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AMDs Trinity-Plattform startet noch im Mai

Von - Quelle: Digitimes | B 0 kommentare

Neben neuen Trinity-APUs werden im Laufe des Jahres auch neue Brazos- und Bulldozer-Chips auf den Markt kommen

AMD wird noch im Mai seine kommende Trinity-Plattform auf den Markt bringen, wie 3DCenter bezugnehmend auf Digitimes berichtet.

Die Nachfolger der recht erfolgreichen Llano-APUs, werden dann schon die aktuellen Piledriver-CPU-Kerne nutzen und so eine Leistungssteigerung von bis zu 25% im Vergleich zu den bisherigen Chips erfahren. Noch größer ist der Zugewinn hinsichtlich der Grafikleistung, hier könnte das Performance-Plus bei 50% liegen. Das zeigte auch die Live-Demo auf der CeBIT 2012. Der Preis soll für OEM-Kunden dabei deutlich unter dem bleiben, was Intel für vergleichbare Ivy-Bridge-Prozessoren verlangt.

Allerdings werden die Trinity-APUs vorerst nur für Notebooks angeboten. Die in 32 nm gefertigten Pendants für klassische Desktops sollen erst im dritten Quartal folgen. Dann stehen der A10-5800K, der A10-5700, der A8-5600K und der A8-5500 ins Haus. Auch die Chips der A6-Serie, Codename Weatherford, und der Richland genannten A4-Serie sollen überarbeitet werden.

Zunächst erfährt im Juni jedoch ein weiterer AMD-Notebook-Prozessor eine Überarbeitung: Die Einsteiger-APU Brazos geht in die zweite Runde und wird um neue Prozessoren der C- und E-Serie, wie dem 1,7 GHz getakteten E2-1800 dessen TDP bei 18 W und dem mit 1,4 GHz getakteten E1-1200, erweitert. Außerdem werden mit dem FX-8350, dem FX-6300 und FX-4320 neue FX-Prozessoren für leistungsstarke Desktops erscheinen.

Für das vierte Quartal kündigt AMD indes seine in einer Strukturbreite von 40 nm gefertigten Tablet-APU an, die aktuell unter dem Codenamen Hondo geführt wird. Im ersten Halbjahr 2013 stehen größere Veränderungen bei den Einsteiger-APUs bevor; dann sollen mit der Kabani-Plattform mit zwei bis vier Jaguar-CPU-Kernen in günstige Netbooks einziehen. Außerdem steht dann die Ablösung von Trinity durch Kavari bevor.

Die bisher für das Jahr 2014 vermuteten Excavator-Rechenkerne werden wohl erst 2015 in ersten Chips auftauchen.

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