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Benchmarks

Kurztest: Zotac ZBOX-AD06 PLUS mit Brazos 2.0
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Was können 50 MHz Mehrtakt ausmachen? Bringt die höhere GPU-Frequenz in der Praxis etwas? Wir verraten wohl nicht zu viel, wenn schon hier sagen: Nein. Ein wenig schneller ist der E2-1800, aber nicht viel. Wie viel? Das zeigen die Benchmarks.

Cinebench R10

Der Cinebench basiert auf Maxons Render-Programm Cinema 4D und ist somit ein vergleichsweise praxisnaher Benchmark.

Die drei Brazos-Plattformen liegen insgesamt nur 100 MHz auseinander - dementsprechend ähneln sich auch die Ergebnisse.

PCMark 7

Im Kern synthetisch, nutzt der PCMark 7 Anwendungen, die Windows 7 von Hause aus mitbringt. Auch hier handelt es sich also letztlich um einen synthetischen Benchmark mit praxisnahen Wurzeln.



PCMark 7: ProductivityPCMark 7: ProductivityPCMark 7: ComputationPCMark 7: ComputationPCMark 7: CreativityPCMark 7: Creativity

PCMark 7: LightweightPCMark 7: LightweightPCMark 7: EntertainmentPCMark 7: Entertainment

Im PCMark 7 haben wir ein kleines Phänomen entdeckt, dass vermutlich auf den Speicher zurückgeht. Obwohl der bei der ZBOX-AD06 mit 1333 MT/s läuft, scheint er etwas weniger Performance zu liefern, als die 2 GB in der ZBOX-AD04. Geht es um reine CPU-Aufgaben, bei denen der Speicherdurchsatz keine Rolle spielt, kann sich der E2-1800 vor seine beiden Geschwister schieben.

3DMark 2006 / Vantage

Der 3DMark 2006 mag seine besten Jahre hinter sich haben, aber die Grafiklösungen, die sich in Nettops tummeln, sind mit moderneren Ausgaben dieses Benchmarks schnell überfordert. So sieht dieser Grafikveteran das Testfeld:


Es ist nicht viel, aber die ZBOX-AD06 führt das Brazos-Feld an. Gegen die dedizierten Grafikkarten der Konkurrenten und die weit schnellere Notebook-CPU kommt sie aber nicht an.
Die Vantage-Version setzt mindestens DirectX 10 voraus. Einige der Nettops müssen also aussetzen.



3DMark Vantage Entry: GPU3DMark Vantage Entry: GPU3DMark Vantage Entry: CPU3DMark Vantage Entry: CPU

Beim 3DMark Vantage zeigt sich in etwa dasselbe Bild wie in der 2006er Ausgabe.

Audio-Konvertierung

Sowohl bei Lame als auch iTunes handelt es sich um Single-Threaded-Anwendungen. Effizienz und eine möglichst hohe Pro-MHz-Leistung sind der Schlüssel zum Erfolg. AMDs Nettop-APUs sind hier gegenüber ihren Intel-Pendants im Vorteil.


Verglichen mit den Atom-Prozessoren konnten AMDs Kleinst-APUs bei der Single-Thread-Leistung schon immer überzeugen, und so müssen sie sich nur den Nicht-Nettop-CPUs geschlagen geben. Die E2-1800 liegt wieder vorn, mal mehr und mal weniger deutlich.

Video-Konvertierung

Anders HandBrake und MainConcept: Beide können sie viele Threads zur Arbeit einspannen, wie sie bekommen können. Hyper-Threading verleiht den Atom-CPUs also einen gewissen Vorteil. Celeron und Core i3 spielen derweil in einer anderen Performance-Liga.


Dank Hyper-Threading können selbst die schwächeren Atom-CPUs hier punkten, aber wieder ist die E2-1800-APU Anführerin der Brazos-Brigade.

Dateikomprimierung

Inzwischen sind zwar neuere Ausgaben der Programme erschienen, doch um die Vergleichbarkeit mit den bisher getesteten Modellen zu gewährleisten, bleiben wir bei den alten Versionen der Pack-Programme 7-Zip (9.20), WinZip (14) und WinRAR (4.01).


Erneut keine wirklichen Überraschungen. Die neue ZBOX ist mindestens so schnell wie ihre 50 MHz langsamere Vorgängerin.

Bildbearbeitung und Rendern

Photoshop, Blender und 3ds Max spannen alle Recheneinheiten, die sie vorfinden, auch zur Arbeit ein.


Bei Photoshop und 3ds Max treffen wir auf das gleiche Phänomen, das uns schon im PCMark 7 beschäftigte: Offenbar lahmt der Speicher trotz nominell höherer Frequenz. Bei Blender scheint dies weniger ins Gewicht zu fallen, und so kommt die schnellere CPU zum Tragen.

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  • Oberst , 24. November 2012 20:11
    Zitat :
    Immerhin ist selbst Intels SSD 330 mit 60 GB bereits für knapp 60 Euro zu finden, und eine SSD 830 von Samsung kostet mit unter 90 Euro auch nicht mehr die Welt.

    Da fehlt noch, dass es sich bei der Samsung bereits um das 128GB Modell handelt, pro GB ist die Samsung also deutlich preiswerter. Der Ruf von Samsung im SSD Segment ist auch klar besser als bei Intel, daher wäre die Samsung auch das klar empfehlenswertere Laufwerk.

    In der Verbrauchsübersicht fehlt leider der i3, war das ein Versehen, oder wurde der nicht vermessen?