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Fazit

Kurztest: Zotac ZBOX-AD06 PLUS mit Brazos 2.0
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Verglichen mit der ZBOX-AD04, die bereits mit E-450-APU antrat, ist die ZBOX-AD06 ein evolutionärer Fortschritt. Die Performance liegt insgesamt auf leicht höherem Niveau, viel mehr war bei 50 MHz CPU-Mehrtakt einer etwas schnelleren GPU auch kaum zu erwarten. Wegen der Performance kauft man sich aber eigentlich auch keinen Nettop, und wenn, dann wohl eher ein Modell vom Schlage einer ZBOX ID82 mit Notebook-Core-i3, die dann aber auch bei rund 400 Euro liegt. Der eigentliche Vorteil der Brazos-2.0-basierten Box gegenüber den AMD-Vorgängern ist die modernere Schnittstellenausstattung. USB 3.0 und SATA 6Gb/s frischen die Plattform deutlich auf. Speziell externe Festplatten profitieren vom Geschwindigkeitsschub. Der Preis von rund 310 Euro für die Plus-Variante mit 2 GB DDR3-Speicher und 320-GB-HDD ist angemessen, und wer selbst ausrüsten will, kommt beim Barebone mit rund 90 Euro weniger aus. So oder so muss man aber noch ein Betriebssystem beisteuern.

Die ZBOX von oben...Die ZBOX von oben......und von unten....und von unten.

In jedem Fall würden wir für ein Windows-System mindestens 4 GB RAM empfehlen, allein schon weil die integrierte Radeon HD 7340 ebenfalls vom Hauptspeicher zehrt - da werden die 2 GB der AD06-Plus schnell knapp. Eine weitere Empfehlung ergibt sich aus den ständig fallenden SSD-Preisen: Wer nicht auf viel Speicherplatz angewiesen ist, dem würden wir heute (entgegen unserem Fazit aus dem Artikel zum Nettop-Tuning) zu einer SSD raten, denn die gefühlte Performance und die Reaktionsfreudigkeit des Systems steigen enorm. Immerhin ist selbst Intels SSD 330 mit 60 GB bereits für knapp 60 Euro zu finden, und eine SSD 830 von Samsung kostet mit unter 90 Euro auch nicht mehr die Welt.

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Beispiel: Notebook, Festplatte, Speicher

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  • Oberst , 24. November 2012 20:11
    Zitat :
    Immerhin ist selbst Intels SSD 330 mit 60 GB bereits für knapp 60 Euro zu finden, und eine SSD 830 von Samsung kostet mit unter 90 Euro auch nicht mehr die Welt.

    Da fehlt noch, dass es sich bei der Samsung bereits um das 128GB Modell handelt, pro GB ist die Samsung also deutlich preiswerter. Der Ruf von Samsung im SSD Segment ist auch klar besser als bei Intel, daher wäre die Samsung auch das klar empfehlenswertere Laufwerk.

    In der Verbrauchsübersicht fehlt leider der i3, war das ein Versehen, oder wurde der nicht vermessen?