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Kurztest: Zotac ZBOX-AD06 PLUS mit Brazos 2.0

Kurztest: Zotac ZBOX-AD06 PLUS mit Brazos 2.0
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Zotac, ohnehin im Nettop-Bereich schon sehr gut aufgestellt, bringt mit der ZBOX-AD06-Plus ein Modell mit Brazos 2.0. Was gibt es Neues und wie sieht die Performance aus?

Zotac ZBOX-AD06-Plus: Nettop mit BRazos 2.0 an Bord.Zotac ZBOX-AD06-Plus: Nettop mit BRazos 2.0 an Bord.

Anfang des Jahres haben wir uns bereits ausführlich dem Thema Nettop gewidmet und einen großen Vergleich aktueller Nettop-Plattformen angestellt. Anschließend haben wir die Tuning-Möglichkeiten bei Nettops erörtert und einige Einzeltest durchgeführt, beispielsweise mit Sapphires Edge-HD3 oder den Quasi-Drillingen Shuttle XS35GTA V3, XS35 V3 und XS36V. Vor allem AMDs Brazos-Plattform machte dabei als Gesamtpaket eine gute Figur. Jetzt bringt Zotac mit seiner ZBOX-AD06 Plus eine Version mit Brazos 2.0 heraus.

Wie die bereits getesteten ZBOXen steckt auch das neue Modell im bekannten quadratisch, praktisch, schwarzen Hochglanzgehäuse mit silberfarbener Taille und einer Grundfläche von 19 x 19 cm. Mit neueren Varianten wie beispielsweise der ZBOX-ID82 teilt sich die AD06 nicht nur die zwei rückwärtigen (blauen) USB-3.0-Ports sondern auch die vier (gelben) USB-2.0-Anschlüsse, die Geräte mit hohem Ladestrom betanken können. Zwei von ihnen befinden sich ebenfalls hinten, ein weiterer an der Front, der letzte (je nach Orientierung) an der rechten Seite bzw. "oben", wenn die Box hochkant steht. Bei den Einsatzfähigkeiten zeigt sich die ZBOX-Familie ohnehin sehr flexibel: Sie kann einfach auf dem Tisch stehen, wie erwähnt dank Standfuß aufrecht stehen oder per VESA-Montage hinter den Monitor geschraubt werden. So weit, so bekannt.

Was gibt es Neues?

Im Innern gab es verglichen mit der ZBOX-AD04 aber ein wenig Modellpflege. Zur Jahresmitte rund um die Computex hat AMD mit Brazos 2.0 das erste Update für seine Nettop-APU-Plattform vorgestellt. An der nun E2-1800 genannten APU selbst gab es abgesehen von einer kleinen Taktratenerhöhung bei CPU- (1,7 GHz) und GPU-Teil (523 MHz ohne und 680 MHz mit Boost) keine großen Änderungen. Dafür stellt AMD der Zacate- oder Ontario-APU aber einen anderen Fusion Controller Hub (FCH) zur Seite, der USB 3.0 und SATA 6Gb/s beherrscht. Zudem soll er noch etwas Strom sparender sein. Darüber hinaus verspricht AMD noch, dass Brazos 2.0 besser auf Windows 8 zugeschnitten sei. 


Plus-Version mit 2 GB RAM und 320-GB-HDDPlus-Version mit 2 GB RAM und 320-GB-HDD

Ausstattung

Heute tritt die Plus-Variante der ZBOX-AD06 zum Test an, die ab Werk mit 2 GB DDR3-1333-Speicher und einer 320-GB-Festplatte von Western Digital ausgestattet ist. Im Vergleich zur Barebone-Version ist sie mit etwa 310 Euro etwa 90 Euro teurer, verfügt aber ansonsten über die gleiche Ausstattung. Die sechs USB-Anschlüsse haben wir bereits erwähnt, den frontseitigen Kartenleser und die Audio-Buchsen kennen wir von den bisherigen ZBOX-Modellen bereits. WLAN und Bluetooth 4.0 werden von einem Intel-Modul (Centrino Wireless-N135) bereitgestellt, während ein Realtek-Chip den kabelgebundenen Netzwerkverkehr mit Gigabit-Geschwindigkeit regelt. Die integrierte Radeon HD 7340 gibt das Bild per HDMI oder DVI an einen Monitor aus. Wer die ZBOX als Medienzentrale nutzen möchte, wird sich über den optischen TOSLINK-Ausgang an der Rückseite freuen.

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  • Oberst , 24. November 2012 20:11
    Zitat :
    Immerhin ist selbst Intels SSD 330 mit 60 GB bereits für knapp 60 Euro zu finden, und eine SSD 830 von Samsung kostet mit unter 90 Euro auch nicht mehr die Welt.

    Da fehlt noch, dass es sich bei der Samsung bereits um das 128GB Modell handelt, pro GB ist die Samsung also deutlich preiswerter. Der Ruf von Samsung im SSD Segment ist auch klar besser als bei Intel, daher wäre die Samsung auch das klar empfehlenswertere Laufwerk.

    In der Verbrauchsübersicht fehlt leider der i3, war das ein Versehen, oder wurde der nicht vermessen?