Google: 300 Millionen Dollar für Firefox
Die Dominanz der Google-Suchmaschine basiert nicht allein auf ihrer Qualität. Bereits seit 2008 unterstützt der Softwarekonzern die Mozilla-Stiftung mit erheblichen finanziellen Mitteln. So erhält der Konzern die Dominanz seiner Suchmaschine aufrecht, auf die zuerst aus dem Browser heraus verwiesen wird. 2010 kamen 84% der Einnahmen von Google – trotz Partnerschaften unter anderem mit Amazon, Ebay, Yahoo und auch Bing.
Doch in den vergangenen drei Jahren haben sich die Gewichte erheblich verändert. Nach wie vor ist Microsoft der Platzhirsch unter den Browsern. Allerdings fällt sein Marktanteil konstant und dürfte mittlerweile bei einem Anteil von 40% liegen, während die anderen beiden Browser – der Firefox und Chrome – sich etwa eine Hälfte des Marktes unter sich aufteilen, wobei der Google-Browser ein leichtes Übergewicht hat. Die Verhandlungen über ein im November abgelaufenes Abkommen, gestalteten sich dementsprechend schwierig.
Dennoch hat sich der Suchmaschinen-Hersteller die Vorherrschaft der Google-Suche letztlich einiges kosten lassen: Fast eine Milliarde Dollar soll der Softwarekonzern in den nächsten drei Jahren die Mozilla-Stiftung für die Weiterentwicklung des Firefox-Browsers ausschütten.
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