Mit der CloudtStation hat Buffalo ein Heim-NAS vorgestellt, das sich vor allem an Einsteiger richtet und mit dem der Nutzer per Pogoplug auch von unterwegs auf seine Daten zugreifen kann.
Die CloudStation richtet sich laut Buffalo vor allem an den weniger technisch versierten Heimanwender, der den Einstieg in das Cloud-Segment sucht, ohne seine Daten bei einem Drittanbieter wie Dropbox und Co. hochzuladen. Zu dem Zweck hat Buffalo im Prinzip die bereits bestehende LinkStation genommen und um ein Pogoplug-Interface erweitert. Das erlaubt es, jederzeit auch von Unterwegs auf einfache Weise auf die eigenen Daten zuzugreifen. Buffalo verspricht, dass mit nur 3 Schritten innerhalb von zwei Minuten alles eingerichtet sei - und schon könne man entweder selbst an den heimischen Datenbestand heran oder Freunden den Zugriff ermöglichen.
Aus Buffalos Sicht ist der Große Vorteil, dass man die Daten nicht aus der Hand gibt, denn sie liegen eben auf dem heimischen NAS. Damit stellt sich nicht wie bei manchen Anbietern von Online-Speicherdiensten die Vertrauensfrage - wem gebe ich meine Dateien, und was macht die Firma damit?
Bei der Größe ist die CloudStation auf einem brauchbaren, aktuellen Stand: Mit den ab Werk verbauten zwei 1-TB-Platten stellt sie im RAID-0-Verbund 2 TB an Speicherplatz bereit. Legt man allerdings auf Datensicherheit wert, sollte man lieber den RAID-1-Modus nutzen. Dann bleibt immer noch eine Kapazität von 1 TB. Per USB-Port lassen sich auch externe Laufwerke anschließen, egal ob USB-Stick oder HDD. Ins Netzwerk klinkt sich die CloudStation per Gigabit-schneller Kabelverbindung ein. Als Prozessor dient ein mit 1,6 GHz getakteter Marvell 6282, der Arbeitsspeicher ist 512 MB groß.
Die CloudStation ist in der Konfiguration mit zwei 1-Terabyte-Platten ab November verfügbar. Buffalo nannte als Preisvorstellung etwa 200 Euro.
Buffalo findet man auf der IFA in Halle 12 an Stand 103. Alle Meldungen und Informationen sind in unseren Tom's Hardware IFA-Special zusammengetragen.

