LinkStation: Buffalo bringt NAS auf SSD-Basis
Eines der ersten NAS-Laufwerke, das Daten auf SSDs statt auf Festplatten ablegt, kommt von Buffalo. Die LinkStation Mini SSD bietet 240 GByte Speicherplatz und unterstützt RAID. Auf der CeBIT 2009 ist sie zu sehen.
Als Print-, Medien oder als iTunes-Server ist die LinkStation Mini SSD laut Buffalo Technology einzusetzen. Das NAS-Laufwerk (Network Attached Storage) mit der Bezeichnung LS-WSS240GL/R1 legt Daten auf zwei 2,5 Zoll großen Solid State Drives mit jeweils 120 GByte Kapazität ab. Unterstützt werden auch die RAID-Modi 0 und 1.
Der Umstieg auf Flashspeicher bietet mehrere Vorteile: Da kein Lüfter notwendig ist, soll laut Hersteller die Energieaufnahme bei nur 2,5 Watt liegen. Noch mehr Energie sparen sollen Anwender mit einer automatischen Ein-/Ausschaltfunktion. Anzubinden ist der Netzwerkspeicher via Gigabit-Ethernet. Über einen USB-2.0-Port sind an der LinkStation Geräte wie etwa Festplatten, andere Flashspeicher, Cardreader oder auch Drucker anzuschließen und ins Netz einzubinden. Integriert wurde die Funktion »Buffalo Web Access« für Remote-Zugriffe.
Kompatibel ist die LinkStation zu Windows 2000, XP und Vista, Mac OS X 10.2.7 und höher. Die offizielle Preisempfehlung beträgt 900 Euro inklusive zwei Jahren Garantie.
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900 € ... da fehlen mir glatt die Worte ...
Für 900Euro kann ich aber viel Strom verbraten ^^-)
Spaß bei Seite, bin auf die Leistungsdaten des Gerätes gespannt, seitdem ich eine SSD Patriot 80 Gb eingebaut habe startet mein Rechner in 8 Sekunden und das bei Windows Vista
was kostet nochmal ne 2,5" 250GB platte.. achja.. so etwa 50euro... ich glaub die verbraucht auch nicht viel mehr als 2,5watt --> passendes Nas gehäuse? naja für 850 eurom wird sich schon was finden lassen
SSD schön und gut, aber als NAS? Eher noch nicht..
Und die hohen möglichen Übertragungsraten beim Lesen werden durch die üblichen in "billigen" NAS verwendeten Controllern hinten und vorne nicht ausgenutzt. => sinnlose Geldverschwendung.
Ich habe eine 500GB Linkstation, anstelle der normalen Firmware läuft Debian. Beim verschieben einer Datei ist der kleine ARM Prozessor so am Limit, dass man mit ein wenig Glück gerade mal 15MB/s durch die Leitung kriegt. Das ist noch weit unter dem was die Festplatte hergeben würde. Bleiben noch die besseren Zugriffszeiten, aber die sind bei einer NAS imho meistens eher Zweitrangig, weil sie als Datenablage genutzt werden.
super preis ist schon so gut wie gekauft :-D
So ein sinnloser Käse - wozu muss ein Massenspeicher mit Netzwerkanbindung mit SSDs ausgestattet sein? Für das Geld kann man sich den zehnfachen Speicherplatzauf herkömmlichen HDDs kaufen - und lansamer ist das auch nicht - die Stromersparniss von SSDs halte ich im Desktop/Home Bereich für so marginal das jede Überlegung hinfällig sein sollte.
Beispielrechnung: eine durchschnittliche HDD verbraucht 2,5-3,5W eine durchschnittliche SSD 1,5-2,5 - macht im Durchschnitt 1 W Ersparnis
bei einem Jahr Dauerbetrieb (24/7) habe ich somit ca. 61kWh gespart - macht beim derzeitigen Strompreis von ca. 0.21 €/kWh im Jahr 12.88 € Einsparung. Wie lange man braucht damit sich die Anschaffung von SSDs über den Strompreis relativiert kann sich jeder selbst ausrechnen.
Dazu kommt das die meisten billig SSDs überhaupt keine Einsparung gegenüber HDDs bringen.
Wer den Quatsch kaufen soll frage ich mich da..
Selbst die early Adopters werden nicht so sinnlos mit dem Geld nach Buffalo werfen.
Ich persönlich sehe die Logik nicht. Wieso sind SSDs für den NAS Bereich von Relevanz?
Ich würde verstehen wenn eine kleine SSD Platte als Systempartition für das NAS-Betriebssystem benutzt wäre.
Was haben sich die Buffalo-Marketingleute gedacht? Wer soll sowas kaufen? Wem hilft es?
Fragen über Fragen.
Meiner Meinung nach, ein schlechter Witz.
Schönes Wochenende an alle!
naja... bei ner Nettorate von ca. 8 MB exkl. Overhead bei 100 Mbit/s braucht man dringend ne SSD im Netz... ^^
Also warum sie eine SSD einbauen versteh ich ja auch nicht, aber erstens hat das NAS Gbit-LAN (also mehr als 8MB/s) und zweitens sind die 2,5W wirklich verdammt wenig wenn das ganze System damit auskommt - wenn ich bedenke das mein NAS etwa 40W benötigt (NSA220 Zyxel, 2 Platten 1.5TB, etwa 400€ und auch nicht mehr als 20MB/s), mit dem Netzteil dafür kann man ein Notebook betreiben (schon ausprobiert
).
Ich habe gerade eben die ersten Testläufe mit meinem neu erworbenen Infrant (Netgear) ReadyNAS X6 (Revision B) hinter mir.
Läuft auf Raid5 mit 4x 300GB, habe nur schnell die Konfiguration des Netzwerkes usw. neu gemacht. Also RAID-Konfiguration alles noch vom Vorbesitzer.
Über 100MBit-Leitung (LevelOne-Switch):
Upload auf das Gerät: ca. 5MB/Sekunde
Download vom Gerät: ca. 6MB/Sekunde
(Wen ich von Rechner zu Rechner verschiebe (beide GBit) habe ich etwas über 8MB/Sekunde.)
Über 1GBit-Leitung (direktverbindung mit dem Onboard-Marvel-Chip):
Upload auf das Gerät: ca. 5,5MB/Sekunde
Download vom Gerät: ca. 12MB/Sekunde
Fazit:
Leistung bei 100MBit noch im Rahmen des akzeptablen.
Leistung bei 1GBit könnte besser sein.
Anmerkung: Das Gerät ist Baujahr 2006! (ca. 260MHz und 256MB RAM)
Die Festplatten schaffen definitiv mehr.
Übertragen wurde eine ca. 9GB große Datei. Und einmal eine ca. 700MB große Datei.
Zum eigentlichen Thema:
Einzige mir ersichtliche Vorteile (wenn die Angaben denn stimmen) von einem SSD-NAS:
- weniger Stromverbrauch (und das signifikant)
- leiser (das X6 ist schon ziemlich störend beim Fernsehen)
Nachteile:
- Überteuert
- wenig Speicherplatz
- nur RAID-Modi
Da die Controller und/oder die CPUs bei heutigen SoHo-NAS-Geräten die Schwachpunkte sind dürfte auch von einer SSD-NAS-Konstruktion nicht viel mehr zu erwarten sein.
Oder aber man baut wieder einen Lüfter ein, eine potente CPU und schwups hätte man ein richtig flottes System.
Wobei sich dann wieder die Frage stellt... wozu eigentlich SSD?
Bei nur Raid0 und RAID1 ist das Ding definitiv etwas zuhause oder sehr kleine Arbeitsgruppen.
Welcher Rechner kann denn schon die Geschwindigkeit dieser Super-SSD-NAS-Lösung mit portenter CPU ausreizen? Wohl kaum ein Rechner über normales GBit-LAN...
Also ist das SSD-NAS wieder überflüssig...
Ich hör' nun lieber auf zu tippen. *g*
MfG
TecTurtle
PS: Für Anregungen, Kritik und Verbesserungen bin ich immer offen.
was kostet nochmal ne 2,5" 250GB platte.. achja.. so etwa 50euro... ich glaub die verbraucht auch nicht viel mehr als 2,5watt --> passendes Nas gehäuse? naja für 850 eurom wird sich schon was finden lassen SSD schön und gut, aber als NAS? Eher noch nicht..
für 50 euro bekommst schon 500GB. aber verbrauchen tut die um längen mehr an strohm. allein im leerlauf verbracuht die meist schon das doppelte wie die ssd. unter last ca das 10fache.
@ auser:
Bitte robsn's Aussage genau lesen.
Er schrieb 2,5 nicht 3,5.
Diese kosten mehr und sind deutlich genügsamer im Stromverbrauch.
MfG
Tekki
oh sry. hab mich bei den 2.5 verkuckt.