Manche Autofans lassen sich in einen 50 Jahre alten Oldtimer einen State-of-the-Art-Motor mit hochmoderner Einspritztechnik einbauen. Warum sollte so etwas nicht in der Computerwelt möglich sein? Die parallele ATA-Schnittstelle PATA gehört in der Tat zum alten Eisen. Heutzutage besitzt die Mehrheit der PC-Anwender Festplatten mit serieller Anbindung via SATA. Nur noch vereinzelt findet man PCs mit der alten PATA-Schnittstelle.
Buffalo ist bekannt dafür, hochwertige NAS und Speicherlösungen anzubieten. Die Firma nimmt aber auch gern das Geschäft in Nischenmärkten mit. In den Augen eines Normalverbrauchers mag ein eine SSD-Festplatte mit PATA/IDE-Anschluss recht skurril erscheinen. Warum sollte sich jemand eine Komponente zulegen, die den Marktwert seiner hundealten Plattform bei weitem übersteigt? Warum besorgt man sich nicht lieber ein halbwegs modernes Motherboard mit CPU und Speicher als viel Geld in eine SSD-Festplatte zu investieren - schließlich bringt das mehr Performance? Buffalo wird sicherlich einige Privatkäufer für seine PATA SSD-Festplatte finden.
Nicht unerheblich sind aber die Kunden aus der Industrie. In der Steuer-, Mess- und Regelungstechnik und im Maschinenbau wird gern "alte" PC-Technik verbaut, weil diese Form der Zweitverwertung recht billig ist. Dort spielt Robustheit und Empfindlichkeit gegenüber Vibrationen und Stößen eine große Rolle. Gerade bei solchen Anwendungsfällen sind SSDs deutlich besser geeignet als klassische Festplatten mit empfindlichen und mechanisch drehenden Teilen.
Buffalos bietet mit der SHD-NHPU2 passende PATA-SSD-Festplatten für letztgenannte Anwendungsfälle an. Verfügbar sind sie mit 32, 64, 128 und 256 GByte Speichervermögen. Die MLC-Speicherchips und der 64 MByte Cache soll Transferraten von über 100 MByte pro Sekunde erreichen.
Die 3,5-Zoll-Modelle besitzen Abmessungen von 100 × 70 × 9,5 mm und sind 90 Gramm schwer. Momentan sind nur die japanischen Preise bekannt. Sie liegen bei 23.200, 33.800, 58.300 und 106.300 Yen, was bei einem aktuellen Umrechnungskurs etwa 210, 310, 530 und 970 Euro entspricht.





ob das Sinn macht? fast gleich schnelle HD´s mit mehr Speicherplatz kosten weniger. Aber in einer Rüttelmaschine mit alter Hardware ist das praktisch ...
Dann hat die SSD ja mehr Wert als die gesamte Kiste:-)
Bremst da nicht die Schnittstelle aus? 133Mbyte/s, die dann je nachdem noch mit den anderen PCI-Geraeten geteilt werden muessen? Sonst waere da ein RAID-Verbund fuer meine DualKing Config sicher was lustiges...
Ist mit einem goldenen Sarg zu vergleichen. Untergehen mit Stil...
Bremst da nicht die Schnittstelle aus? 133Mbyte/s, die dann je nachdem noch mit den anderen PCI-Geraeten geteilt werden muessen?
Nur sind selbst SSDs bei kleinen Blockgroessen von diesem Limit weit weit entfernt. Bei Festplatten kann man schon froh sein, wenn sie Uebertragungsraten im einstelligen MB/s-Bereich schaffen. genau hier liegt ja auch die eigentliche Staerke der SSDs. Notebooks bei denen noch 4200er oder 5400er Platten verbaut sind, erfahren einen noch deutlicheren Geschwindigkeitsschub als Desktopsysteme. Insofern ist das Aufruesten fuer die im Artikel genannte Rechnerkategorie eigentlich sogar sinnvoller, wenn auch nicht mit einer hier gezeigten 3,5"-Platte.
Und auch wenn ein "Pentium M"-Siubnotebook, wie z.B. das vor mir stehende Vaio VGN-T91PSY, vielleicht nicht mehr so viel wert sein moegen, besser als eines der gegenwaertig verkauften Atomis ist es allemal.
230€ für eine 32GB IDE Platte. Das erinnert mich an die ersten SSDs für SATA. Machte damals keinen Sinn, macht heute keinen Sinn, der Autor spricht ja von "wird gern "alte" PC-Technik verbaut, weil diese Form der Zweitverwertung recht billig ist".
Denken wir doch mal ne Runde weiter. Mainboards die keine SATA Anschluss haben sind im Schnitt 7 Jahre und älter, und haben demzufolge keine Dualcore Prozessoren (also Sockel A & Sockel 478) und 2GB DDR1 RAM kosten einen Haufen Geld. Das heißt, dass ein modernes Betriebsystem, welches TRIM unterstützt, darauf nicht optimal laufen wird. Daraus folgere ich, dass es mehr Sinn macht, einen 60€ PCI SATA Controller + eine 500er SATA Platte als Option in Betracht zu ziehen, ggf 2 davon im RAID 1 oder 0, lässt sich prima installieren unter XP mit F6 Methode oder nLite - 15-30x so viel Speicher bei gleichem Preis und Performance.
hmm. grade für firmen finde ich das nicht besonders sinnvoll, da ja nach 3-5 Jahren die Hardware sowieso abgeschrieben ist, und durch neue ersetzt wird...da ist meistens die "billige zweitverwertung" recht egal, bzw. sieht so aus, dass sich die mitarbeiter die alten rechner gratis mitnehmen können...
Ich finde das ist eine gute Idee, gibt genügend rauhe Einsatzgebiete in der Industrie wo man nicht aller halben Jahre die Festplatte austauschen will. Mich persönlich würde es auch in einen Car PC reizen, welches auch gern mal durch geschüttelt wird. Wobei hier wahrscheinlich schon ein neues System mit Sata Anschlüssen günstiger wäre als den Alten ein Upgrade zu spendieren. Bleibt eben ein Nischenprodukt, aber sinnvoll finde ich es auf jeden Fall!
Das koennte fuer mein Notebook taugen
Naja .. bei Steurungsanlagen wird in der Regel "alte" PC Technick eingesetzt weil ein umrüsten auf modernere System wesentlich teurer wäre als nur der Hardwarepreis für das Mainboard & Co. Beispiel: wir verwenden in verschiedenen Maschinen noch Pentium MMX und ältere System weil die über ISA Steuerkarten verfügen (Preis für diese Karten weit Jenseits der 2000 €) - und moderne System eben kein ISA mehr anbieten.
Wenn wir die Maschinen auf modernere PCs umrüsten müssen wir neue Steuerkarten kaufen (die sind noch teurer wie die ISA Samples) und die maschineninterne Steuerung ersetzen was extrem zeit- und kostenintensiv wäre (macht kein Mensch) - andererseits sind diese PCs ständig einer sehr starken Erschütterung ausgesetzt - was den Einsatz von SSDs durchaus rechtfertigt. Und genau dort liegt der Anwendungsfall für diese Disks. Man muss halt mal über den eigenen begrenzten Horizont hinausschauen.. Es gibt noch andere Einsatzorte für Rechner als euren Heim-Spiele-PC.
Das scheinen allerdings sehr viele Leute leider zu vergessen.
Wenn ich da an einige ältere CNC Drehmaschinen denke, da läuft auch noch Windows 95...
Für einige der Maschinen würde es außerdem auch keinerlei Sinn machen diese aufzurüsten. Abgesehen von dem bereits vor aarfy beschriebenen enormen Aufwand wird die Leistung sowieso nicht benötigt.
So eine Drehmaschine schwingt das Werkzeugmagazin auch nicht schneller mit einem 1Ghz CPU Takt mehr.
Also, irgendwie sieht man auf dem Bild eideutig einen SATA-Anschluß:
http://media.bestofmicro.com/9/7/2 [...] suh_m1.jpg ?
http://pics.computerbase.de/2/9/9/9/4/1.jpg
Hab letztens einen alten P4 mit 2 Ghz mit einer 40 GB Intel Postville und IDE zu SATA Adapter flott gemacht. Die Kiste (wird für Office & Surfen benutzt) rennt jetzt wie die Flak. Allein die exorbitant besseren Random Read/Write Werte der SSD im Vergleich zu einer normalen HDD (Raid 0 bringt hier exakt 0% Leistungszuwachs) rechtfertigen den Invest von 110 €. Denn für 110 Euro bekommst du keinen neuen Rechner.
Und das fehlende Trim ist nicht ganz das Problem, einfach das Intel Tool alle 7 Tage mal per Tasklist starten, und die Leistung bleibt konstant.
Hallo, ich habe ein Navi mit Festplatte, dort ist eine 2.5" ATA verbaut.
Das Navi war nicht günstig und wenn meine HD mal stirbt kaufe ich gern für 220 Euro eine 32 GB SSD statt für 2000 ein neues Navi.