[CES] SanDisk kündigt neue SSDs an
Seine mittlerweile dritte Generation an Solid State Drives hat SanDisk auf der CES der Öffentlichkeit präsentiert. Die neuen SSDs sollen 2009 Notebook-Festplatten ablösen.
Vor allem das Preis-Leistungs-Verhältnis von Flash-Speichern will SanDisk mit seinen neuen SSDs der »G3«-Serie verbessern. SanDisk vergleicht die Lese-und Schreibraten seiner neuen Speicher mit der herkömmlicher Magnetfestplatten: Während Notebook-HDs mit 5400 bis 7200 Umdrehungen pro Minute arbeiten, sollen es die SSDs auf umgerechnet 40.000 U/min bringen.
Auf der CES hat der Hersteller diverse Modelle gezeigt, die Business-Kunden ansprechen sollen. Die Speicherkapazitäten betragen 60, 120 und 240 GByte, die kleinste Version ist mit 149 US-Dollar die günstigte, das 240-GByte-Modell kommt auf 500 US-Dollar. SanDisk setzt auf Multi-Level-Cell-NAND-Flashspeicher, die in 1,8- oder 2,5-Zoll-Gehäusen sitzen. Die Lesegeschwindigkeit wird mit 200 MByte pro Sekunde angegeben, beim Schreiben stellt SanDisk 140 MByte/s in Aussicht.
- [CES] Neues Smartphone von Palm
- Gigabyte stellt GTX295-Karte vor
- Windows 7 Beta 29063 in MSDN verfügbar
- [CES] Zotac bringt GTX295- und GTX285-Karten
- Zerotherm: CPU-Kühler für Sockel LGA 1366
- Single- und Dual-GPU-Grafikkarte von MSI
- [CES] SD-Card mit 2 TByte Kapazität
- Sony Vaio P-Serie: UMPC für unterwegs
- [CES] Nvidia zeigt Ion-Plattform: Schneller als Intel erlaubt?
- [CES] Stromspar-TFTs von Dell
- Windows-7-Beta: Microsoft kippt Downloadbeschränkung
- EU plant Energie-Kennzeichnungssystem für TVs
- Skype tut die Wirtschaftskrise gut
- Thermaltake: SpinQ-Kühler für Core i7
- [CES] Intel bringt CPUs für Subnotebooks
- Elektroauto Volt fährt mit LG-Akkus
- Dell bringt Studio-XPS-Notebooks
- Bitkom: Tipps zum Musikdownload






Weiß jemand ob da nun endlich neue Controller verwendet werden. Wenn ja wirds wirklich langsam interesant.
haben die ssds eigentlich ähnlich kurze lebenszeit bezüglich des schreibens wie flashspeicher? letztere sollen ja nach ca 1 mio schreibzugriffen auf den selben bereich nicht mehr beschreibbar sein.
"sollen es die SSDs auf umgerechnet 40.000 U/min bringen."
Oh BITTE!!!
Man kann doch deren Marketing-geblubber nicht derartig (abgefälscht) übernehmen! Dadrin gibt es keine beweglichen Teile. Und ob eine HDD bei 40000rpm noch die gleichen Geschwindigkeitswerte hätte, ist nichts als eine Vermutung der Marketingabteilung. Abgezielt wird mit dieser Aussage vermutlich auf die Zugriffszeiten.
Was hat sich Sandisk denn da für einen "Vergleich" einfallen lassen?

Sehr seltsam, und zudem noch unrealistisch.
Eine schnelle Notebook-Platte (7,2k) schreibt mit ~50 Mb/s durchschnittlich.
Sandisk schafft mit dieser SSD 140 Mb/s.
Das sind für mich umgerechnt nicht 40.000 U/min, sonder eher 20.000.
Aber was reg ich mich eigentlich auf, ist ja normal dem Kunden einen Haufen blödsinn aufzutischen
auser:
Schreib mal eine Millionen mal auf der gleichen Zelle trotz wear-levelling.
Am besten Du fängst gleich an, das könnte nämlich (bei einer auch nur halbwegs normalen Verwendung) ein paar Jährchen dauern.
Ausser der reinen Übertragung interessiert mich bei Massenspeichern hauptsächlich IOPS mit 8K Blockgröße random und sequential write....
Und da werden bei MLC sicher keine 140MB/s rauskommen...
auser:Schreib mal eine Millionen mal auf der gleichen Zelle trotz wear-levelling.Am besten Du fängst gleich an, das könnte nämlich (bei einer auch nur halbwegs normalen Verwendung) ein paar Jährchen dauern.
selbst mit wear-leveling ist das bei einer ssd die als system-platte für z.b. windows genutzt wird relativ schnell erreicht. zumal das wear-leveling nicht richtig greifen kann, wenn ein grosser teil der platte belegt ist. hinzu kommt, dass 1 mio mal im allgemeinen in der praxis nicht annähernd erreich wird, sondern eher 100000. und wenn meine platte nach 1-2 jahren plötzlich zum teil nicht mehr beschreibbar ist, dann ist das schon hart.
aber ssd ist nich gleich 0-8-15-flash. deshalb meine frage, wie es sich bei diesen verhält.
Du könntest hier mal nachlesen:
http://www.computerbase.de/forum/s [...] p?t=435283
Ich hab bisher leider keinerlei Erfahrung mit SSDs gesammelt, aber wenn man den Herstellerangaben vertrauen kann ist es der richtige Weg die Performance von 2 3.5" Festplatten im Raid0 in dein Notebook zu bringen.
Nach dem Artikel zu urteilen muss man sich auch um die Lebensdauer keinerlei Sorgen machen...
Mfg 2012
Noch eine Kleinigkeit:
Vergleich mal die Zugriffszeit einer Festplatte mit der einer SSD, die ist min. Faktor 50 besser (360.000 Umdrehungen bei einer FP).
So gesehen ist ein Vergleich der Zugriffszeiten völlig unbrauchbar...
@auser:
Windows schreibt recht wenig. Ich weiß beim besten willen nicht, wie man so 100000-mal ein und die selbe Stelle überschreiben wollen würde.
Nachgerechnet habe ich es schon mehrfach für Szenarien, bei denen z.B. rund 10GB frei sind und jeweils 10 4k-writes pro sekunde (!) stattfinden, und es kommen werte raus, die jenseits der (reellen) Lebenserwartung jeder SSD liegen. (also z.B. grob 800 Jahre.)
Wie Du an Deinem PC feststellen wirst, sind selbst langsame Festplatten nicht permanent "an". Allein das zeigt schon, daß diese Zugriffsstatistik für Schreibvorgänge stark übertrieben ist.
Und wenn Windows aus Dateien liest, dann schadet es einer SSD überhaupt nicht.
Also, dann rechne mir mal bitte vor, wie Du, bei lediglich 10GB freiem Platz auf der System-Platte, SSDs mit 60GB sind inzwischen ja schon ungefähr die Untergrenze, da sind 10GB frei überhaupt kein Problem und schon ehr pessimistisch gerechnet.
@sasfan
gehts noch?
Also so ein Teil mit 32 GB würde mich schon reizen - aber für so ein Teil muss man immer noch ne ganze Menge Brötchen verkaufen...
Ich würde ehrlich gesagt lieber eine Neuauflage der iRAM mit DDR2-Steckplätzen und mehr RAM-Supprt sehen... Bei Vista und Windows 7 ist ein Backup der iRAM-Partition auf eine "normale" Platte kein Problem - der Geschwindigkeitsvorteil wär es mir wert...
@derGhostrider: bla blablabla bla
wie immer, eine computerkomponente mit lebendauer von 800 jahren? denkst du auch mal nach, bevor du schreibst? hahahaha selten so gelacht!
@pussycat:
Du solltest das lieber nochmal durchlesen, denn es steht fast das exakte Gegenteil in meinem Posting.
Ach, was soll's. Ich wiederhole es nur für Dich:
jetzt müssen nur noch die zugriffszeiten stimmten und dann wird des was.
@timefrenzy:
Zugriffszeiten sind bei SSDs doch immer super...
Problematisch werden nur teilweise solche Sachen wie "8k random write".
@derGhostrider: haha noch witziger
"Windows schreibt recht wenig." oberlllqlqlqlql
erklär uns mal deine formel bei 10gb frei auf lebensdauer 800 jahre.
oida ich kann nicht mehr mich zerreisst gleich hehehehehehehe
du könntest bei AlBundy auftreten!
Wider besseren Wissens, reagiere ich dennoch:

Windows im Idle-Zustand... Geöffnet sind nur wenige Sachen: FireFox, ThunderBird, ein Explorer, der erweiterte Taskmanager von Microsoft und im Hintergrund laufen einige Prozesse: Java, Maus- und Soundtreiber, Fernbedienungs-Software, Virenscanner, Überwachung für das Mainboard, Überwachung für den Raid-controller. Also alles Tasks, die nichts zu tun haben.
Screenshot der IO-Auslastung.
Die gigantischen Spitzen (Cyan) zeigen die einzige IO-Aktivität des Systems. NUR lese-Zugriffe. Windows schreibt von sich aus GAR NICHTS.
Warum sollte es auch?
Nun zu meiner Rechnung:
Ich bin von dem übertriebenen Fall ausgegangen, daß jede Sekunde, aus welchem Grund auch immer, 10 verschiedene Schreiboperationen an die Festplatte übergeben worden wären. Jeweils Worst-Case, also kleiner als 4kb, so daß auf jeden Fall 4kb geschrieben werden müssen. Hierbei bin ich sogar davon ausgegangen, daß die SSDs ihren Cache NICHT sinnvoll einsetzen um diese Anfragen in 4kb-Blöcke zu optimieren, sondern jedes Mal einen einzelnen 4kb-Block schreiben, auch wenn nur z.B. 12byte geschrieben werden müssten.
Vergleichbar ist dies vielleicht mit intensivem Rumgeklicke im Browser und dem neuladen vieler Seiten. HTML-Code ist i.d.R. klein - dennoch lädt man nicht UNUNTERBROCHEN soviele Seite, daß ständig 10-Schreibzugriffe anfallen würden. Außerdem ist der Browsercache auch dafür da, damit nicht jede Seite neu geschrieben werden muß, sondern eben auch aus dem Cache gelesen werden kann.
Soweit zur Vorgeschichte. Nun die Rechnung:
10 Schreibvorgänge pro Sekunde = 10 x 4 kB/s = 40 kB/s.
Freier Festplattenplatz 10GB = 10485760 kB.
Dauer, die benötigt wird, bis jeder freie 4k-Block der verfügbaren 10GB einmal beschrieben wurde: 10485760kB / (40 kB/s) = 262144s
Jede MLC-Zelle ist mindestens 100000 mal wiederbeschreibbar, bevor sie kaputt ist. Normalerweise gehen die Hersteller inzwischen von 150000 aus, aber bleiben wir ruhig bei 100000 (worst-case, also).
Die Zeit, bis die 10GB also 100000mal überschrieben wurden, beträgt demnach: 100000 x 262144s = 26214400000s
Für einen Tag gilt: 1a = 60 x 60 x 24s = 86400s.
=> 26214400000s / 86400s = 303407,4 Tage
=> 303407,4 / 365 = 831,25 Jahre
Wer auf die LED seiner Festplatte schaut, der wird feststellen, daß diese NICHT jede Sekunde an ist. Ganz im Gegenteil: Recht selten und dann wird nunmal meistens gelesen und nicht geschrieben. (Das kann man mit entsprechenden Tools auch überwachen und nachvollziehen).
Nehmen wir mal an, daß JEDE SEKUNDE 1000 Schreibzugriffe oder 100-mal so große Schreibzugriffe stattfinden würden, dann würde bei einer Benutzung "24/7" nach 8,31 Jahren die SSD kaputt gehen.
Reservesektoren sind hierbei nicht berücksichtigt.
Soviel zur Haltbarkeit.