Besonderheiten
Gleich mehrere Schmankerl hat Coolermaster den CM 690 II verpasst. Da wäre zum einen die Dockingstation für SATA-Festplatten auf der Oberseite, zum anderen der Grafikkartenhalter im Inneren des Gehäuses. Das dritte Highlight ist ein Adapter für 2,5-Zoll-Laufwerke, der für die Aufnahme einer SSD oder Notebook-Platte gedacht ist.
Die Dockingstation
Als erster Hersteller hat Coolermaster eine Dockingstation ins Gehäuse integriert. Auf der Oberseite sind Anschlüsse für Serial-ATA nach außen geführt, in der eine entsprechende 3,5- oder 2,5-Zoll-Platte hinein geschoben werden kann. Das hat den Vorteil, dass eine Datenplatte oder auch eine Boot-Platte ins System eingebunden werden kann, ohne dass man das Gehäuse öffnen muss. Kosten vergleichbare Dockingstations um die 30 Euro, ist diese bei CM 690 II quasi gratis.
Der Grafikkartenhalter
Erweiterungskarten oder Grafikkarten konnen schon mal aus dem PCI-Slot herauszurutschen - vor allem dann, wenn man seinen PC öfters bewegt oder zu nächsten Lan-Party schleppt. In solchen Fällen kann es sogar zur Zerstörung der geliebten Grafikkarte kommen. Die Lösung von Coolermaster ist nicht neu, aber erstmalig in einem PC-Gehäuse als Zubehör umgesetzt. Und das quasi für lau.
Der 2,5-Zoll-Adapter
Bei Festplatten ist der Formfaktor 3,5-Zoll immer noch die angesagte Größe. Aber immer mehr Laufwerke, sei es Notebook-Platten oder SSD-Module, sind in 2,5-Zoll konzipiert. Der Einbau in einem 3,5-Laufwerksschacht war immer mit zusätzlichen Adaptern verbunden. Dieser kostet meist 20 - 25 Euro. Im CM 690 II ist dieser Adapter kostenlos im Lieferumfang enthalten. Er dient zum Einbau eines 2,5-Laufwerkes in einem 3,5-Zoll-Schacht.
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Es tut mir Leid, aber das ist kein Artikel, sondern Werbung für ein Produkt, welches der Autor offensichtlich super findet. Von der ersten Zeile an betet er dieses Gehäuse geradezu an. Und das Großartigste: der Autor fühlt sich sogar auserkoren den hohen Preis mit ein paar beigelegter Plastikteile rechtfertigen zu müssen. Und das natürlich auch sofort auf der ersten Seite.
Am Besten fand ich die "gute platzierte Öffnungen" für die Netzteil Kabel. Sind auf dem Bild schon verdammt gut zu sehen.
Insgesamt: Ganz schwacher Artikel.
Keine Seite ohne Rechtschreib- bzw. Tippfehler und dann noch dieser holprige Stil - da musste es wohl mal wieder schnell gehen.
Zum Inhalt muss man ja wohl nicht mehr viel sagen. Schon witzig, wie der Autor permanent suggerieren will, dass man das Gehäuse zu diesem Preis ja 'quasi' geschenkt bekommt.
Die Bebilderung lässt extrem zu wünschen übrig. Wie wäre es gewesen, diesen sogenannten Grafikkartenhalter mal näher zu zeigen? Oder zu zeigen, wo der Lüfter darauf montiert werden kann?
Bezüglich der "Öffnungen" muss auch ich beipflichten. Laut dem Bild kann ich mir das nur so erklären: Man bezeichnet die Abstinenz eines Kabelmanagements einfach mal als gut platzierte Öffnungen.
Außerdem ist das Netzteil auf dem Bild sogar schief installiert, oder handelt es sich hierbei um ein schiefes Netzteil?
Auch diese speziellen Halterungen für Laufwerke sind inzwischen fast überall vertreten und alle versprechen akustische Entkopplung. Jedoch halten nur die wenigsten dieses Versprechen. Hier wäre ein Test, da dies ja ein Testbericht sein soll, schön gewesen.
Schade, man hätte dieser Produktpräsentation durchaus auch Elemente eines Tests geben können.
Und was nicht passt wird passend gemacht?
Kann ich nichts zu sagen, habe seit Jahren keine PCI-Grafikkarte mehr.
Hmm wenn 3,5 Zoll angesagt, hip und trendy sind brauche ich keinen Adapter, will ja angesagt bleiben.
Eine Öffnung ist etwas das durch eine ansonsten nicht passierbare Barriere führt, somit hat das Netzteil eine Öffnung in seinem Gehäuse.
Der Computergehäuse hat keine Öffnung und keine Barriere, man könnte auch behaupten die Kabel sind einfach hingeschissen.
Ich will es hoffen, halbe Lüfter rattern immer so.
Ja, das ist wichtig mindestens die hälfte meiner Lebenszeit sitze ich in Selbstmitleid versunken vor dem geöffneten PC Gehäuse und bemitleide mich selbst. GOTT HÄTTE ICH BLOß EIN GEHÄUSE DAS INNEN SCHWARZ IST.
Wäre auch doof wenn das Plastik mitlackiert wird.
Besser haben es die Kollegen von PCGH gemacht.
http://www.pcgameshardware.de/aid, [...] euse/Test/
Hm, also nicht 80 Öcken?
Alsoich kann mir nicht helfen... aber billiger und eleganter kommt immer noch das Cosmos 1000 daher, abgesehen von der edel anmutenden Materialverarbeitung, über die durchaus durchdachte Innenraumkonzeption kann ich eine Dockingstation durchaus vermissen und die Adapter auf 2,5-Zoll kaufe ich dann, wenn ich sie wirklich benötige, was bisher nicht der Fall gewesen ist.
Ausserdem ist das Cosmos 1000 geräumiger, was auch das Einbauen von 30cm-Karten wesentlich erleichtert (und ein Grund war, warum ich das Thermaltake Tsunami ausgemustert habe - ein Proktologe hat Spass, auf engstem Raum zu arbeiten... ich nicht!)
Sorry, aber das Gehäuse kann nicht wirklich an die Qualität des Cosmos 1000 aufschliessen. Schon allein deswegen, dass die Lüfter scheinbar sehr laut sein sollen. Wer nun aber einen etwas kleineren PC baut und alles schwarz halten will, wird mit dem Gehäuse wohl Freude haben.
UNd einige Preischecks haben ergeben, dass das Gehäuse tatsächlich so um die 90 Euro im Schnitt hergeht... wie kommt es also zu der Preisdifferenz von 50 Euronen?
Das Cosmos ist heute noch eine Referenz, dieser kleine schwarze Hasenstall hingegen fällt eher in die Kategorie überflüssig und potthässlich
Könnten nicht andere Firmen mal den senkrechten Einbau á la Silverstone Raven 2 übernehmen? Das bringt nämlich wirklich was.
Das Cosmos 1000 würde ich nicht als Referenz sehen (als Referenz für was???), wegen den folgenden Negativpunkten:
-saumäßig schwer und für viele Computerschreibtische zu groß und das in Zeiten der Miniaturisierung
-Frontklappe ist für mich ein nogo, die steht dauernd offen
-Netzteil fällt als Lüfter aus
-Festplatten werden im Dauerbetrieb zu warm bzw. regelrecht heiß
Sieht klasse aus, das Teil!
@checkmate:

Saumässig schwer: Ja, ich stimme Dir da durchaus zu, allerdings lässt sich das Gehäuse prima tragen! Immerhin hat Coolermaster dafür praktische Griffbügel angebracht: Wo sind die bei den Superduper-Leicht-Alugehäusen, die sich schon beim Anschauen verwinden? Wenn man eine solide Kiste haben will, muss man das auch mit Gewicht erkaufen!
Ich kann mich an jene Chieftec Dragon DG01 Bigtower erinnern, die aufgrund ihres Stahlblechs auch locker 13 kg geschafft haben, aber wenigstens konnte man sich sogar auf die Gehäuse setzen, ohne das was passiert ist...
ich kann mich da sehr wohl an eine Geschichte erinnern, wo ein Kollege von mir auch so ein Wackelwabbelgehäuse aus Aluminium hatte und sich aufgrund von Platznot mal drauf absetzen wollte... war keine gute Idee und dementsprechend sah das Gehäuse auch aus!
Gross: Ja, ich stimme Dir auch da zu, aber den Mehrraum wirst du SPÄTESTENS DANN schätzen, wenn Du mal so ein grafikmonster, wie die ATI 5870 einbauen darfst und bei anderen Gehäusen dann feststellst, dass die Karte sich mit dem Festplattenkäfig ins Gehege kommt (wieder mal Thermaltake's Gehäuse erwähnen will).
Miniaturisierung: Dann überleg Dir von vornherein, was Du genau willst: ein barebone ist für einen Highend-Rechner einfach FALSCH! Das Ding produziert dementsprechend Abwärme und braucht auch Platz für die High-class-Komponenten. Oder kauf Dir dann halt ein Desknote von Alienware: dann hast Du Miniaturisierug, relativ gute Grafikpower, allerdings geringe Mobiltät, weil der Akku spätestens nach 1h aufgibt! Und hübsch warm wirds auch, kannst also im Winter als gute Schoßheizung verwenden!
Frontklappe steht dauernd offen? Entweder hast Du da was falsch gemacht oder einfach ein Montagsmodell erwischt, weil: Bei mir ist die Frontklappe hübsch zu und hält auch zu, wenn ich sie schliesse (die Neodymmagneten tun ihr Übriges!)
Und wer sie partout nicht haben will (weil er/sie das von den Standardkisten ohne Frontklappe gewohnt ist), kann die Frontklappe sogar ganz einfach aufgrund der (aus meiner Sicht genialen) Federscharniere aushängen und beiseite legen!
Mag zwar lästig sein, wenn man mal CDs wechseln muss, aber Faulheit (weil man keinen Bock hat, die Tür ständig zu öffnen/schliessen) ist nicht automatisch ein Grund, ein Gehäuse schlechtzureden!
Das Netzteil ist auch kein Lüfter für die Komponenten. Falls Du den Lüfter an der Unterseite des NT meinst: Ja, der zieht schon Luft an und verursacht bei normalen Gehäusen einen Unterdruck, sodass von der Front her Luft angezogen wird... ABER: es hat Nachteile, wenn das NT eben die Gehäuseinnenluft, die durch all die Komponenten gut aufgewärmt wird, einzieht. Ist, wie wenn man Dich in eine Sauna stellt: Versuch deinen Körper doch mal kühl zu halten, wenn die Umgebungsluft 80 Grad hat... wird Dir nicht gelingen und Du schwitzt Dir die Seele aus dem Leib.
So ähnlich geht es dann auch dem Netzteil!
Daher hat Coolermaster dem NT einen Platz ganz unten mit Frischlufteinzug spendiert. Die Frischluft für den Innenraum ziehen dafür zwei üppig dimensionierte Lüfter an. Funktioniert prima und dein NT wird sich über die deutlich kühleren Temperaturen auch nicht beklagen!
Festplatten werden im Dauerbetrieb zu warm?! Kann ich nicht behaupten: Ich habe eine WD 500GB RE4 und eine GP 1TB im Einsatz und diese Platten schnurren bei ca 41 Grad vor sich hin und selbst dann, wenn der Rechner schon gute 12 Stunden gelaufen ist! Entweder hast Du Blockheizkraftwerke als Platten oder Du hast diese nebeneinander "geparkt"! Das gehäuse hat 6 Einschübe. Lass den Platten doch etwas Freiraum oder verwende den beigelegten Lüfteraufsatz, der vor den Plattenkäfig geschnallt wird und auch dort herrscht dann prima Klima!
Somit kann ich deine Vorwürfe nicht ganz teilen, da Du hier eindeutig versuchst, Barebones mit High-End-PCs zu koppeln (ist das Cosmos 1000 gerade an diese Zielgruppe gerichtet und in den meisten Reviews von Highendsystemen kommt immer ein Cosmos 1000 oder Cosmos S (wie 1000 nur mit Sensortasten) vor. Abgesehen davon hatte auch Guru3D das Gehäuse im Test und selbst die verleihen dem Gehäuse den Best hardware Award (und der wird von denen beileibe SEHR selten vergeben!)
Hier mehr dazu: Jetzt lesen!
Wer braucht schon ein Netzteil zum Entlüften? Das soll sich selbst kühlen und damit effizient und leise bleiben. Das Ding ist ja auch nicht für Office-PCs gedacht, wobei unter meinem Schreibtisch sogar das Raven 2 locker Platz hat. Ein ordentlicher Schreibtisch kann so was ab. Man muss ja nicht nur die 25€ Wackeltische von Möbelboss und Wirfmichweg als Maßstab sehen.

Ich meinte mit Referenz übrigens Stabilität und Verarbeitung
edit:
zu spät
Jupp... hab selbst als Schreibtisch auch einen Sekretär, der zwar vom Discounter ist, aber AUSREICHEND Platz für das Gehäuse hat!
zu spät
Macht nix, hab selbst ne gewisse Zeit daran geschrieben
@ formatC
Keine Panik, es gibt durchaus teure, also qualitative Jugendzimmer mit Computerschrankteil oder "stylische" auch nicht billige Computertische, die für den normalen Midi-Tower konzipiert sind und bei denen das Cosmos 1000 außen vor bleibt.
Ich gebe durchaus zu, dass das C 1000 für Hochleistung konzipiert ist, also für meine 0815 Hardware preislich ungeeignet. Meine Low Power Komponenten werden von vorn durch 1x 120mm Lüfter gekühlt/beblasen (inkl. dem Festplattenkäfig) und hinten durch den Netzteillüfter entllüftet. Ein kleines feines Ensemble, welches auf weitere Lüfter verzichten kann und übrigens leise arbeitet. Netzteil: enermax 80+ irgendwas 385W.
89.90 Euro bei Caseking:
www.caseking.de/shop/catalog/Coole [...] 13845.html
cool Price 4 cool Chassis
@checkmate:
Du kannst ja auch nicht Panda und Maserati in einen Topf werfen. Man muss jedes Gehäuse in dem Segment vergleichen, für das es angedacht wurde. Ich würde mir so einen Klopper auch nichts ins Wohnzimmer stellen. Dafür gibts z.B. schöne Würfelchen von Lian Li.
für 140 euro "Material: Stahl/Kunststoff".
es sollte nur einen werkstoff geben in der preisklasse ab 75 euro und das wäre aluminium !
aber naja irgendwie muss man halt aus scheisse geld machen. genug dumme fallen ja drauf rein.
Alu? Mein letztes 140€-Alu-Gehäuse war nach 2 Jahren so was von instabil (NZXT)...

Ein stabiles und innovatives Gehäuse in der Klasse über 100€ darf schon aus Stahl/Kunststoff sein, wenn das Konzept stimmt. Mein Raven 2 ist auch aus Stahl, Alu hätte ich bestimmt nicht gekauft. Ich liebe Panzer
Mit Alu hat man meiner Erfahrung nach auch wesentlich größere Probleme einen Rechner leise zu bekommen. Und wenn man den Rechner nicht ständig transportiert hat man von dem gesparten Gewicht nichtmal Vorteile.