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Fazit: Phenom deutlich vor Athlon

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Der erste Vergleich des neuen Quad Core Phenom und den Intel-Prozessoren fiel nicht zugunsten von AMD aus. Der Phenom hält dem Vergleich mit den Core 2-Spitzenprodukten von Intel nicht stand; schmerzen wird AMD auch die neue 45-nm Penryn-Generation, die vor wenigen Wochen vorgestellt wurde und im Januar als Core 2 E8000 für die breite Masse erhältlich sein wird – Core 2 mit hohen Taktraten ist für AMD derzeit unerreichbar . Intel scheint der Konkurrenz wieder einmal fast einen kompletten Herstellungszyklus voraus, schließlich steht Intel schon vor dem Wechsel von 65 nm auf 45 nm. Währenddessen hatte und hat AMD noch immer mit 65 nm zu kämpfen. Infolgedessen änderte das Unternehmen seine Strategie und bläst mangels Alternativen nun zum Angriff auf den Mainstream.

Wenn man sich das Design des Barcelona-Kerns genauer ansieht gibt es kaum etwas zu meckern. Auch wenn die bekannten Verzögerungen und Probleme mit dem L3 TLD-Bug beim Phenom eventuell einen anderen Eindruck vermitteln: Bei unseren Benchmarks zeigte der Phenom durchweg verbesserte Leistung und stellt somit unter Beweis, dass er erheblich schneller arbeitet als der Athlon 64 X2. Um einen wahrheitsgetreuen Kern-Vergleich anstellen zu können, haben wir sowohl einen Athlon 64 X2 als auch einen Phenom mit nur einer Recheneinheit betrieben. AMD hatte zunächst behauptet, die Leistung auf einem Phenom wäre verglichen mit einem Athlon 64 X2 um 25% besser - durch unsere Tests konnten wir diese Behauptung knapp belegen. Während sich die Steigerung beim Vergleich von einzelnen Kernen noch in Grenzen hielt, so stehen im Alltagseinsatz noch die drei weiteren Cores zur Verfügung.

Einige Leser werden nun auf die Leistungssteigerung von Intel verweisen, als das Unternehmen vom Pentium D auf den Core 2 Duo umsattelte. AMD hat sicherlich keine derartigen Leistungszuwächse und Fortschritte hinsichtlich Performance-pro-Watt erzielt, allerdings stellt der Phenom auch bei weitem nicht so einen einschneidenden Generationenwechsel dar. Wir hoffen, dass AMD den Phenom-Bugs behebt und die Herstellung Fortschritte macht, so dass der Phenom kühler und leise arbeiten kann und die Taktraten steigen können – der Profitabilität des Unternehmens in seinem Kernbereichen täte das gut. Bis dahin bleibt AMD nichts anderes übrig als in Richtung Upgrade-Markt zu schielen und zu hoffen, dass nun erstmal nichts mehr schief geht.

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Nicht ich 21/12/2007 16:29
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-0+

@ THG: Endlich mal ein Test, der nicht zu negativen Kritik anregt, ich meine nicht das Ergebnis, sondern einfach wegen der Qualität.

Jetzt muss AMD aber unbedingt die Taktrate bei möglichst konstanten TDP hochschrauben....

Wünschenswert wäre ein Phenom mit 3GHz @

LonnegaN 21/12/2007 16:30
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-0+

auf Seite 4 ist in der Tabelle die Beschriftung der Prozessoren eins nach links verrutscht...

BratzeM 21/12/2007 17:33
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L3 Cache gab es bereits lange vor Pentium 4 EE und zwar im guten alten K6-III.

BratzeM 21/12/2007 17:35
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-0+

Ahhhh, sorry, hab Unsinn geschrieben bzw. was verwechselt. Wikipedia weiss es besser:
"AMD entschied sich deshalb beim K6-III, dem L1-Cache einen mit vollem CPU-Takt betriebenen und exklusiv angebundenen L2-Cache auf dem CPU-Chip zur Seite zu stellen. Der K6-III degradierte den Cache auf der Hauptplatine sozusagen vom L2-Cache (beim AMD K6, AMD K6-2, Cyrix 6x86 und Pentium) zum L3-Cache."

Diesel_im_Blut 21/12/2007 18:08
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-0+

Das liest sich doch mal positiv. Das zeigt doch das AMD viel gemacht hat. Ich bin sicher das AMD nächstes Jahr kommen wird und man auch im High End Bereich wieder zwischen zwei Prozessorherstellern wählen kann.

Vielleicht wird noch mehr Feinschliff gemacht und die Phenoms werden bei den neuen Steppings flotter. Es ist zu hoffen. Die Taktraten müssen auf jeden Fall steigen. 3,5 GHz muss sich AMD wohl als Ziel setzen, bis Sommer 2008.

Ich würde mein nächstes System gerne wieder mit ner AMD CPU bestücken. Aber da muss ich noch Geld sammeln und AMD seine Hausaufgaben machen. Andererseits bin ich mit meinem jetzigen C2D absolut zufrieden und hoffe das ich noch 2 Jahre daran habe.

jdoute 21/12/2007 19:19
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-0+

Komische Arguentation ?!?
Und wie lange existiert der Socket 775 schon ???

jdoute 21/12/2007 19:19
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-0+

Komische Arguentation ?!?
Und wie lange existiert der Socket 775 schon ???

alphawolf 21/12/2007 20:04
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-0+

Trotzdem braucht man ständig neue Boards wegen des höheren FSB.

Hasenpfote 21/12/2007 20:24
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-0+

Welche Version von Sisoft Sandra wurde verwendet?
Laut http://www.legitreviews.com/article/617/1/ unterstützt SP1 den Phenom erst ordentlich.

timefrenzy 21/12/2007 22:28
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-0+

danke für diesen interessanten verlgeich.. wie wärs wenn ihr noch vergleich von c2d und der neuen intelgeneration bringt?

Schugy 21/12/2007 23:01
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-0+

Was ein neues SiSoftware Sandra XI SP1 doch so alles mit den Phenom-Leistungsdaten anstellt.
Jetzt braucht der Phenom nur noch Taktraten um 3 GHz und Intel muss besonders im 2x4-Segment wieder 4GHz-Weltraumheizungen verkaufen.
Aber selbst mit 2,3GHz hat der Phenom in bestimmten Benchmarks einen 700MHz schnelleren Xeon geschlagen und so habe ich immer gesagt, dass AMD noch sehr viel Potential hat.
Wenn AMD mit überlegenen Servern dick Kohle macht und günstige Desktop-Prozessoren mit 90% der Intel-Leistung verkauft, ist mir das recht.

vfrreiter 22/12/2007 09:31
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-0+

Full ACK an Schugy. Mag sein, dass AMD im Desktopsegment Intel momentan nicht so ganz das Wasser reichen kann. Nur läuft eben dort noch alles auf 32 Bit. Hier stehen die C2D's noch ziemlich gut da, unter nativen 64 Bit sieht das deutlich anders aus, da machen dem C2D konzeptionelle Dinge schwer zu schaffen, so dass hier der Barcelona wieder ordentlich aufholen kann. Intel versucht, mit riesigen Caches und verbessertem Prefetch in seinen Server-Chipsätzen gegenzuhalten, aber die Corearchitektur war ursprünglich nur für den Mobileinsatz vorgesehen.
Zudem skalieren die Opterons sehr gut, egal ob Single, Dual oder Quad. Zusätzlich lässt sich mit guten Chancen ein Single-AM2-Opteron gegen einen Quad tauschen.

Es bleibt also spannend. Und für die Intel-Fanboys: Ich glaube nicht, dass Intel ohne die Nötigung durch die Konkurrenz so gute und günstige CPU's anbieten würde. Ohne Alternativen hätten wir vielleicht mittlerweile P4's mit 180 W TDP oder würden noch mit sehr viel geringeren Taktfrequenzen arbeiten müssen. Wer weiß das schon, aber auf jeden Fall belebt Konkurrenz das Geschäft.

nightporter 22/12/2007 12:17
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schöner test ,schönes fazit
auch hier habt ihre eure meinung gesagt aber eben fair

Child3k 22/12/2007 15:01
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Insgesamt anständiger Test - auch wenns die Angabe von AMD 25% mehr pro Takt sich wohl auf die Nutzung von allen 4 Kernen bezieht - im Grunde ist der Vergleich von jeweils nur Singlecores auf beiden Architekturen ja nicht ganz richtig. Ein Phenom X4 hat nunmal 4 Kerne - und ein A64 X2 eben 2.

Aber naja ... am Ende isses noch etwas seltsam: AMD hätte sich einen Fehler wie ihn Intel mit Netburst begangen hat niemals leisten können und weiter ist die "Core-Architektur" ja eigentlich bei Intel ein Zurück zum Pentium 3 gewesen - man besann sich auf alte Stärken.

Aber, AMD brauch eben noch etwas - scheinbar sind sie aber bei der Entwicklung von 32nm Herstellungsverfahren Intel momenten einen Schritt voraus LINK

Schugy 22/12/2007 16:01
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AMD hat zwar bei der Umrüstung seiner Fabs auf 45nm gleich an den weiteren Sprung auf 32nm gedacht, aber dass Intel, nun schon erfolgreich in der 45nm-Produktion, im Hintertreffen sein soll, glaube ich selbst als eingefleischter AMD-Fan nicht.

jk300 22/12/2007 16:07
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-0+

auf seitte 4 im quelltext in zeile 410 spalte 22 fehlt einmal des wegen is phenom und athlonum eins nach links verschoben

apocalypsecow 22/12/2007 16:39
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-0+

AMD wird weiter optimieren und hauptsache, man bekommt einen guten und aktuellen Prozzi mit dem man seine Arbeit verrichten kann. Wie schon erwähnt, ist AMD bei 64Bit gut im Rennen und wenn die Masse an Software da ist und das ganze auch optimiert ist, dann kann man auch schön einen Phenom mit Vista 64Bit rennen lassen. Dazu noch zwei 3890er (,-)), dann passt das schon....

DragonsTear 22/12/2007 16:40
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Hm.

Ich habe zwar ne Menge positives Feedback hier gelesen, jedoch finde ich dass der Test eindeutig zu allgemein ist....

Wenn man den Test genau beäugelt fällt einem schnell auf dass der Multimedia Bereich das Kernstück der Leistungsverbesserungen ist.

Und gerade der Sprung bei DIVX, was eig so ziemlich alles an Erweiterungen nutzt was gibt, macht deutlich, dass denke ich der entscheidende Schritt die Eigenentwicklung SSE4a ist (die wenn ich den Artikel gesamt richtig überblickt wird, kaum erklärt wird...)

Zudem sind die Informationen eindeutig nicht uptodate :

http://www.planet3dnow.de/cgi-bin/ [...] 1197028592

(Sorry für den Fremdlink, aber ich denke dass das eine entscheidende Information ist)

Der TLB Bug ist im L2 Cache! Es geht dabei um L2 -> L3 Zugriff...

Und dass würde auch eher die teils massiven Performanceprobleme erklären.

Denn wer schonmal seinen L2 Cache voll abgeschaltet hat, der wird merken dass einem dann die 3 GHz eines Prozessors wenig nützen

Auch wenn es nur ein Teil des L2 Caches sein mag, ich bin sehr gespannt wie die neuen Phenoms sich steigern

Ich denke es wird ein grosser Sprung sein...

(siehe gerade Floating und Integer Werte, wo der Phenom eindeutig den Kürzeren zieht)

Dess weiteren bin ich gespannt wie AMD mit dem Phenom weitermacht...

Ich denke dass reines Taktraten hochschrauben schwierig wird, da 95 W scho ziemlich heiss sind.

Mich würde mal interessieren inwiefern sie dieses kleine Problem beheben...



DragonsTear 22/12/2007 16:42
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Um Falschverständnis vorzubeugen : Ich meine nicht die Multimedia Integer / Floating Werte!

Sondern die MEMORY INTEGER / FLOATING Werte!

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