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Werkslösungen: BMW Individual und Volkswagen RNS 510

PC fürs Auto: Envader Mobile IV im Test
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Bevor wir uns mit dem eigentlichen Testkandidaten von Inperio beschäftigen, werfen wir einen Blick auf die derzeit am Markt verfügbaren Werkslösungen. Den Vogel schießt quasi BMW mit dem nicht mehr ganz frischen "Rear Seat Infotainment Online Paket" für den 7er Individual ab. Das System, bestehend (optional) aus mehreren kleinen Bildschirmen, Tastatur, Maus und Rechner auf Pentium-M-Basis, ist zwar sehr gut in das Interieur integriert, kostet jedoch 20.900 Euro Aufpreis. Hinzu kommen eine ganze Reihe an Einschränkungen, die beim Abspielen der verschiedenen CD/DVD-Medien infolge fehlender Codec-Unterstützung zutage treten. Wer ins Internet will, muss über das spezielle BMW-Portal gehen - hier bietet jedes iPhone mehr Freiheiten.

Car-PC Nachrüstung Navigation Multimedia

Seit Anfang 2007 gibt es von Volkswagen ein neues Multimedia-System, welches jedoch keine PC-Funktionen anbietet. Es kostet in der Aufpreisliste mindestens 2010 Euro (abhängig vom Fahrzeugtyp) und wird per Touchscreen bedient. Bei Online-Versendern kostet das Gerät mittlerweile 1950 Euro zur Nachrüstung. Im Vergleich zu den Angeboten der Konkurrenz in dieser Preisklasse ist das RNS 510 - welches auch mit einem Digitalverstärker kombiniert werden kann - keine schlechte Wahl. Neben Musikdateien im MP3-Format von CD/DVD lassen sich gewünschte Titel auch auf die integrierte 30 GB fassende Festplatte kopieren. Das eine Wiedergabe von DVD-Filmen während der Fahrt dunkel geschaltet wird, versteht sich fast schon von selbst. Doch auch dieses Problem lässt sich umgehen.

In ungekannter Offenheit zeit sich VW bei den Möglichkeiten, auch Speicherkarten im SD-Format zu verarbeiten und externe Audio- und Videoquellen anzuschließen zu können. Allerdings gibt es aktuell noch keinen passenden TV-Tuner, der an das RNS 510 angeschlossen werden kann. Eine Bastellösung gibt es noch nicht, da die PIN-Belegung gegenüber dem Vorgänger RNS-S2 DVD geändert wurde und kein OEM-Gerät passt.

Car-PC Nachrüstung Navigation Multimedia

Gegenüber den Vorgängern RNS-MFD2 (CD und DVD) stellt das RNS 510 von Siemens VDO vor allem in punkto Rechengeschwindigkeit einen Fortschritt dar. Die langatmigen Eingaben von Zielen und die Auswahl von CDs aus dem Wechsler entfallen. Das Display des RNS 510 bietet eine maximale Auflösung von 800x480 Bildpunkten bei einer Diagonale von 6,5 Zoll (16,5 cm) an. Unnötig bei der Navigation erscheint die wahlweise 3D-Darstellung, hier sind 2D in jedem Fall übersichtlicher.

Car-PC Nachrüstung Navigation Multimedia

Hinweis: Alte Navigationsgeräte á la RNS-S2 oder RNS-MFD2 können problemlos gegen das neue RNS 510 ausgetauscht werden. Es muss ein Doppelstecker für die Antennenanschlüsse anstelle der zwei Einzelstecker eingebaut werden.

Alle 29 Kommentare anzeigen.
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  • IzNoGuD , 12. Dezember 2007 11:24
    Also immer öfter drängt sich mir, beim Lesen der Artikel, der Verdacht auf das der verantwortliche Redakteur entweder der deutschen Sprache nicht wirklich mächtig bzw. hemmungslos betrunken ist.

    Beispiel:

    In der vorliegenden Version lassen sich keine eigenen Anwendungen - so wie bei den meisten Embedded-Systemen ab Werk.
  • zeutan , 12. Dezember 2007 12:23
    Anderes Beispiel von Seite 2:
    "Die Vogel schießt quasi BMW mit dem nicht mehr ganz frischen "Rear Seat Infotainment Online Paket" für den 7er Individual ab."
  • schorschy0070 , 12. Dezember 2007 14:01
    Und wieso schreibt Ihr, dass ein VW Tuareg als Testobjekt hattet, wenn im Ebay die komplett gleichen Bilder in einem Angebot auftauchen.... (Angebotsende war schon am 06.12.2007)
  • audience , 12. Dezember 2007 14:23
    @schorschy0070: Bei den zusätzlichen Bildern handelt es sich um Beispiele für Einbauten in anderen Fahrzeugen. Der Testeinbau ist an einem Touareg vorgenommen worden.
  • booker , 12. Dezember 2007 15:29
    Wer bitte kauft nen Auto für 50.000,- - 60.000,- Euro und klatscht sich so nen hässlichen Bildschirm ans Armaturenbrett???
    Dachte aus dem Zeitalter wären wir endlich raus. Einzig Porsche scheint in der Lage zu sein, das Ding so zu verbauen, daß es ausschaut als würde es tatsächlich dorthin gehören.....

    Aber bitte wer braucht sowas im Auto und vor allem für was??? Um musik zu hören?? Ein wenig übertrieben möchte man meinen. An meinem Autoradio hängt ne ext. Laptopplatte mit 80GB....und selbst die is nicht voll.

    Navigation? Wie oft braucht der Durchschnittsdeutsche sein Navigationssystem? Für die paar mal klatscht man sich sein Tom Tom an die Scheibe und ab gehts. Kostet ungefär auch nur ein Zehntel des Computers.

    Office Anwendungen?? Mit Touchscreen mal eben nen Geschäftsbrief abgetippt, während man mit Tempo 200 über deutsche Autobahnen fliegt? Den Luxus eine Chauffeurs können sich wohl nur die wenigsten von uns leisten.

    Jetzt zum besten, dem W-Lan.......wie hoch is die Chance grad nen Hotspot in der Nähe zu haben, wenn man einen braucht??? Finde den Hipe beim I-Phone schon höchst lächerlich.....

    Ich finde absolut keine sinnvolle Funktion, die eine solche Anschaffung und vor allem den Preis rechtfertigen würde. Von der abgrundtief hässlichen Optik mal ganz zu schweigen....

    Just my 2 Cent!
  • audience , 12. Dezember 2007 17:17
    @booker: Nicht nur Geschäftsleute sondern auch LKW-Fahrer kommen ohne eine Navigation heute nicht mehr aus. Das bundesweite Netz von WLAN-Hotspots dürfte allgemein bekannt sein. Der Porsche-Einbau wurde von dem gleichen Unternehmen vorgenommen und ist demzufolge keine Werkslösung.
  • HarriHunger , 12. Dezember 2007 20:22
    Wie ist eigentlich der Energiebedarf eines solchen "Car-PC" im Schnitt? Immerhin muss diese ja auch zur Verfügung gestellt werden. Und auch wenn solch ein Bildschirm oder der Rechner recht wenig Energiebedarf aufweist, so stellt sich die Frage, ob es in den überwiegenden Fällen der Fahrzeugintegration (Zubehör- wie auch OEM-seitig) nicht Verschwendung kostbarer Ressourcen ist.
    Ein weiterer Punkt ist die mit Sicherheit vorhandene Ablenkung vom Verkehrsgeschehen. Wie sieht es mit Regressvorderungen von Versicherern bei Unfällen aus?

    Gruß
  • isnix , 12. Dezember 2007 21:58
    Ich mus booker schon zustimmmen.

    wer braucht so ein Teil ?

    Ich Auto brauch ich Musik, eine brauchbare Navigation, und eine brauchbare Freisrprecheinrichtung. Alles sollte möglichst so integriert sein, dass es Problemlos und zuverlässig funktioniert, und sich intuitiv und ohne Ablenkung bedienen lässt. ( Display im Tacho ? Lenkradtasten ?) Nett natürlich, wenn das System auch einen Ipod ansteurn kann.

    Da fällt mir gerade ein: Ich hab schon ein solches System. es wird werksseitig von vielen Herstellern abgeboten, in meinem Fall ein Command. Es könnte könnte auch DVD'S spielen, aber ich würde nie auf die Idee kommen in meinem Auto auf einem mini Bildschirm ernsthaft Filme zu schaun. es hat auch einen DVB-T Tuner, aber ich will im Auto kein Tv schaun.


    Internet brauch ich nicht im Auto. Wenn ich das Internet ernsthaft Nutzen will, brauch ich eine brauchbare Auflösung, eine vernünftigen Bildschirm und ernsthaft benutzbare Eingabegeräte. Außerdem möchte ich sicher nicht auch noch im Auto sitzen, wenn ich am PC arbeite, denn ich sitze so schon genug im Auto (zum fahren.) Fahren und Pc gleichzeitig kann ich nicht. Kann mir auch schlecht vorstellen dass es jemand macht.

    Da fällt mir ein, ich habe schon ein entsprechendes Gerät. Es ist ein NOTEBOOK. Es ist sogar transportabel, ich kannes zum nächsten Hotspot bewegen, in ein nettes Cafe oder in ein Hotelzimmer.

    Was hat denn der Car-Pc jetzt für ernsthafte Vorteile ?

  • erazor , 13. Dezember 2007 09:02
    Hallo liebe Leute!

    Also ich denke (und weis) auch, das Diese oben von euch erwähnten Funktionen durchaus mit einem Car-PC möglich sind.

    Auch der schon bemängelte Einbau ist nicht "Stand der Technik"

    Der unschlagbare Vorteil von Car-PC System liegt einfach an der skalierbarkeit, und der unglaublichen Rechenpower des Car-PC´s im vergleich zu den trägen Originalsystemen der Fahrzeughersteller.

    Der Sinn von W-Lan Geräten ist auch ganz einfach:
    man braucht KEINE hässliche Fesplatte an seinen "Standarsysteme" zu stecken, da man bequem von seinem W-Lan Hotspot zu Hause (wenn man dann da ist) die Daten zum Car-PC senden.

    Wenn man sich mal objektiv die Idee anschaut, hat sie nur Vorteile.

    Sollten noch mehr Fragen oder Interesse an einem, vielleicht exotischen Thema bestehen, so empfehle ich einen Blick auf www.car-pc.info .

    Mit freundlichem Gruß

    eRaZOr
  • SiNightmare , 13. Dezember 2007 09:20
    Hallo.
    Allen Kritikern hier mächte ich gerne einen Blick in unser Forum www.car-pc.info ans Herz legen, bevor sie sich ein Urteil über einen CarPC erlauben.
    Klar ist es eine Spielerei für Bastler, aber zu beurteilen, ob man sowas braucht oder nicht obliegt eigentlich nur jemanden, der sich mit dieser Materie wenigstens kurz auseinander gesetzt hat. Und damit meine ich nicht, sich irgendeinen der vielen Oberflächlichen Artikel im Internet durch zu lesen.

    @booker: Daß du dir nie so "nen hässlichen Bildschirm ans Armaturenbrett" klemmen würdest ist klar. Aber die hier gezeigten Einbauten sind noch weit von dem entfernt, was wir bei uns "basteln". Viele der Einbauten kannst du von einem ab Werk verbauten System nicht mehr unterscheiden.

    Lassen wir die Frage, ob man ein Navi braucht oder nicht mal außen vor.
    Es gibt genügend Leute, die ne Orientierung wie ne Bratwurst haben. Für isses sinnvoll. Und bevor ich mir für 200 Euro so ein peinlich hässliches TomTom an die Scheibe klebe, mit einem Display kaum größer als ein Handy, bau ich mir lieber nen CarPC.
    Je nach System kann ich dir sowas schon für 400 Euro zusammenstellen. Da kommt kein Navi mit.

    Das waren meine 2 Pfennig ;) 
  • SiNightmare , 13. Dezember 2007 09:36
    Nachtrag:
    @Harry Der Energieverbrauch variiert sehr stark.
    Es gibt sparsame Embedded-Boards, die unter 20 Watt brauchen, mein System auf AMD Athlon X2 AM2 Basis läuft im Bereich von vielleicht 60 oder 70 Watt, andere liegen über 100 Watt. Dahingehend ist alles möglich.
    Zudem gibt es einige intelligente 12V PC Netzteile, die auch die Bordspannung überwachen und vor einer leer gesaugten Batterie schützen.

    p.s.: Ich bitte Rechtschreibfehler zu entschuldigen. Ich bin noch net lange wach und treff die Tasten noch net so richtig ;) 
  • booker , 13. Dezember 2007 11:26
    @SiNightmare:
    Ich habe meine Ausbildung (auch wenns schon 10 Jahre her is) in nem Car Hifi und Tuning Laden gemacht und hauptsächlich Teile verkauft und eingebaut.
    Ich weiß schon was möglich ist um Displays halbwegs anständig zu verbauen, deswegen wunderts mich ja, daß man in so nem teuren Auto den Einbau so vergeigt.
    Das spricht net gerade die Kundschaft an, die damit erreicht werden sollte!

    Natürlich ist so ein System was für Bastler und Freaks, genau wie ne 10000Watt Basswumme im Kofferraum, oder ne Playse im Wagen um auf nem 9" Display zu zocken oder Dvd´s zu gucken. Toll was alles machbar ist, aber brauchen tuts niemand!

    Und es ist einfach zu teuer, als das man hier die Navifähigkeit hervorheben kann.
    Und selbst wenn Brummifahrer ihr Navi extrem oft nutzen, werdet ihr mir keine Spedition zeigen, die mal eben alle Trucks mit 500-3000 Euro teuren und wartungsintensiven PC´s ausrüstet, wenns nen Tom Tom genauso tut, auch wenns optisch net unbedingt nen Leckerbissen ist.

    Die Zukunft wird mit Sicherheit so aussehen, daß es irgendwann serienmäßig in jedem Wagen verbaut sein wird, warum auch nicht.....aber im Moment ist es preislich und vom Nutzen gesehen, genauso unnötig wie nen Münzfernsprecher im Auto! ;) 



  • SiNightmare , 13. Dezember 2007 16:56
    "Die Zukunft wird mit Sicherheit so aussehen, daß es irgendwann serienmäßig in jedem Wagen verbaut sein wird, warum auch nicht.....aber im Moment ist es preislich und vom Nutzen gesehen, genauso unnötig wie nen Münzfernsprecher im Auto!"

    -Erwartest du wirklich, daß die Systeme, die vielleicht irgendwann von den Kfz-Herstellern verbaut werden, günstiger und vielseitiger sind, als das was wir derzeit machen?
    Die meisten popligen Standart-Bildschirm-Navis sind doch heute schon wesentlich teurer als die Systeme von uns und können gleichzeitig viel weniger.

    -Daß die gezeigten Einbauten verpfuscht sind, da geb ich dir recht. So würde ich das auch nie umsetzen. Es sollte schon wie eine professionelle Lösung aussehen.

    -Ob man sowas braucht ist ja jedem selbst überlassen. Ich z.B. nutze meinen PC für folgendes:
    *ca 40 GB MP3
    *Navi --> eigentlich regelmäßig und wenns nur die Streckenverfolgung während der Fahrt ist
    *Video --> Wenn ich Beifahrer auf längeren Strecken dabei hab
    *Handyanbindung
    *Bevor ich nen Lappi hatte in seltenen Fällen Internet über WLAN
    *Videoaufnahmen der Fahrt über die Front- und Heckcam --> ok, das is Spielerei ;) 

    Das hängt halt immer von den Bedürfnissen des Besitzers ab. Mich hat z.B. immer diese Sammlung zerkratzter CDs im Auto genervt, selbige immer wechseln zu müssen, wenn mir eine mal auf den Zeiger geht und daß ich wenn ich mal ein Navi brauchte, keines drin war. Und als ich vor etwa 2 Jahren mit meinem Umbau angefangen hab, waren brauchbare Scheibenkleb-Navis alla TomTom auch noch wesentlich teurer als heute.

    -Hier mal mein TFT zum Vergleich:
    Original (Foto nicht von meinem Auto):
    http://img231.imageshack.us/img231/6596/cnv0165vj1.jpg
    mit TFT:
    http://www.si-nightmare.de/images/carpc/original/tft_leder_07.jpg
    Noch nicht perfekt, aber für den ersten Umbau bin ich zufrieden ;) 
  • kowa , 13. Dezember 2007 19:08
    An die "Wozo brauch man das?"-Komentatoren:

    Ein Tom-Tom tut es eben nicht. Es ist verboten einen Steinschlag im Sichtbereich der Scheibe zu reparieren, aber die Anbringung dieser tragbaren Navis wird toleriert. Das ist verdrehte Welt. Es gibt sicherlich eine Vorschrift, die das verbietet und und mittelfristig wird das genauso verboten sein , wie Telefonieren ohne FSE. Nebenbei, das Tragen von Kopfhörern ist auch verboten.

    Ich finde, diese Verbote sind richtig.

    Im Auto sollte geboten sein:
    - Verkehrsfunk
    - FSE fürs Telefon
    - gespeicherte Musik
    - Navigation
    - optionale separate Audio- oder Videokanäle für Mitreisende, um z.B. die Kinder ruhigzustellen

    Das Musikarchiv kann man per WLAN ideal befüllen, wenn das Auto zur Nacht im Carport steht. Internet kann nützlich sein, falls zukünfig das Navi online aktualisiert wird und zugleich Staumeldungen importiert werden.
    Ein PC ist zudem äußerst offen, skalierbar, autauschbar und wartungsfreundlich, was man über die Werksgeräte nicht sagen kann.

    Derzeit gibt es leider noch ein großes ergonomisches Integrationsproblem. Wie wird mit dem CAN-Bus kommuniziert, wie wird ein Headup-Display angesteuert, wo gibt es bei Geräten dieser Art einen Drehknopf als Lautstärkeregler?
  • kowa , 13. Dezember 2007 19:14
    @SiNightmare:
    Das TFT im Leder ist mal eine gute Integration, so solls sein, ganz Deiner Meinung.

    Freischwingende Monitore, die Bedienelemente, Anzeigen und Lüftungsöffnungen versperren sind seh traurig.

    Mit den Videoaufnahmen kann eine lustige Sache sein, wer viel unterwegs ist, erlebt Sachen, das glaubt Dir hinterher niemand.
  • SiNightmare , 13. Dezember 2007 19:27
    @Kowa: Wegen der Lautstärkeregelung kuck dir mal den Griffin Powermate, den SpaceNavigator oder die im Forum entwickelte Lösung ccStick (www.ccstick.de) an.
    Auch serienmäßige Lenkradfernbedienungen oder das AUDI MMI (letzteres derzeit nur als Bastellösung) lassen sich einbinden.
    Für eine komfortable Steuerung zusätzlich zum Touchscreen ist also gesorgt ;) 

    Das mit den Videos ist richtig. Hab da schon einige lustige Sachen anderer User gesehen.
  • HarriHunger , 13. Dezember 2007 20:38
    Mir stellt sich halt die Frage ob man sich bewusst ist, dass diese Energie ja auch im Fahrzeug zur Verfügung gestellt werden muss und um wie viel Benzin, Diesel oder Gas es sich da handelt. Und bei dem Energiebedarf der genannt wurde können das schon 0,1 Liter /h sein (mit mehr Bildschirmen usw. gerne auch 0,5 Liter / h), die der Car-PC benötigt. Ist natürlich bei anderen Dingen wie einer aufgerüsteten HIFI-Anlage genauso.
    Die Fahrzeughersteller werden beschimpft weil sie nicht in der Lage seien kraftstoffsparende Antriebe zu entwickeln und dann hängt sich der Fahrzeugbesitzer so ein Energiefresser in das Fahrzeug - das verstehe wer will, ich nicht.

    Im Übrigen wird es in einigen Jahren sicher so sein, dass es eine Art PC im Fahrzeug integriert gibt, da die Funktionen im Fahrzeug (von A bis Z, so es geht) dann meist nur noch über Software aktiviert werden. Allerdings müssen die Systeme weniger energiehungrig sein als das was es jetzt gibt und die Geräte müssen auch viel robuster sein wie ein PC der daheim steht oder auch ein Laptop.
    Und das Wichtigste: Diese Rechner wird man als Besitzer nicht in großem Umfang bedienen können. Auf der Benutzerebene wird es wenige und klare Möglichkeiten geben, welche aber nicht einem Heim-PC gleichwertig sind.

    Ich bin nicht gegen diese "Car-PC"-Geräte, frage mich aber ob es sinnvoll ist, so etwas wirklich flächig einzusetzen. Schon jetzt haben viele das Zukaufnavi immer an, auch wenn der tägliche gleiche Weg zur Arbeit oder nach Hause bewältigt wird. Muss sowas sein - was ist der Sinn? Und wenn dann noch Multimediafunktionen möglich sind, dann wird es vermehrt hässliche Situationen wegen der Ablenkung geben. Für Bastler mag das was sein, aber für die meisten Leute wird es einfach zur Überforderung führen. Gibt ja viele Leute die noch nicht einmal merken das der Blinker noch an ist, obwohl sie seit langem eine gerade Straße befahren. Die sind schon mit einer Leuchte im KI überfordert - was sollen diese mit so einem Rechner?

    Und zum Filmen des Fahrtweges sei eines gesagt: Wehe, es sieht einmal jemand ein Video über sich irgendwo - dann kann es schnell sein dass man eine Klage am Hals hat, weil es nicht erlaubt ist ohne Zustimmung.

    Gruß
  • kowa , 13. Dezember 2007 21:08
    Ja, die Ablenkung ist echt ein Risiko. Hast Du schon mal einen Fahrer gesehen, der auf der Autobahn ein Navi bedient, in einem BMW Bj ca.2000, wo der Monitor auch noch sehr weit unten montiert ist? Ich war da mal Beifahrer...

    Ich wünschte mir, daß das Navi immer an ist und idealerweise anhand Datum, Uhrzeit und Position automatisch ermittelt, wo ich hin will. Die Strecke kenne ich durchaus, aber interessant sind Staumeldungen per TMC und Zielzeitvorhersage.

    Zum Stromverbrauch:
    0,1 l/h = ca. 1kW/h (bei einem Brennwert von 10kwh/l) Bei einem Wirkungsgrad eines normalen Motors (30%) sind das 300Watt. Ich vermute so ein Car-PC benötigt ca. 50W. Das sind dann 0,016 Liter/h.

    Die Musik-Verstärker benötigen je nach Spaßhaltigkeit 5-10A Dauerstrom, also 60W.



  • HarriHunger , 13. Dezember 2007 21:23
    @Kowa

    30% Motorwirkungsgrad sind sehr optimistisch. Ich habe dies aber auch herangezogen. 10kWh / Liter kann man grob annehmen. Allerdings gibt es noch einen Wirkungsgrad beim Antrieb des Generators und der liegt soweit mir bekannt ist bei 0,3 bis 0,5. Das bedeutet dann im optimalen Fall 0,032 Liter / h. Aber der Verbrennungsmotor läuft äußerst selten im optimalen Bereich. Im Schnitt kann man damit durchaus mit 0,1 Liter / h rechnen (bei 50W Energiebedarf).

    Gruß
  • kowa , 13. Dezember 2007 21:56
    @Harri

    WENN aber der PC eine gute Route berechnet und das Navi die Staus einberechnet hat, dann sollte der Motot im optimalen Bereich laufen, höhö!

    Ja, diese hundert Jahre alte thermodynamische Maschinentechnik ist furchtbar.
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