Corsair erweitert Angebot an SSDs und Gaming-Gehäusen
Mit Gehäusen, die viel Erweiterungsplatz bieten, und performanten SSD-Datenspeichern versucht der Hersteller seinen Platz in den Herzen der Gamer zu verteidigen.
Wenn es um Hardware für leistungsfähige Desktops geht, dann ist Corsair immer eine sichere Bank. Diesen Ruf möchte der Hersteller auch in Zukunft behalten und unterstreicht dies mit zwei neuen Gaming-Gehäusen, die nicht nur viel Platz für eigene Ideen bieten, sondern zudem noch mit recht günstigen Preisen überzeugen sollen.
So bietet das vollständig in schwarz gehaltene Carbide 400R sechs ausziehbare Einbauschächte für Laufwerke und Datenspeicher im 2,5“- oder 3,5“-Formfaktor. Auch für 5,25“-Laufwerke stehen sechs Einschübe bereit. Mit bis zu zehn Lüftern lässt sich zudem reichlich Wind im Gehäuse erzeugen um der heißen Luft Herr zu werden, wobei zwei 120mm-Ventilatoren bereits fest an der Oberseite des Gehäuses installiert sind. Außerdem kann bei sechs der Lüfter zwischen 120 mm oder 140 mm gewählt werden. Für den unkomplizierten Anschluss von Peripherie-Geräten sind in einem Frontpanel sowohl USB 3.0 als auch Firewire untergebracht. Das Carbide 400R soll für einen Preis von 99 Dollar gehandelt werden.
Für 30 Dollar mehr erhält man das an sich baugleiche Carbide 500R. Allerdings ist dies schon von Haus aus mit leistungsfähigeren Lüftern bestückt. So stecken hinter der Frontblende zwei Ventilatoren mit einem Durchmesser von 120mm, und auch auf der Rückseite findet sich davon einer wieder. Zudem ist in einer Seite ein Rotor der 200mm-Klasse untergebracht. Außerdem kann bei dieser Gaming-Kiste neben schwarz auch zwischen einer weißen oder grauen Lackierung gewählt werden. Der Nutzer muss jedoch auf den Tragegriff verzichten, der das 400R transportabel machen soll. Beide Gehäuse werden im Juli erhältlich sein.
Doch nicht nur Blechkisten für Gamer nimmt Corsair neu ins Programm, sondern möchte auch als Hersteller von Speicherlösungen wahrgenommen werden. Mit der Force-GT-SSD, bei der man auf den SandForce-SF2281-Controller setzt, der mit SATA-Ports mit bis zu 6Gb/s kommunizieren kann. Zunächst werden die Datenspeicher in den Kapazitäten 120 GB und 240 GB zur Verfügung stehen und beim Lesen eine Geschwindigkeit von 555 MB/s erreichen. Beschrieben werden die SSDs mit einer Geschwindigkeit von maximal 515 MB/s (120 GB) bzw. 525 MB/s (240 GB). Beide Laufwerke sollen bei zufälligen Zugriffsmustern mit einer Blöckgröße von 4K etwa 85000 IOPS erreichen. Preise standen noch nicht fest, aber die Force-GT-SSDs sollen noch im Juni auf den Markt kommen..
Da bleibt nur zu hoffen, dass dem Hersteller bei der Force-GT-Serie eine ähnliche Schlappe wie bei den SSD-Modellen der Force3-Reihe erspart bleibt. Zahlreiche Nutzer hatten sich zuvor über Stabilitätsprobleme im Zusammenhang mit dem Einsatz der SSDs beschwert, die der Hersteller nun im Rahmen eines allgemeinen Rückrufs gegen fehlerfreie Modelle austauschen will.
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Gefällt mir, sowas in Bigtower format wäre noch interessant.
Wozu? Damit du 12 statt 8 Platten unterbringst? Aber solange Mama den Strom zahlt ist das natürlich kein Problem.
Warum denkst Du gleich, dass jemand in einem Bigtower gleich mehr Hardware reinbasteln will?
Könnte es nicht auch einfach daran liegen, dass die Wärme der Komponenten in einem BigTower nicht gleich so krass ansteigt, wie in einem MidiTower?
Ausserdem haben manche Leute auch etwas ausladendere Komponenten in ihren 5.25"-Schächten verbaut. Bei einem Miditower hast 4 davon, ein Bigtower kommt auf 7-9, je nach Konfig...
Und wer hat heute schon 12 Platten im System verbaut, ausser jemand will ein Extrem-RAID aufbauen...