MSI: 790GX- und P45-Board mit DDR2 und DDR3
Speziell an aufrüstwillige Anwender richten sich die »Memory Lover«-Platinen von MSI: Mit acht Steckplätzen bieten sie Flexibilität beim Speicherausbau.
Die beiden Platinen MSI 790GX-8D und MSI P45-8D bieten jeweils vier Steckplätze für DDR2- und vier Steckplätze für DDR3-Speicher. So kann der Anwender noch vorhanden günstigen DDR2-Speicher weiterverwenden und später problemlos auf DDR3 umsteigen.
Die Platine MSI 790 GX-8D basiert auf dem 790 GX-Chipsatz von ATI/AMD und kann sowohl mit AM2+ als auch mit AM3-CPUs umgehen. Je nach eingesetzter CPU – bei den Athlon X2- und Phenom-Prozessoren sitzt das Speicherinterface im Prozessor und nicht im Chipsatz – kann DDR2-1066- oder DDR3-1333 Speicher verwendet werden.
Die Platine besitzt zwei PCIe x16-Steckplätze, die mit gebührendem Abstand verbaut sind: So lässt sich problemlos eine CrossFireX-Konfiguration mit zwei Grafikkarten aufbauen, ohne dass es zum Hitzestau kommt. Auch eine Hybrid CrossfireX-Konfiguration im Zusammenspiel mit der Onboard-Grafik ist möglich. Der Monitor kann über VGA oder DVI angeschlossen werden.
Der Clou sind die Übertaktungsmöglichkeiten der Platine: Neben den schon bekannten Tastern für Power und Reset ist auch ein Taster zum Löschen des CMOS-RAM und ein »Green Power«-Taster für Energiesparfunktionen vorhanden. Damit nicht genug: Mit der Platine kann der Power-User die Redewendung »an der Übertaktungsschraube drehen« wörtlich nehmen: Neben den Tastern ist ein Drehknopf angeordnet, mit dem der Front-Side-Bus der Platine durch einfaches Drehen angepasst werden kann – und das während des Betriebs.
Das Board MSI P45-8D basiert auf Intels P45-Chipsatz und ist bereits länger auf den Markt. Es unterstützt alle Core 2-Prozessoren in 45 nm und 65 nm Prozesstechnologie. Auch diese Platine bietet je vier DDR2- und vier DDR3-Steckplätze.
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Zitat: "ist ein Drehknopf angeordnet, mit dem der Front-Side-Bus der Platine durch einfaches Drehen angepasst werden kann – und das während des Betriebs"
Nett wäre...
...wenn das System das - in Abhängigkeit der CPU-Last - selbst machen würde.
Unnötig. Dafür gibt es automatische Wechsel des Multiplikators. Den FSB kann man einmal manuell einstellen (dafür braucht man nicht man nen tollen Drehknopf), und ein Treiber oder Tool erledigt den Rest. Mehr braucht kein Mensch