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A-Data kündigt 2,5-Zoll-SSD mit 512 GByte an

von - quelle: Tom's Hardware DE

Frische Solid-State-Drives sind auf der CeBIT ebenfalls zu sehen. A-Data nimmt ein 2,5-Zoll-Modell mit einer Kapazität von 512 GByte und vergleichsweise hohen Übertragungsraten ins Programm.

Die Lesegeschwindigkeit des SSD-Modells »512GB XPG 2.5 SSD« gibt A-Data mit bis zu 230 MByte/s an, die Schreibgeschwindigkeit soll bei maximal 160 MByte pro Sekunde liegen. Die MTBF (Mean Time Between Failures) beziffert der Hersteller mit 1,5 Millionen Stunden.

Laut A-Data ist das 512-GByte-Modell das mit der derzeit größten Speicherkapazität auf dem Markt für SSD. Es sitzt in einem Aluminiumgehäuse und wird per SATA-II-Schnittstelle angebunden. Das Gewicht beträgt etwa 85 Gramm. Einer der größten Vorteile von SSDs ist die Robustheit im Vergleich zu herkömmlichen Magnet-Spindel-Festplatten. So auch das A-Data-Modell: Es übersteht Erschütterungen von 1500 G bei 0,5 Millisekunden. Einen Preis hat A-Data noch nicht genannt. Ein Schnäppchen wird das XPG aber vermutlich nicht. SATA-II-Modelle mit 250 GByte Kapazität liegen bei derzeit rund 500 Euro.

A-Data auf der CeBIT: Halle 21, Stand E56

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7jhla 06/03/2009 14:44
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wär schön, wenn es auch kleinere modelle, z.B. 32 oder 64GB mit ähnlich guter Performance geben wird

derGhostrider 06/03/2009 17:35
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1. Gut, daß es immer mehr dieser schnellen SSDs für den Cunsumer-Bereich gibt.

2. Wird damit dann wohl bald Zeit, daß THG die flotten SSDs durchtestet! Zum Vergleich am besten immer gleich zwei Modelle: Maximale Größe und z.B. ein ~64GB Modell (falls vorhanden, sonst das, was dem am nächsten kommt) von jedem Hersteller.

Inzwischen fände ich es schon interessant eine Übersicht zu bekommen über die ganzen "neuen" SSDs.

aimr 06/03/2009 19:01
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-0+

naja eigentlich nicht schlecht.
aber bis sowas für den "normalen" User bezahlbar wird, gibts Schnellere/grössere/kompaktere/stromsparendere Speichermedien XD

kmueho 06/03/2009 22:30
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-0+

Hier der Test einer 256GB SSD von G.Skill von der (bösen) THG-Konkurrenz:

http://ht4u.net/reviews/2009/gskill_titan_256gb_ssd/

Ist wirklich interessant. Intels X25 kommt auch darin vor.

derGhostrider 07/03/2009 01:52
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-0+

@krmueho:
Aus reiner Neugier folgte ich Deinem Link und habe mir den Test mal genauer angeschaut. Dieser ist aus meiner Sicht leider fast komplett für die Füße.

Zugriffszeiten beim Schreiben auf Festplatten: 1,2ms gemittelt. *lach* Huiiiii! Da kommen zwar nichtmal 15k SAS Platten hin, aber respekt!

Dazu regelrecht unverschämte 338MB/s für "wiederholtes Schreiben" auf den WD-Platten. Schöne Cache-Transferraten! Aber die Aussagekraft ist leider gleich null.
Ebenso wie die vielen Tabellen, bei denen immer "Controller-Performance" drüber steht.
Einmal die Burst-Raten testen und dann bei Seite legen reicht. Burst-Transfers erreicht man i.d.R. nur mit Benchmarks und die spielen im Gebrauch keine Rolle. Der Test reitet jedoch in sechs Tabellen darauf herum.

Dann die ganzen "FileCopy"-Tests... über 800MB/s. Natürlich... Wie soll man den anderen Ergebnissen dieses "FileCopy"-Tests glauben, wenn in einigen Tabellen Werte erreicht werden, die unbestreitbar absoluter Irrsinn sind? Keine Erklärung im Test, warum diese hirnverbrannten Werte erreicht wurden, nicht einmal eine Vermutung.
Beim FileCopy Test Flash 900x1MB gibt es keine Erklärung und es fehlen plötzlich die Festplatten.
Also: Was wird da getestet? Auch wenn es "Flash" heißt: Wie schneidet eine Platte dabei ab? Warum fehlen also die Platten?

Atto: Man beachte den Screenshot! "Total Length" steht auf 4MB.
Ja, so ein Test ist natürlich super aussagekräftig.
Vielleicht hat der Hersteller ebenfalls so seine Bewertung für die SSD Geschwindigkeiten erhalten, die nun das Marketing ausschlachtet.

Ich weiß echt nicht, was ich zu diesem Test großartiges sagen soll. Ein paar Werte kann man vielleicht herausfiltern, die etwas taugen, aber es sind so viele Benchmarkergebnisse dabei, die einfach nicht passen und sich schon fast gegenseitig widersprechen... Daher ist entweder der Controller in den SSDs auf einige sehr spezielle Zugriffsmuster hin optimiert, die in den Tests versagen, oder die Tests taugen nichts.

Beispiel wieder der Atto-Test:
Irgendetwas läuft grundlegend falsch, denn ansonsten müsste die SSD gerade bei den kleinen Blockgrößen im Lesen deutlich vorne liegen, eben da die Zugriffszeiten praktisch gegen null gehen im Vergleich zur Festplatte.
Die Ergebnisse zeigen ein umgekehrtes Bild.
Schreibend kann es ja durchaus sein. Lesend jedoch eigentlich ehr nicht.

Erschreckender Weise muß ich mal anmerken, daß mir bei dem Test schon fast der Bereich des "PC Mark Vantage" am besten gefällt. Im letzten Teil für diesen Benchmark gibt es zwar ein paar Überraschungen, aber diese liegen doch noch in einem vertretbaren Rahmen.


Nene, auch wenn bei THG ebenfalls manchmal ein paar Tests ihre Ecken und Kanten haben, so werden da nicht unkommentiert x Tabellen mit total übertriebenen Werten präsentiert (bis über 800MB/s!).
Außerdem gibt es dann noch dieses Fazit:

Zitat :Beim Schreiben erreicht G.Skill bei großen Dateien sogar die Performance einer traditionellen Festplatte und kommt im FileCopy-Kopier-Test sogar an ein WD-Raptoren-RAID-0 heran.

Das ist mir viel zu positiv formuliert! Es ist mir sogar beim Lesen erstmal durchgegangen, daß da die großen Dateien genannt werden.
Beim Atto-Test waren jeweils zwei von drei Meßwerten deutlich schlechter als bei den Festplatten. Und zwar so deutlich schlechter, daß die SSD nur rund 1/3 der Leistung einer einzelnen WD-Platte erreichte. Schreibend bei 64kb liegt sie dann soeben gleich auf. (1MB/s Vorsprung, also gleich.)

Beim FileCopy Test, der ja zumindest zweifelhaft ist, liegt die SSD in drei von fünf fällen hinten und kann nicht einmal an das RAID-0 System herankommen, obwohl das laut Spezifikation möglich sein sollte.
Der Witz: Bei der Erstellung einer ISO-Datei liegt die SSD hinten (große Datei!), bei MP3 vorn (etwas kleinere Dateien, nehme ich mal an) und bei "Programme" oder "Windows" (noch kleinere Dateien) wieder hinten.
Das widerspricht eigentlich allen Theorien über SSDs mit MLCs: Langsam beim Schreiben von kleinen Dateien, was bei großen dann wegfällt.
=> Dann müsste sie bei ISOs auch führen. Zudem entspricht eine Differenz von 23%, gemessen an der Geschwindigkeit der WD-Platte, nicht dem Fazit "gleich auf bei großen Dateien". 23% weniger Leistung ist halt nicht gleich auf.

Außerdem hätte ich zumindest die Vortex und andere gerne dabei gesehen, ebenso wie ein Test mit IOmeter.

Bleibt zu hoffen, daß THG mal einen schönen Test auf die Beine Stellt, in welchem sie dann nicht vergessen, was sie bei den letzten Tests gemacht haben. (Was hier leider schon öfters vorgekommen ist)

shk747 07/03/2009 09:07
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-0+

alle ssd's OHNE cache sind zum vergessen !

"billig" ist zu langsam ...

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