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CeBIT kurios: Virtuelle Schuhläden, tanzende Roboter und Pappbox-Rechner

von - quelle: Tom's Hardware DE

Intel sieht sich gern als Innovationsträger und zeigt auch gerne Konzepte, Techniken und Studien, die ab und an ein wenig - merkwürdig anmuten. Natürlich sind es Machbarkeitsstudien, doch manche Ideen scheinen mehr aus Spieltrieb denn aus Forscherdrang geboren zu sein. Ein gutes wenn auch sehr knuffiges Beispiel waren die tanzenden Roboter von Aldebaran, die man dieses Jahr auf der Intel Pressekonferenz bestaunen durfte.

Tanzende NAO-Roboter auf der CeBIT 2011

Die kleinen weißen NAOs waren nämlich so programmiert worden, dass sie gemeinsam eine Choreografie tanzten. Kleine weiße Roboter nach bester Macho-Manier einen südländischen Tanz hinzulegen, hat definitiv was. Wer sich fragt, was das ganze mit Intel zu tun hat: Die NAOs werden von Intels Atom-CPUs angetrieben.

Alles auf Start!
Auch moderne Tanzfiguren waren kein Problem.

Olé!

Ebenfalls bei Intel zu sehen war der virtuelle Schuhladen. Gemeint ist jetzt aber nicht ein Internetversender mit Z im Namen sondern ein Kooperationsprojekt mit Adidas. Eine große Displaywand, die auch Berührungsempfindlich ist, zeigt das Sortiment des Ladens. Über einen Entscheidungsbaum klickt sich der Kunde oder die Kundin zum passenden Schuh, also beispielsweise Frau - > Laufschuh -> Modell XYZ - > Farbe - -> Größe. Dann hat man Zugriff auf die "technischen Daten" des Schuhs, kann ihn sich anschauen, drehen und zoomen, Werbevideos dazu anschauen und - heutzutage natürlich ganz wichtig - nachverfolgen, was über Social-Media-Kanäle wie Twitter über den Schuh der Wahl gesagt wird.

Al Bundy hatte seine Freude daran: das virtuelle Schuhregal

Ist man mit der Auswahl zufrieden, kann man per Klick deinen Schuh zum anprobieren ordern oder gleich kaufen und an der Kasse abholen. Was erst einmal nach großer Spielerei anmutet, hat aber durchaus einen Anwendungshintergrund: Mit einer solchen Wand kann man auch in kleinen Läden das volle Sortiment ausstellen, ohne riesige Regalflächen zu benötigen. Adidas zeigte sich in einer Live-Demonstration jedenfalls begeistert. Ob sich das freundliche und kompetente Verkaufspersonal allerdings ersetzen lässt, steht auf einem anderen Blatt.

Keine Öko-Verpackung ...... sondern ein Mini-ITX-Gehäuse aus Pappe ... ... zeigte Asus am Messestand.

Asus erhebt an sich den Anspruch, dass die eigenen Produkte nicht von Pappe sind. Offenbar wollte man in diesem Fall aber nicht nur eine Ausnahme machen sondern sozusagen die "Out-of-the-Box-Experience", wie es so schön heißt, verbessern. Auf jeden Fall war am Messestand neben den großen Gaming Boards, den Z68-Platinen, den Server-Boliden und den Grafikkarten auch ein Pappgehäuse für Mini-ITX-Boards zu sehen. Passende Platinen, z.B. für HTPCs, hat Asus natürlich im Angebot: Neben Atom/ION-Kombinationen gibt es auch passende Fusion-Lösungen. Auf jeden Fall mal eine erfrischend andere Lösung. Man kann das Pappgehäuse bemalen, bekleben und nach eigenem Gusto stylen - und wenn es nicht mehr gefällt, muss man kein schlechtes Gewissen haben, wenn man es in die (Papier-)Tonne tritt.

Ein Nachfahre von Sputnik wartete auf der CeBIT auf Interessenten.

An ein anderes Publikum richtete sich in Halle 12 ein russischer Hersteller. Während der normale Anwender beim Wort Satelliten wohl als nächstes Subwoofer assoziiert, war das an diesem Stand durchaus wörtlich gemeint. Hier gab es Satelliten in verschiedenen Auswahl und Größe für diverse Einsatzzwecke zu sehen - allerdings nur als Mock-Up, wie sich bei genauerem Hinsehen zeigte. Dennoch, unerwartet das Fazit: Per aspera (et CeBIT) ad astra!

XMG zeigte mit der U700-Serie ein hochgezüchtetes Notebook, das nicht nur zwei GeForce GTX 485M aufnehmen kann sondern auch von einem Desktop-Sechskerner angetrieben wird. Beim gezeigten Modell war es der neue Core i7-990X von Intel. Zusammen mit den SSDs bringt es diese Maschine auf beeindruckende Benchmarkergebnisse. Ebenso beeindruckend war aber auch die Stromversorgung. Beim Ausstellungsstück handelte es sich noch um einen Prototypen, und offenbar war noch kein Netzteil verfügbar, dass den Stromhunger decken konnte. Also hat man kurzerhand zwei 300-Watt-Netzteile zusammen geschaltet. Kein Wunder, dass sich der Hersteller auch schon mal um eine selbst gebaute Wasserkühlung bemüht hat...

Stromversorgung extrem: 2 x 300 macht 600 WattNicht schön, aber kühl: WaKü selbst gebastelt.

Weitere Impressionen und Kuriosa gibt es in unserer Bilderstrecke. Einfach auf eines der Bilder klicken!

Alle Meldungen rund um die diesjährige CeBIT sind in unserem CeBIT-Special zusammengefasst.

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theras88 07/03/2011 13:36
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Ein Pappgehaeuse fuer einen PC?
irgendwie eine lustige Idee

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