Alles echt: 0-Watt-PC von FSC
Fujitsu-Siemens will den 0-Watt-PC erfunden haben, zumindest soll das im ausgeschalteten Zustand zutreffen. Die Desktop-Rechner der Esprimo-Serie (E7935 und P7935) basieren komplett auf Intel-Technik (Chipsatz, Prozessor).
Für Wartungsarbeiten lassen sich die Esprimo-Rechner zeitgesteuert aufwecken, so dass sich beispielsweise auch Updates einspielen lassen. Ansonsten braucht der Esprimo-PC, der voraussichtlich hauptsächlich im Geschäftsumfeld eingesetzt wird, keinen Ruhestrom (auf der Primärseite des Netzteiles) aus dem Stromnetz. Mit seinem Null-Watt-Verbrauch geht der PC über die Anforderungen der jüngsten EU-Richtlinie hinaus, die ab 2013 einen Energieverbrauch von unter 0,5 Watt im Standby-Modus vorschreibt.
FSC hat die Lösung derzeit zum Patent angemeldet und macht selbst keine Angaben über technische Details zur Funktion. Dennoch könnte die Realisation mittels eines Akkus zur Pufferung des zu erwartenden Einschaltzustands (Abfrage) gelöst sein. Eine Schaltungselektronik erledigt den Rest.
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0 Watt ist natürlich eine Marketinlüge.
wenn der vermutliche enthaltene akku dann mal leer ist (also der rechner paar wochen mal nicht gelaufen sein sollte), dann kriegt man das ding nicht mehr an, oder wie seh ich das...
und das was er im standby nicht verbraucht, tritt halt dann im betrieb als mehrverbrauch zum akku laden zu tage. warum versorgen die das nicht lieber gleich mit nem extrem niedrig leistendem netzteil (0,1W oder so) und lassen diesen Akku-Marketing-Gag weg.
Selbst eine Knopfzelle hat 200mAh. Zum Schalten eines Relais brauch ich 10mA für 1sek. Dh, theoretisch komm ich (ohne Aufladung!) auf 720.000 Schaltzyklen. Rechnen wir Alterung und Verschwendung mit ein, bleiben immer noch locker 100.000 Schaltzyklen. Sollte dir also für ein paar Wochen reichen...
Ach ja, moderne Knopfzellen brauchen mit Selbstentladung ungefähr 5 Jahre, bis nix mehr geht. Wenn man nun eine Akkuzelle nimmt, dann mußt du den PC länger als 5 Jahre stehen lassen, um nicht mehr starten zu können (was sich allerdings über einen simplen Knopfzellentausch beheben läßt).
'schuldigung, sind natürlich nur 72.000 Schaltzyklen. Reicht immer noch ein paar Wochen...
34W bekommt man locker mit jedem auf sparsam getrimmten PC hin. Mich hätte das Innenleben interessiert, Mainbord und Prozessor. Wahrscheinlich ist im Leerlauf die Festplatte einfach ausgeschaltet.
die 34W sind wirklich nur interessant, wenn sie ein paar angaben zum Innenleben machen würden.
) schafft mit nen älteren AtiChipsatz auch seine 33-35W im idle. und nen 3800X2 EE SFF ist jetzt nicht der schlechteste CPU
.... CaviarGreen kommt zusätzlich zum einsatz 
mein HomeServer (gleichzeitig auch mediacenter
ich habe auch einen 0 Watt PC. wenn ich fertig bin, schalte ich die steckdosenleiste aus, fertig.
ob sich das ökologisch lohnt, engergieaufwand zur herstellung des akku etc. zum einsparergebnis bezweifel aber schon etwas, und wenn nach 10 jahren so ist, ist der rechner schonausgemustert.
Kann man mir mal erklären wie man einen Rechner galvanisch vom Stromnetz trennt? Ich mein... ein Relais hätte es auch getan.
relais gibs seit vielen vielen jahren .... meinst du ernsthafft, sowas würde man heute noch verkauft bekommen
... es muss immer was sagenhaft neues her XD ...
Aber ich denke mal, hier gehts wirklich um nen Standbybetrieb. und da muss nen bisschen mehr gemacht werden, als nen relais geschaltet werden. Ram müsste weiterhin mit strom versorgt werden. und dann benötigt es eigentlich sogar nen bisschen mehr, als die hier öffters aufgeführte "knopfzelle" ...
oder warum sonnst wird auf die "Standby-Anforderung" der EU eingegangen?
Selbst eine Knopfzelle hat 200mAh. Zum Schalten eines Relais brauch ich 10mA für 1sek. Dh, theoretisch komm ich (ohne Aufladung!) auf 720.000 Schaltzyklen. Rechnen wir Alterung und Verschwendung mit ein, bleiben immer noch locker 100.000 Schaltzyklen. Sollte dir also für ein paar Wochen reichen...Ach ja, moderne Knopfzellen brauchen mit Selbstentladung ungefähr 5 Jahre, bis nix mehr geht. Wenn man nun eine Akkuzelle nimmt, dann mußt du den PC länger als 5 Jahre stehen lassen, um nicht mehr starten zu können (was sich allerdings über einen simplen Knopfzellentausch beheben läßt).
ja eben, es geht ja wie sich das liest um den Standby-Betrieb und nicht einfach um den komplett ausgeschalteten Zustand, sonst wäre dieser Satz von thg sinnlos:
das heißt ram verbraucht weiter strom. nur relais schalten, das wär ja ein traum. für den komplett ausgeschalteten zustand ließe sich ein akku natürlich schon verwenden, ich glaube aber auch irgendwie nicht daran dass die ein gutes altes relais "klack" einbauen
zusatz: kann aber auch sein, dass hier der begriff standby (was beim pc ja normalerweise Zustand S3 Suspend to Ram) schwammig verwendet wird, also vielleicht doch den komplett ausgeschalteten Zustand mit normalerweise nur noch aktivem Netzteil verwendet meint.
bitte um klärung an den verfasser des artikels, wär scho wissenswert
Die galvanische Trennung übernimmt warscheinlich nichts anderes als 'nen Relais, die nötige Spannung für die Komponenten im Standby-Betrieb wird durch ein Gold-Cap gewährleistet und fertig.
@thaToken:
Bei ATX gibt es kein "AUS". Der normale ATX-Schalter schaltet nur um in den StandBy-Zustand. Damit ist nicht "Hibernate" oder "Suspend to irgendwas" gemeint.
@Fak:
Darum wird auch garantiert kein RAM mit Strom versorgt. Das passiert höchstens bei "Suspend to RAM", ist hier aber garantiert nicht gemeint.
Gemeint ist wirklich der Zustand "ausgeschalteter PC", also der Zustand, der nach dem Herunterfahren des PCs automatisch erreicht wird.
Vermutlich wird tatsächlich ein Relais geschaltet. Eventuell mit einem Pufferkondensator versorgt. Eventuell wird eine zusätzliche Schaltung dafür sorgen, daß ein WoL-Paket auf dem Netzwerkport dennoch erkannt wird und nur diese mit Strom gespeist wird. Sobald das "magic packet" erkannt wurde, schaltet das Relais wieder durch und der Rechner kann normal hochfahren.
Wäre eine Möglichkeit. Das Know-How steckt dann halt in der stromsparenden Versorgung dieser Elektronik und dem Einschaltvorgang.
übrigens: das netzteil wird vom mainboard mittels (glaub ich) thyristor geschaltet, welches sich im netzteil befindet, d.h. ungeschaltet ist ein vernachlässigbar geringer stromfluss vorhanden (~0). Die Hauptplatine muss sich allerdings in eine art standbymodus befinden, um das 1 signal des einschalters zu verarbeiten und das Netzteil einzuschalten.
D.h. es gibt tatsächlich einen pufferkondensator, der beim einschaltmoment den "1" impuls gibt und damit das netzteil "zündet".
Die frage ist was passiert wenn der kondi leer is^^
dann müsste man theoretisch auf dem mainboard am kondi saft anlegen damit er überhaupt angeht
galvanische trennung hat nichts mit stromsparen zu tun ;-)