Intels Celeron ist zwischen den Atom- und iCore-Prozessoren schon faste ein wenig in Vergessenheit geraten. Dennoch hält der Hersteller an der CPU weiter fest und kündigt nun mit dem Celeron 857 den Nachfolger des im Juni des vergangenen Jahres erschienenen Celeron 847 an. Der Prozessor, der von der aktuellen Sandy-Bridge-Architektur abgeleitet wurde und somit in einer Strukturbreite von 32 nm hergestellt, unterscheidet sich allerdings ansonsten nur wenig von der vorangegangenen Version: Lediglich Taktfrequenz wurde gesteigert – um ganze 0,1 GHz.
Da ist es nicht weiter verwunderlich, dass beide Chips zunächst für den gleichen Preis angeboten werden, er ist in Kürze soll der der 847 günstiger werden.
Der Celeron 857 besitzt einen CPU-Takt von 1,2 GHz; im Vergleich dazu lieferte der 847 noch 1,1 GHz. Auf dem Die sind zwei Kerne untergebracht, die über einen L3-Cache von 2 MB verfügen. Der DDR3-Arbeitsspeicher wird über einen Dual-Channel-Controller angebunden. Der Grafikchip kann Videos streamen. Bei der Wiedergabe von HD Videos dürfte er allerdings schwächeln, denn Intels Clear-Video-HD-Technologie, die für die Optimierung der Darstellung von Farbe und Schärfe zuständig ist, wurde dem Chip genauso vorenthalten wie Quick Sync.
Eines der wenigen Talente, das der Celeron 857 vorweisen kann ist sein geringes TDP von nur 17 W sowie sein recht geringer Preis von 134 Dollar je tausend Einheiten. Damit böte sich der Prozessor sowohl für Netbooks als Embedded-Geräte an. Dementsprechend sitzt die CPU auch auf einem BGA-1023-Sockel und nicht, wie sonst üblich auf einem LGA-Sockel, was bedeutet, dass der Prozessor auf das Motherboard aufgelötet wird.

D.h. von der Rangfolge dann so etwa
Atom Singlecore, Atom Dualcore, Celeron, Pentium, Core i3, Core i5, Core i7, Core i7 Extreme, oder? Achso, irgendwo dazwischen dann natürlich noch die ULV-Versionen ...
Langsam wird's unübersichtlich ^^