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Microsoft Flight Simulator X

THG Grafikkarten Charts 04/2007: 66 Kartensets im Härtetest
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Der Flugsimulator ist einfach nur mächtig. Grafisch und im Umfang hat Microsoft einiges auf die Beine gestellt. Das Auswählen einer Testszene ist eher schwierig. Steht der Flieger am Boden, kann die Framerate durch große Flughafenanlagen unter 20 fps sinken. Zeigt die Sequenz einen normalen Flug, wird die Grafikkarte, durch ein paar Wolken und etwas Wasser, kaum gefordert. Entweder ruckelt der Flugsimulator oder hat extrem hohe Frameraten, weil nichts zu berechnen ist. Die Testszene Anflug auf Sitka ist ein guter Kompromiss: Annehmbare Frameraten, Sonne, Wasser, Land und hohe Sichtweite. Gemessen wird in der Ultra-Quality-Einstellung mit aktivierten Beleuchtungseffekten.

Einzelgrafikkarten: Die maximalen Frameraten von Nvidia-Grafikkarten liegen in der Testszene bei 23 fps, für ATI-Grafikkarten sind es 17 fps. Dieser Unterschied zeigt sich bei allen Modellen und liegt wohl an der Optimierung von Microsoft. Nvidia hat damit einen klaren Vorteil. Die Werte der Animationen schwanken nur geringfügig, auch in höheren Auflösungen sind die Ergebnisse kaum anders. Deutliche Unterschiede kann man erst bei schwachen Grafikkarten sehen. Das Spitzenfeld geht ab dem Geforce 7900 los und zieht sich bis zum Geforce 8 rauf. Die Unterschiede betragen, in der maximalen Test-Auflösung, gerade mal 1-2 fps.

SLI und Crossfire: Doppelte Grafikpower bringt in der Benchmark-Szene nur bei schwachen Nvidia-Karten etwas. Die Frameraten lassen sich in den höheren Auflösungen stabilisieren. Die starken Karten-Sets brauchen zu viel Systemleistung und rechnen im Single-Modus erheblich schneller. ATI, Crossfire und Flight X mögen sich nicht, das Spiel (Original-Version) verweigert mit Crossfire die Zusammenarbeit. Alle ATI-Testwerte sind im Single-Modus gemessen.

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