THG Grafikkarten Charts 04/2007: 66 Kartensets im Härtetest
Inhaltsverzeichnis
- 1. Geforce 8 dominiert die Spitze
- 2. Die Grafikchips im Vergleich
- 3. Testkonfigurationen
- 4. Battlefield 2142
- 5. Dark Messiah of Might and Magic
- 6. Doom 3
- 7. Microsoft Flight Simulator X
- 8. Oblivion: The Elder Scrolls 4
- 9. Prey
- 10. Warhammer Mark of Chaos v1.6
- 11. 3DMark06
- 12. Shader 3
- 13. Fazit
- 14. Referenzkarten

Solange AMD/ATI den neuen DirectX-10-Chip nicht verkauft, hat der Geforce 8800 GTX von Nvidia die beste Performance. Selbst der schwächere GTS-Chips entwertet mühelos viele Geforce 6 und 7 Modelle. Was der Geforce 8 wirklich kann, muss er noch beweisen. Solange sich Windows Vista erst verbreitet, und DirectX-10-Spiele wie Crysis oder Hellgate London nicht erscheinen, ist vom Shader 4 und seinen grafischen Möglichkeiten nicht viel in Action zu sehen. Mit HDR-Rendering, Shader-2- und Shader-3-Effekten kommt der Mega-Chip jedenfalls hervorragend zurecht, wie die aktuellen Benchmarks beweisen. Oblivion und Battlefield 2142 lassen sich bis in hohe Auflösungen superflüssig und butterweich am Bildschirm animieren.
Unterstützt werden die 66 Grafiksets, bestehend aus Single- und Dual-Samples, durch eine neue Testplattform. Die CPU Intel Core 2 Extreme X6800 hat mit 2,93 GHz ausreichend Power, um schnelle 3D-Karten auszureizen. Schwierig ist die Wahl des Chipsatzes: Einzelkarten von ATI und Nvidia kommen mit dem Intel-Chipsatz zurecht. Bei Dual-Tests wird nur ATI mit Crossfire unterstützt, Nvidia hingegen ist gesperrt. Für SLI ist dann ein Nvidia-Chipsatz nötig, der wiederum kein ATI Crossfire leiden kann. Jedenfalls scheint der 680i SLI die beste Wahl zu sein, wenn es um zwei Nvidia-Grafikkarten und eine Core-2-CPU von Intel geht.
Doppelte Power, mit zwei identischen Grafikkarten, bringt nicht in jedem Spiel doppelte Leistung. Oblivion ist eine Ausnahme, das Game nutzt ein zweites 3D-Board sehr gut aus. Andere Benchmark-Spiele und Grafikkarten kommen mit dem Dual-Modus sehr schlecht zurecht. Je nach Kartenmodell oder Chip-Hersteller kann es zu Kompatibilitätsproblemen oder starkem Leistungsverlust kommen. Da hilft nur auf Einzel-Power umstellen und eine Karte deaktivieren. Als Testergebnis wird der beste Wert genommen, der dann mit der Single-Einstellung identisch ist.
100 Prozent stabil laufen die Dual-Settings bei AMD/ATI und Nvidia noch immer nicht: Bei Crossfire von AMD/ATI muss man mit den Catalyst-AI-Einstellungen zwischen Standard oder Advanced wechseln. Gibt es dann immer noch Grafikfehler oder Leistungsverlust, sollte man den Catalyst AI deaktivieren oder auf Single-Karte umschalten. Insgesamt hat sich die Kompatibilität der neuen Catalyst-Treiber bei Dual-Settings stark verbessert. Nvidia und SLI hat nur kleine Probleme. Eigentlich läuft alles stabil, dennoch kann es beim Wechsel der Bildauflösung, innerhalb eines Spiel-Benchmarks, zu einem Windows-Bluescreen kommen.
Neu im Test ist die 16:10 Auflösung. Einige Leser haben sich brennend für dieses Format interessiert, was in diesen VGA-Charts mit 1920x1200 Pixel umgesetzt ist. Als kleiner Bonus, lassen sich alle Benchmarks als Video anschauen. Der Mitschnitt zeigt immer eine kurze Sequenz, so wie real getestet und gemessen wird.
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inzwischen gebt ihr euch garkeine mühe mehr eure interessen zu verschleiern.
wie ihr die msi und die xfx im sli als das ding hinstellt ist lächerlich und wie ihr die 320mb variante puscht selbst bei ganz hohen auflösungen fällt ja garnicht auf.
traurige seite ist das alles hier geworden