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Prometeia-System von Chipcon: CPU-Kühler für -35 Grad

Prometeia-System von Chipcon: CPU-Kühler für -35 Grad
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Vor einigen Tagen stellte THG ein PC-System vor Wenn der Eismann kommt: P4 mit 4.1 GHz , welches mit einem Intel Pentium 4 eine Taktrate von mehr als 4 GHz erreicht. Im Vergleich zu zahlreichen Overclocking-Versuchen einiger Freaks läuft das System dauerhaft stabil . Die meisten Anwender kennen eine extreme Übertaktung nur im Zusammenspiel mit flüssigem Stickstoff, der für wenige Minuten die Temperatur des CPU-Kerns auf etwa -100°C kühlt. Hierzu sind allerdings spezielle Vorbereitungen zu treffen, da der Umgang mit verflüssigten Gasen mitunter lebensgefährlich ist. Zudem sind nur wenige Anwender in der Lage, derartige PC-Systeme aufzubauen und in Betrieb zu nehmen. Der Einsatz dieser rekordträchtigen CPU-Kühlung im Jugendzimmer oder gar im Büro der Firma grenzt an Wahnsinn: Da Stickstoff schwerer als Luft ist, verdrängt er den für die Atmung notwendigen Sauerstoff. Hinzu kommt: Die niedrige Siedetemperatur verursacht bei Berührung schwerwiegende Schäden. Um eine effiziente CPU-Kühlung moderner Prozessoren zu ermöglichen, sind immer ausgefeiltere technische Lösungen erforderlich. Selbst die 08/15-Luftkühler in den Supermarkt-PCs werden längst mit einem Kupferkern für bessere Wärmeleitfähigkeit ausgestattet. Freunde des Overclockings stellen fest: Mit einem konventionellen Luftkühler ist heutzutage keine nennenswerte Mehrleistung zu erzielen. Mehr Erfolg verspricht eine Wasserkühlung, wobei der unbedarfte Anwender schnell ein kleines Vermögen in den Sand setzen kann.


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Diese Taktrate entspricht einem Model-Rating von fast 4000! Denn: Es drängen derzeit zahlreiche Hersteller mit Komplettsystemen in den Markt, die mit einer mehr oder weniger effizienten Wasserkühlung ausgestattet sind. Ganz klar: Der Fokus einer so genannten "Wakü" liegt in der niedrigen Geräuschkulisse und damit besseren Arbeitsergonomie, sofern der Rechner für ernsthaften Einsatz bestimmt ist. Damit stellt sich die Frage, wie bei heutigen Prozessoren extreme Taktsteigerungen möglich sind. Die beiden eben genannten Lösungen scheiden jedenfalls aus. Und: Extremes Overclocking beginnt bei einer Taktsteigerung von 30 Prozent. Für dauerhaft stabilen Betrieb eignet sich nur ein Drucksystem mit Kompressor. Damit sind Temperaturen am CPU-Element von -35°C (Leerlauf) möglich, so dass Verlustleistungen jenseits von 100 Watt kein Problem darstellen.

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