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Dell bestätigt Wechsel zu Google Chrome OS

Von - Quelle: Tom's Hardware DE | B 22 kommentare

Dell will in neuen Produkten Chrome OS von Google einsetzen, um die Kosten besonders bei Netbooks zu drücken.

Dell bestätigte in einem Interview am Montag, dass man momentan Gespräche mit Google führt, die auf den Einsatz von Googles Chrome OS auf Dell-Notebooks hinauslaufen.

Für Microsoft ist diese Nachricht ein weiterer Schlag, da Dell bereits seine Ubuntu-basierenden Produkte als "sicherer als Windows 7" promotet. Für Dell ist die Alternative Chrome OS eine zusätzliche Möglichkeit für ein billiges Ersatzbetriebssystem. Es wird damit gerechnet, dass dieses Linux-basierende OS Ende des Jahres der Öffentlichkeit vorgestellt wird.

Viele Details zum Deal gibt es zwar noch nicht, doch mehren sich Hinweise darauf, dass sich entsprechende Geräte bereits in der Entwicklung befinden. Ferner ist die Kooperation auf zwei bis drei Jahre ausgelegt.

"Es wird im Markt in den nächsten zwei bis drei Jahren einzigartige Innovationen geben, bei dem Computer-Produkte neue Formen annehmen. Wir wollen dabei die Spitzenposition einnehmen", sagt Amit Midha, Dells President für China und Südasien. "Mit Chrome, Android und ähnlichen Alternativen wollen wir zu den Marktführern gehören".

Schon etwas früher gab es Berichte, dass Dells Ingenieure bei Chrome-OS-Entwicklungen mitmischen. HP und Acer stehen übrigens auch auf der Liste. Damit würden Ende des Jahres drei große Computerhersteller Geräte mit Chrome OS anbieten.

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  • termi666 , 21. Juni 2010 22:40
    Google doof
    Microdoof doof
    Apfel mag ich net

    Linux lecker :D 
    Dell übrigens auch doof
    Medion auch
  • Desolator , 21. Juni 2010 23:23
    Jaja alles doof.

    Ich würde mir ein solches Netbook allerdings auch nicht kaufen, da ich meine Daten gerne selbst lagere und für ein Notebook wäre Chrome OS etwas zu arm.
  • metal_alf , 21. Juni 2010 23:35
    Ich frag mich immer noch wie sich Google das genau vorstellt! ChromeOS ist so viel mir ist recht Internetabhängig! Wie soll das also bei irgendwelchen Netbooks oder sonstigen ultraportablen Geräten hinhauen?

    Per 3G ? Ich hab n Netbook mit integriertem 3G Netzwerk und kann beschwören dass ich in ca. 30% der Zeit ein akzeptables Netz habe den rest der Zeit ist es kaum bis gar nicht brauchbar! Wäre also für ChromeOS schon Mal der Killer...
  • Alle 22 Kommentare anzeigen.
  • klomax , 21. Juni 2010 23:37
    Zur Not runterhauen und Linux oder Windows drauf.:) 

    Noch sind wir ja frei in unserer Wahl.
  • Anonymous , 21. Juni 2010 23:54
    ja, genau... Chrome ist ja auch kein Linux lol

    wenn Chrome auch nur annähernd ein solcher Erfolg wird wie Android, kann Sich die Konkurenz warm anziehen ... freu
  • klomax , 22. Juni 2010 00:13
    ratte@knallerbsedeja, genau... Chrome ist ja auch kein Linux lolwenn Chrome auch nur annähernd ein solcher Erfolg wird wie Android, kann Sich die Konkurenz warm anziehen ... freu


    Windows 7 und Linux-Derivat xy sind sich ja auch unfreiwillig näher gekommen.

    So what? ;) 

    Am Ende ist es eine Mentalitätsfrage und eine des Vertrauens: Chrome hat da nachhaltig verschissen wegen des "guten" Rufs von google.

    Da muss schon viel Geld fließen, um das Image aufzupolieren.
  • BlackX , 22. Juni 2010 00:17
    Alles ist besser als das Microsoft Monopol.
  • checkmate , 22. Juni 2010 07:04
    @mesa69in

    Ich bin deiner Meinung. Die Kritik am Microsoft Monopol habe ich erstmal mit Daumen runter bewertet. Von euch Kritikern kann sich keiner vorstellen, wie es ist, an jedem Rechner den man nutzt (privat/Schule/Arbeit/Bekanntschaft/Verwandtschaft/...) ein anderes BS vorzufinden. Die allermeisten stöhnen ja schon wenn WIN leicht verschieden konfiguriert ist. Heutztage sind sich die BS sehr ähnlich, das war vor 10 Jahren noch nicht der Fall. Was macht denn dann eigentlich den Unterschied der BSe aus, wenn alle gleich aussehen und sich gleich anfühlen?

    Zitat :
    Für Microsoft ist diese Nachricht ein weiterer Schlag, da Dell bereits seine Ubuntu-basierenden Produkte als "sicherer als Windows 7" promotet.


    Immer diese Marketinggags. Ubuntu ist sicher unsicherer als WIN, man müsste es nur mal probieren indem sich jeder einen Ubuntu BS installiert und es durch die hohe Verbreitung interessant für die Hacker wird.

  • maxheadroom , 22. Juni 2010 09:48
    Also, ich sehe das etwas differenzierter.
    1. Ich mag MS nicht wirklich sehr, weil die ihre quasi-Monopolstellung schamlos ausnutzen. Auf der anderen Seite war sowohl die Industrie, als auch der Konsument das selbst Schuld. Heute kann man nur noch mit wirklichen innovationen etwas gegen Microsoft anstinken. Aber die Firmen und Privatanwender geben sich freiwillig in die Hand derer, die sie nachher beschimpfen.
    Google mag ich auch nicht, weil dieses Unternehmen als Datenkrake auch in Private Netze eingebrochen ist. Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Hamburg bleiben abzuwarten. Angezeigt wurde Google ja schon.

    Die Frage die eigentlich unbeantwortet bleibt, ist doch eine andere: Welches BS nehme ich für mein Gerät, um möglichst wenig private Informationen über mich preis zu geben. Also, welcher BS-Hersteller will am wenigsten über mich wissen.

    Ich vertraue Google auch nicht, seit Chrome direkt mit einem Identifyer versehen war. Prozessoren hatten den auch mal.

    Was geht es Unternehmen an, was ich im Netzt mache ???

    Wenn Ermittlungsbehörden das nachvollziehen müssen ok, hat seine Berechtigung. Aber was hat ein Unternehmen in meinen privaten Daten zu suchen ???

    Ich kaufe ein Produkt von der Fa. XY und gebe meine Privatssphäre auf ??

    Niemals.

    Ich werde einen teufel tun und mir ein BS von Google auf meine Systeme zu packen.

    Big Brother is watching you, vergesst das nicht. Und das muss nicht immer eine Regierung sein.


    Max
  • ata2core , 22. Juni 2010 11:19
    Ich erinnere mich noch an die Zeit, als viele Hersteller ihre Rechner mit Linux angeboten haben. So gut wie kein Käufer hat damals Linux eingesetzt, alle haben ein vorhandenes XP oder Win2000 anschließend aufgespielt. Damals gab es ein Vereinbarung zwischen den Hardwareherstellern und Mircosoft, dass kein Rechner ohne OS ausgeliefert werden durfte. In naher Zukunft liefert Microsoft kein XP mehr, die Hersteller mussten sich also was einfallen lassen. Das ist dabei heraus gekommen. Es hat doch jeder noch ein XP zuhause herumliegen.
  • Desolator , 22. Juni 2010 12:20
    Dell geht halt irgendwie davon aus, dass man immer und überall Internet hat.
    Selbst bei einer Reise durch Sibirien in der man einige Dinge festhalten möchte, hat man mitten im Nichts doch immer noch ne 100 MBit Leitung dabei oder empfängt perfektes UMTS.

    *Ironie ende; Hyperbel ende*
  • I-HaTeD2 , 22. Juni 2010 15:49
    klomaxNoch sind wir ja frei in unserer Wahl.


    Und darum geht es doch ...

    Dell lässt einem doch die Wahl welches System vorinstalliert sein soll. Es gibt sicherlich einige die was damit anfangen könnten, nicht jeder hat ein Netbook um damit nach "Sibirien" zu fahren.
  • honk daemon , 22. Juni 2010 18:21
    Mal davon abgesehn, dass ich auch kein Google-OS benutzen würde, braucht man doch sicher nicht für alles Internet, oder?
    Oder besser gefragt: Welche Funktionen von Windows realisiert dieses Chrome-OS wirklich übers Internet?


    Ich hätte mein Netbook damals auch gern mit Linux gekauft, wenn es in Deutschland am Ende nicht doch nur mit Windows auf den Markt gekommen wäre. Dieses hätte ich dann übrigends auch mit einem altem XP überspielt.
  • choppx , 22. Juni 2010 18:31
    Warum überhaupt das Spionagewerkzeug von Google? Es existieren doch schon lange viel bessere Alternativen á la Ubuntu. Oder werden die etwa gesponsert ;) 
  • metal_alf , 22. Juni 2010 18:34
    mesa69yinjede menge standarts die zwar alle gleich funktionieren aber untereinenander so kombinierbar sind wie ein walfisch und eine steckdose!!!


    Wie zum Beispiel HDMI > DisplayPort ist zwar das gleiche drinn muss aber ein Adapter her um das ganze zu verbinden! SO EIN WITZ!! Die sollen sich Mal einigen!

    checkmateUbuntu ist sicher unsicherer als WIN, man müsste es nur mal probieren indem sich jeder einen Ubuntu BS installiert und es durch die hohe Verbreitung interessant für die Hacker wird.


    Jup, deshalb bin ich froh das Opera niemals grosse Anteile haben wird!

    maxheadroomGoogle mag ich auch nicht, weil dieses Unternehmen als Datenkrake auch in Private Netze eingebrochen ist.


    "In private Netze eingebrochen" beim vorbeifahren mit dem Auto ... geeenau! Wer sein Netz nicht verschlüsselt ist selber schuld! Ich komm da sowieso nicht mit wieso man Google so anfällt es gibt Firmen die auf solchen Daten basieren und diese verkaufen!

    maxheadroomWas geht es Unternehmen an, was ich im Netzt mache ???Wenn Ermittlungsbehörden das nachvollziehen müssen ok, hat seine Berechtigung.


    Ich finds recht angenehm wenn Google mir bei Google Maps meine Adresse bereits als Auswahl vorgibt und dazu die Adressen meiner Kontakte aus GMail als zusätzliche Optionen!

    I-HaTeD2Und darum geht es doch ...Dell lässt einem doch die Wahl welches System vorinstalliert sein soll. Es gibt sicherlich einige die was damit anfangen könnten, nicht jeder hat ein Netbook um damit nach "Sibirien" zu fahren.


    Na ja bei mir wirds mit UMTS schon recht knapp wenn ich nach Interlaken im Berner Oberland fahre! Das Problem sehe ich aber eher dort, dass sich einige dann denken "Oh wow da ist einer mit nem Google betriebssystem, Google ist super, das will ich!" und dann checkt ers nicht wenn nichts offline läuft! Und bei wem steht er dann wieder auf der Matte? Genau bei den fleissigen THG, Heise, C't I'x lesern! Die sich dann wieder nerven dürfen!
  • noskill , 23. Juni 2010 09:45
    @mesa69yin

    Windows ist ein geschlossenes System, Linux nicht und Chrome baut auf Linux auf.
    Die OpenSource Gemeinde um Linux setzt ganz klar für offene freie Standards ein, aber das hast du offenbar nicht mitbekommen (OpenGL als offene Grafikschnittstelle, OpenOffice mit offenen Formaten, OpenCV als offene Videoverarbeitungsbibliothek, Ogg Theora als offener Videocodec usw.).
    Bei DRM Benutzergängelung im Home-Bereich ist übrigens Microsoft führend. ;-)
    Was du geschrieben hast ist von oben bis unten nur haltloser Stuss ohne fundiertes Wissen.

    @checkmate

    Das Ubuntu/Linux ganz sicher unsicherer ist als Windows und nur nicht gehackt wird, ist komischerweise nur die Meinung von Leuten die keine Ahnung vom Kern haben.
    Linux wird in Deutschland bei Regierungsstellen eingesetzt, läuft seit Jahren auf den massenweise Servern, aber die haben ja anscheinend alle keine Ahnung, aber du sicherer Pseudo-Informatiker. >:-(
    Die Betriebsysteme unterscheiden sich übrigens maßgeblich anhand ihres Kernels und nicht anhand ihrer Bedienung (aber gut so tief stehst du eh nicht in der Materie).
    Das ist der zentrale Unterschied, abgesehen von der Philosophie die dahinter steht.
    Außerdem bist du extrem borniert, anderen vorschreiben zu wollen, dass sie auf M$ Win setzen sollen, bloß weil das am weitesten verbreitet ist.
  • checkmate , 23. Juni 2010 09:55
    @noskill

    Deine freches "Wort im Munde rum drehen" kannst du stecken lassen. Du denkst also du bist schlau und ich bin dumm... vielleicht ist es ja anders rum?

    Ich lass es jetzt mal dich ausführlich hin zu weißen, was ich wirklich geschrieben habe. Jedenfalls nicht das, was du draus gemacht hast.

    Frage: Hat dir schon mal jemand Borniertheit vorgeworfen? Wenn nicht, hat sich nur noch keiner getraut. :ouch: 

    topic

    Heutzutage unterscheiden sich die BSe nicht mehr (wirklich) durch die Handhabung. Somit könnte man alsbald das MS Monopol aufgeben, wenn man sich als Otto Normalanwender auf anderen BSen leicht zurecht finden kann, insofern man mindestens 1 Bs beherscht. Aber mal ehrlich, soweit ist es noch nicht. Die allermeisten Anwender stöhnen schon bei einem Umstieg von WIN XP auf WIN 7, weil es ja "anders aussieht". Und das verschiedene BSe verschieden programmiert sind, verteht sich sogar für einen Laien von selbst. Niemand würde vom Gegenteil ausgehen.

    @noskill

    Im Rahmen meiner Fachhochschulausbildung durfte ich den VHDL Desginflow (Synthese) betreiben um ASICs zu generieren, auf irgendeinem Linux Rechner. Das ist mittlerweile 10 Jahre her und war wirklich grausam in der Mischung aus Befehlszeilen und Mausorientierung. Daher bin ich wirklich froh überall MS Rechner vorzufinden.
  • metal_alf , 23. Juni 2010 10:16
    noskill@checkmateDas Ubuntu/Linux ganz sicher unsicherer ist als Windows und nur nicht gehackt wird, ist komischerweise nur die Meinung von Leuten die keine Ahnung vom Kern haben.Linux wird in Deutschland bei Regierungsstellen eingesetzt,läuft seit Jahren auf den massenweise Servern, aber die haben ja anscheinend alle keine Ahnung,


    Jaaaa weil die deutsche Regierung ja durch ihre fundierten Kenntnisse in der IT-Branche aufgefallen sind! LOL! Du wirst jetzt sagen, dass die Regierung ja nicht die Informatiker sind die deren Server betreiben! Aber irgendwer muss denen ja den Stuss erzählen den die da manchmal rauslassen! Also dass Ubuntu sicherer sein soll als Windows nur weils beim deutschen Staat eingesetzt wird, find ich ne doofe Argumentation!

    @Checkmate ... nächstes Mal wenn du wem Dummheit vorwirfst zuerst noch die Rechtschreibung prüfen!!
  • checkmate , 23. Juni 2010 10:20
    @ alf

    Falsch, ich werfe NIEMANDEN Dummheit vor. Wie auch?
  • I-HaTeD2 , 23. Juni 2010 11:02
    mesa69yinund wieder ein schritt näher zu den geschlossenen systemen!!!bald nennt sich dell birne wärend ibm banane gründet und wir haben den obstsalat!!!oder ist die playstation nicht sowie so schon ein ibm teil???billige welchseldatenträger laufwerke gibt es auch bald keine mehr aber dafür jede menge standarts die zwar alle gleich funktionieren aber untereinenander so kombinierbar sind wie ein walfisch und eine steckdose!!!warum sich das microsoft gefallen lässt weiß ich nicht aber wenn sie sich von google aus dem geschäft dumpen lassen dann muss wohl die zukunft der mobilen wegwerfelektronik gehören!!! schön ist das wenn das volken DRMed wird!!!


    Aaaaalso ....
    1. Google setzt hier auf Offenheit und nicht auf Closed Source.
    2. Die Playstation ist von Sony, IBM stellt für diverse Konsolen die Prozessoren her.
    3. Es heißt StandarD!
    4. Wenn nicht jeder sein eigenes am besten noch geschlossenes Süppchen kochen müsste gäbe es auch einheitliche offene Standards von denen wir profitieren. Ein dominierender eigener Standard bringt allerdings mehr GELD!
    5. Microschrott hatte schon oft ein Talent dafür kommende Trends zu verschlafen (Internet Explorer z.b. oder zuletzt auch WinMobile 7 *hust*).
    6. DRM König ist wohl Apple und MS, Google weiß zwar viel - koppelt es aber nicht zwingend an dich.
    7. Apple und MS wissen definitiv auch mehr über dich als dir lieb ist.
    8. Satzzeichen sollten nicht mehr als ein mal hintereinander gesetzt werden - einzige Ausnahme gilt bei "...".

    So.
    Die Tatsache das Linux sicherer ist weil es nicht so attraktiv ist trifft nicht ganz zu. Im Serverbereich wird sich fast nur auf Linuxserver konzentriert und wer seinen Server anständig absichert hat ein sehr sehr sicheres System. Im Heimbereich ist es normal allerdings wird dir jeder empfehlen auch eine Firewall zu nutzen und es gibt genügend Personen die auch einen Virenscanner drauf haben die nach den wenigen vorhandenen scannen können.

    Prinzipiell sind Unixsysteme eigentlich immer sicherer als Windows, das liegt schon an Exploits wie ActiveX die als Feature verkauft wurden.

    @checkmate: Wegen einem 10 Jahre alten Projekt schließt du jetzt auf die gesamten Linux Distributionen?!
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