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Verarbeitung, Tastatur und Trackpad

Samsungs Chromebook im Test: Mit dem Kopf in der Cloud
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Das Chromebook macht einen stabilen ersten Eindruck und erscheint gut verarbeitet. Unser Knack- und Knarztest, also das beherztere Anpacken des Netbooks, verlief geräuschlos. Handballenauflageflächen wie auch Tastatur geben bei festerem Zudrücken nicht nach. Einzig die Displayscharniere hätten fester angezogen werden können, denn so lässt sich der Displaydeckel sehr leicht in der Position ändern. Bei einem Öffnungswinkel von 30° und weniger kann der Deckel sein Eigengewicht nicht mehr halten und klappt von alleine zu. Bei der Benutzung auf unebenen Oberflächen bzw. beim Schreiben auf den Oberschenkeln bleibt das Display dann jedoch überraschend standhaft; durch die lockeren Scharniere hatten wir die Vermutung, dass das Display womöglich mit wippt.

Bei der Tastatur handelt es sich um ein normal großes Chiclet-Tastenlayout. Einen Nummernblock gibt es nicht, was aber auch bei einer Größe von 12,1 Zoll nicht zu erwarten ist. Außerdem fehlen die F-Tasten oberhalb der Nummerntastenreihe, da sie bei diesem Netbookkonzept keine Anwendung finden. An ihrer Stelle finden sich fest belegte Sondertasten, mit denen man Displayhelligkeit und Lautstärke regeln, in den Vollbildmodus schalten oder von einem Chrome-Fenster zum nächsten wechseln kann. Der Anschlag der Tastatur ist angenehm fest. Der Hub ist, net- und notebooktypisch, kurz. Der Wiederstand ist weich, dennoch gut, und gleiches gilt für den Druckpunkt. Das Tippgefühl ist angenehm flüssig und leicht. Außerdem sei erwähnt, dass die Tastatur sehr leise beim Tippen ist.

Das angenehm große und Multi-Touch fähige Trackpad liegt mittig unterhalb der Tastatur. Es ist ebenfalls schwarz und fügt sich so gut in das schwarze Design der Arbeitsfläche ein. Ähnlich wie bei Apple-Notebooks fungiert das gesamte Trackpad als Maustaste. Zusätzlich abgesetzte Maustasten, wie wir sie beispielsweise kürzlich bei Samsungs 900X3A oder dem HP Pavilion dm1 antrafen, gibt es nicht. Das Navigieren selbst geht auf dem großen und schnell reagierenden Trackpad gut, zuverlässig und flüssig vonstatten und lässt keine Mängel erscheinen.

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  • Anonymous , 5. August 2011 09:38
    Die ssD (16GB) ist zu klein aber sonst macht das Ding einen ganz guten Eindruck!
  • benkraft , 5. August 2011 10:12
    Die Größe der SSD ist dem Konzept NETbook angemessen. Google will DEINE Daten. ;) 
    Anders: Welche Daten/Dateien willst du auf einem Netbook vorhalten, dass als einziges lokal laufendes Programm einen Browser vorzuweisen hat? ;) 
    Ansonsten: Der Preis ist wie gesagt deutlich zu hoch. Sollte er sich im Markt bei 300-350 Euro einpendelen, könnte ich persönlich damit schon besser leben. Und selbst das wäre m.E. auch noch nicht gerade supergünstig. Am Ende entscheidet aber natürlich auch die eigene Präferenz, das Einsatzgebietz - und der individuelle Geek-Faktor. :D 
  • kmueho , 6. August 2011 01:15
    Nix für mich! Alle meine Daten bei Google? Vorher hack' ich mir alle Finger ab. Ich stell' mir nur vor, dass die ein Foto meines (kleinen) Sohnes beim Planschen finden und mir prompt meinen Account wegen Kinderpornographie sperren. Dann steh' ich ziemlich blöd da.....
  • gastgahhst@guest , 10. August 2011 10:31
    Mich würds mal interessieren wieviel Traffic man pro Monat benötigt (also welchen Tarif man braucht) um mit dem Teil ohne WLAN ordentlich arbeiten zu können. Wenn man mal ein paar YT Videos anguckt, Musikstreaming, Bilder hochladen etc. da kommt sicher einiges zusammen was durch das Modem muss.