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Auf den Arm genommen: Monitorarm für 3 LCD-Monitore und unter 80 Euro

Auf den Arm genommen: Monitorarm für 3 LCD-Monitore und unter 80 Euro
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Monitore bekommt man mittlerweile günstig, die meisten aktuellen Grafikkarten können auch mit 3 Monitoren betrieben werden, und so mancher hätte gern einen tragfähigen Arm über der Tischplatte. Gute Teile kosten, aber was kann so ein Preisbrecher leisten?

Stabilität ist oberstes Gebot, schließlich soll der ganze Aufbau ja nicht wackeln wie ein nervöser Lämmerschwanz im Abendwind. Geiz ist geil, und auch ich habe bereits bei einem Online-Händler mit einem (viel zu) günstigen Modell einen grandiosen Schiffbruch erlitten. So eine Art Costa Volksrepublik mit gehöriger Schlagseite für den Desktop, was mir am Ende nichts weiter eingebracht hat, außer einem defekten Monitor und einer Rücksendung. Da ich aber auch keine 250-300 Euro mehr für so ein Teil ausgeben wollte, habe ich bei fast schon verdächtigen 75 Euro schließlich doch noch einmal zugegriffen und es von vornherein auch etwas vorsichtiger angehen lassen. Was aber bekommt man nun für 75 Euro eigentlich? Dass eine Art Haken dabei sein muss, kann man sich natürlich denken. Fragt sich nur, wo eingespart wurde und ob die Ersparnis eher in Richtung geringerer Flexibilität (was tolerierbar wäre) oder in Richtung mangelnder Material- und Herstellungsqualität zu suchen sein wird (was nicht duldbar wäre).

Natürlich muss man bei diesem Preis eine generelle Einschränkung einkalkulieren: es gibt so etwas nicht mit eigenem Standfuß, sondern nur mit  Tischmontage über Klemmen. Da ich aber damit leben kann, steht einem Selbstversuch nichts mehr im Wege. Auf dem Bild sah das Teil ja stabil aus, sodass ich wirklich gespannt bin, was mich und meine Monitore diesmal erwartet. Tragfähige Lösung zum kleinen Preis oder der übliche Billigschund zum Knicken? Schaun wir doch mal....

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  • jerome155 , 25. Januar 2013 08:50
    Kurze Frage: Ich habe 2 21,5" Monitore und 1 27" Monitor. Ist es möglich den 27" in der Mitte zu platzieren (hat VESA 100) und die zwei 21,5" Monitore je auf einer Seite? Habt ihr das mal ausprobiert? Frage mich ob das winkeltechnisch möglich ist. Gewicht vom 27" ist 6,5kg, was also kein Problem darstellen sollte...
  • jo-82 , 25. Januar 2013 09:59
    Ich habe letztes Jahr ein System von Lindy angeschafft. Der Schraubfuß sieht fast genauso aus wie der hier von Conrad, nur ohne Löcher und in silbergrau.
    Ich hab zwei 24" 16:10 und wollte diese möglichst entfesseln, das ist auch gelungen. Einzig für die Höhe muss der Schraubenzieher ran. Neigen, Kippen, Drehen geht alles per Hand. Ich war von der Qualität erstaunt, sehr Massiv, Modular erweiterbar (Hab die Arme nochmal um jeweils 1 Element verlängert). Zusammen hab ich knapp 200 Euro gezahlt.
  • FormatC , 25. Januar 2013 12:09
    @jo-82
    Ich war vom Preis und der Stabilität überrascht, das Teil ist echt der Hammer für 75 Euro.

    @Jerome155
    Das sollte gehen, denn der Abstand zwischen mittlerem Monitor und Arm ist recht groß. Außerdem ist der Winkel der zwei Träger nicht allzu groß. Ich denke mal, das passt. Nur mit 3x 27" könnte es knapp werden.
  • jerome155 , 25. Januar 2013 13:21
    @FormatC: Danke für die Info, werde mir dieses Teil wahrscheinlich auch zulegen ;) . Noch eine kleine Frage: Die Vesa Halterungen (vor allem die in der Mitte), sind diese stabil, d.h. kippt der Bildschirm ein bisschen vornüber oder ist er wirklich gerade befestigt? Wenn ich verschiedene Bildschirme da dranmache, dann sollte das ganze ja nach was aussehen und die Bildschirme sollten alle die gleiche Neigung haben... Danke!
  • FormatC , 25. Januar 2013 14:17
    Der in der Mitte ist fest und absolut gerade. Die anderen kannst du drehen, schwenken und auch vertikal etwas neigen. Man bekommt also eine recht anständige Befestigung hin.
  • Casi , 25. Januar 2013 14:27
    Ich hätte Angst dass die Tischplattenverschraubung eben doch irgendwann die Last nicht mehr vernünftig hält. Auf den Fotos sieht es zumindest so aus als würde der Tisch direkt an der Wand stehen und dadurch ein Vorneumkippen vermieden werden (entgegengesetzter Hebel). Aber freistehend 3 Monitore nur befestigt an dünner Tischplatte, mit riesiger Hebelwirkung, davor graust es mir ehrlich gesagt.

    Ansonsten sehr gut und großes Lob auch mal sowas zu lesen. In letzter Zeit sind die praktischen Erfahrungen und Anwendungsfälle einzelner Anwender in Form von Artikeln wirklich gelungen.
  • FormatC , 25. Januar 2013 14:36
    Die Verschraubung ist dermaßen massiv und wenn man im Zweifelsfall noch ein Brettchen unter die Teller der Zwingen schiebt... Das ist sicher stabiler als ein Standfuß. Dünne Tischplatte ist übrigens relativ, denn der Fuß samt Auflager ist von der Fläche her recht großflächig. Es sei denn, Du kaufst bei Roller, Poco & Co. die Billigstangebote aus polnischer Pressspaneiche. Aber auch das ist eher unwahrscheinlich. Der Tisch steht übrigens mittlerweile 7 cm von der Wand weg und er steht immer noch. ;) 
  • Casi , 25. Januar 2013 14:42
    Die Maße der Tischklemme bzw. des Aufsatzes lassen sich auf dem Foto leider nur schwerlich erahnen, daher meine Vermutung. Und natürlich kauf ich bei Roller bzw. ähnlich günstig. Könnte ich mir meine Möbel ausschließlich vom Möbelschreiner in hochwertigem Massivholz fertigen lassen, müsste ich solche Artikel für Standfüße für unter 80 Euro gar nicht anschauen. Da wäre dann auch noch das Geld drin sich einen Standfuß nach Maß in der Schlosserei fertigen zu lassen. Oder nicht? ;) 
  • FormatC , 25. Januar 2013 15:40
    Die Aufstellbreite des Fußes ist 10 cm, die Tiefe auch, wobei er vorn ja atwas abgerundet ist. Wenn das nicht reicht... Ich meinte übrigens NICHT ALLE Discounter-Möbel, sondern eben die absoluten Billigstangebote, wo man so einen Tisch auch schon mal für 40 Euro mitnehmen kann. Da hätte ich generell kein Vetrauen. :) 

    Ich habe bei uns in der Schlosserei auch gefragt, die haben abgewunken. Wenn man das wirklich komfortabel mit allen 3 Achsen haben will, gehts Du unter 300 Euro leider nicht nach Hause :( 
  • QuFu , 26. Januar 2013 19:21
    hmm, ich finde die Tischplattenhalterung auch etwas unterdimensioniert. Die Hebelwirkung auf das Holz würde ich definitiv mit einer größeren Metallplatte zwischen Halterung und Tischoberseite vermindern. Meine NEC 2090UXi mit 20" fallen da mit 10 Kilo sowieso schon raus... Neuere "schwere" 24" Displays überschreiten die 8 Kg Grenze auch ganz schnell.

    So preiswert wie das Teil auch sein mag, mir scheint es nur für Consumer-Fliegengewichte geeignet zu sein. Mal abgesehen davon, was spricht denn gegen eine 200-300 Euro Lösung? Wenns ordentlich ist, überlebt das sicher 3-4 Monitorgenerationen, da ist der Preis selbst 9 oder 12 günstigen Monitoren gegenüber recht moderat.
  • FormatC , 26. Januar 2013 19:47
    Finde ich nun wieder nicht. Aktuell habe ich 3 Stück 144 Hz 3D-Monitore dran, die wiegen auch knapp 7,5 Kilo das Stück. Das Oberteil, wo alles festgeschraubt ist, besteht aus üblichem 21 mm starken MDF. Wer sich kik-Platten mit 19 mm kauft, hat es echt nicht besser verdient und sollte anstelle dreier Monitore erst mal über einen normalen Schreibtisch nachdenken. Das hat auch nichts mit Kohle zu tun, denn solche Schreibtische bekommt man auch schon ab ca. 80 Euro.

    Welcher aktuelle 24" wiegt eigentlich mehr als 8 Kilo? Das dürften nicht allzu viele sein. Selbst mein hochauflösender 27" mit IPS-Panel wiegt ohne Fuß, Seilzug und Gegengewicht keine 8 Kilo mehr. Das ist kein "Consumer-Fliegengewicht" :) 

    Gegen die 300 Euro-Lösung spricht bei mir das Budget, da ich das Geld lieber in Technik investiere. Ich bin Familienvater, da denkt man schnell um :) 
  • Brat , 27. Januar 2013 23:26
    3x asus vgh ? und das obwohl der formatc kein 3d mag ....auf den pic siehts eigentlich nach marke "lg" aus

    ich hab bei den momentanen bildschirmrandbreiten meine bedenken bei den wechsel von mitte->rechts/links

    warum 3 günstige holen, wenn man sich für das geld auch was großes holen kann ?
  • FormatC , 28. Januar 2013 05:52
    Zitat :
    3x asus vgh ? und das obwohl der formatc kein 3d mag ....auf den pic siehts eigentlich nach marke "lg" aus
    Nein, 3x Acer. Die waren mir aber für den Erstversuch einfach zu wertvoll, da die noch zum Arbeiten und Testen gedacht sind (VGA-Charts, Eyefinity/Surround, 3D). Privat würde ich mir keinen 3D-Monitor hinstellen, ich stehe eher auf höhere Auflösungen auf einem Display :) 

  • mupsi , 28. Januar 2013 15:10
    Sehr schöner Test, komm genau richtig! Wie sieht es denn mit der Möglichkeit aus, die Monitore hochkant zu montieren? Reicht dafür der Abstand vom Arm zum Tisch? Was wäre denn die maximale Einstellung? Suche eine Möglichkeit 3 27er hochkant zu verbauen...da wäre weniger die Breite als der Abstand vom Tisch das Kriterium
  • FormatC , 28. Januar 2013 15:25
    Du kannst den Arm noch weit nach oben schieben. Mein 27" Dell würde passen und es wären auf der höchsten Stufe immer noch ein paar Zentimeter Luft.
  • VollAhnungslos , 31. Januar 2013 14:52
    Zu erwähnen wäre noch, dass es offenbar vom gleichen (tatsächlichen) Hersteller noch andere Lösungen gibt, die unter verschiedenen Namen vertrieben werden. Mein Schwenkarm hat jedenfalls die gleiche Tischbefestigung, Säule und VESA-Halterung und würde das gleiche positive Testurteil von mir bekommen.