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Tom's Timeline - Vor 5 und 10 Jahren: Radeon 9000 und 17"-TFTs, iPhone 1 und Overclocking mit Core 2

Von - Quelle: Tom's Hardware DE | B 0 kommentare

Vor 10 Jahren schauten wir uns Gamer-TFTs, Nvidias nFroce 2 und ATIs Radeon 9000 an. Fünf Jahre später hofften wir auf AMDs kommende Quad-Core-Generation und übertakteten Intels Core 2 im G0-Stepping. Außerdem prüften wir das erste iPhone im Dauertest.

Vor 5 Jahren

AMDs Quads im AnmarschAMDs Quads im AnmarschCPUs mit vier Kernen sind heute so allgegenwärtig, dass sie aus einem PC praktisch nicht mehr wegzudenken sind. Vor fünf Jahren stand AMD kurz vor der Einführung seiner in 65 nm gefertigten Vierkern-CPUs. Für viele stellte sich damit die Frage: Quadcore und 65 nm: AMD-Rettung bald Realität?

Fazit: Beeindruckende Technologie auf Papier, Praxistest steht bald bevor

Die Quad-Core-Technologie ist sicherlich beeindruckend - auf dem Papier. Doch erst Praxistests können beweisen, ob AMD Intel ein- oder gar überholt hat. Potenzial ist sicherlich vorhanden. Ob es einen Wettbewerbsvorteil für die nächsten Monate und Jahre schafft, bleibt abzuwarten.

Erfreulich ist die Bekanntgabe, dass sich die Verlustleistung trotz doppelter Kernanzahl nicht ändern wird. Im Servermarkt kann deutlich mehr Geld verdient werden als im Desktop-Bereich, womit AMD die Quad-Core-Prozessoren vorerst nur für OEM-Hersteller anbieten wird. Der Startzeitpunkt für den Desktop-Bereich ist laut Aussagen von AMD noch nicht konkretisiert. Wir spekulieren auf das attraktive Weihnachtsgeschäft.

 

iPhone im DauertestiPhone im DauertestMan mag von Apple und speziell dem iPhone halten, was man will. Eines muss man aber gelten lassen: Den Smartphone-Markt und das, was man als heute überhaupt unter Smartphone versteht, hat das iPhone bei seiner Vorstellung grundlegend neu definiert. Der Haken an Testberichten ist aber immer, dass man nur eine Momentaufnahme sieht. Das reichte uns in diesem Fall nicht, und so kam es zum Dauertest: Apple iPhone.

Fazit: Fortschrittliches Konzept mit hohem In-Faktor

Der Erfolg von Apple basiert auf der Kombination von geschickt ausgewählter und hübsch verpackter Hardware mit kostenpflichtigen Services (iTunes). Einen Preisverfall, dem die Produkte der Konkurrenz unterliegen, gibt es fast nicht. Da stellt sich nur noch die Frage, wie lange dieser Nischen-Status aufrechterhalten werden kann. Apple schnürt mit seinen Produkten Pakete, die verstärkt bei der zahlungskräftigeren Kundschaft ankommen. Das iPhone ist chic und hipp zugleich und führt dem Kunden auf intuitive Weise vor, wie Konvergenz funktioniert. Das war eine Lektion für Konkurrenten wie Nokia N95, Palm Treo 750, Blackberry 8800 und LG Prada.

  

Core 2 im G0-SteppingCore 2 im G0-SteppingDer Core 2 sorgte bei AMD sicherlich für ziemlich lange Gesichter. Nicht nur, dass das gute Stück ohnehin schon schnell war; bestimmte Steppings ließen sich zudem noch mächtig übertakten. Als das G0-Stepping erschien, galt für uns die Devise Noch mehr übertakten: Neuer Core-2-Kern im Test.

Fazit: G0-Stepping für höheres Übertaktungspotenzial

Mit dem Update durch das G0-Stepping hat Intel den Core 2-Overclocking-Fans ein Geschenk gemacht. Von Anfang an war der Core 2-Prozessor die wahrscheinlich beliebteste Übertakter-CPU aller Zeiten. Mit dem G0-Stepping wird das Potenzial noch einmal deutlich vergrößert. (...)

Durch die Optimierung der Core hat Intel die Möglichkeit, die Vorstellung des Penryn-Prozessors mit 45 nm ins vierte Quartal zu rücken. Lässt sich Intel vielleicht mit dem Penryn Zeit, bis AMDs Barcelona bzw. Phenom auf den Markt kommt?

Uns hat es überrascht, dass Intel aus der 65 nm-Conroe-Mikroarchitektur noch einmal einen deutlich sichtbaren Performanceschub erzielen kann.

Vor 10 Jahren

ATI Radeon 9000ATI Radeon 9000Mit jeder GPU-Generation war es Nvidia gelungen, sich als ernstzunehmender Player im GPU-Markt zu etablieren. Erzrivale ATI wollte dem natürlich nicht tatenlos zusehen und konterte Nvidias Mittelklasse-GPU GeForce 4 MX mit der Radeon 9000, die vom RV250-Chip angetrieben wurde. So hieß bei ATI die Neue Mainstream-Klasse: Radeon 9000 (RV250).

Fazit: R9000 - neuer Standard für den Massenmarkt

Mit der Radeon 9000 Serie bietet ATI eine sehr solide 3D-Leistung zu einem erfreulich günstigen Preis und übernimmt auch zudem technologische Führung im Mainstream-Segment zwischen 100 und 150 Dollar. Ob NVIDIA kurzfristig mit dem bereits in den Startlöchern stehenden GF4 MX (NV17) Nachfolger NV18 dagegenhalten kann, bleibt abzuwarten. Die Lösung von SiS, die dank Pixel-Shader-Support immerhin auf dem Papier mithalten kann, disqualifiziert sich durch die schlechte Performance ihrer Pixel-Shader-Einheit.

  

Nvidias nForce 2Nvidias nForce 2Heute sind nur noch Intel und AMD im Chipsatzgeschäft vertreten und kümmern sich nur noch um ihre eigenen Plattformen. Das war nicht immer so, denn es gab auch noch andere Firmen in dieser Sparte, zum Beispiel SiS, VIA und - Nvidia. Nach dem sehr gut gelungenen nForce, der wohl als Überraschungshit gelten darf, waren die Erwartungen an den Nachfolger entsprechend hoch, und er geriet zum Hoffnungsträger: Dual-DDR400 mit Nvidia nForce2.

Fazit: nForce 2 bald in Führung?

Nachdem der erste nForce aufgrund von Verspätung und aus Gründen der unstimmigen Positionierung (Grafikeinheit immer mit dabei) den gewünschten Erfolg verfehlte, könnte NVIDIA beim zweiten Anlauf aus den Fehlern gelernt haben. Durch die verschiedenen Northbridge-Chips, IGP und SPP, kann NVIDIA sehr gut auf die Wünsche der Hersteller reagieren: nForce2 mit IGP für Business- und Heimanwender, nForce2 mit SPP für Workstations und Spiele-PCs mit eigener, schnellerer 3D-Grafikkarte. Darüber hinaus stehen zwei Southbridges zur Verfügung, die sich wiederum beliebig mit den beiden Northbridge-Chips betreiben lassen. Der MCP für die Masse, sowie der MCP-T für Multimediale PCs mit High-End-Sound und Firewire.

 

Praxistest: 17\Praxistest: 17" FlachbildschirmeDie jüngeren Leser werden ungläubig schauen wenn wir ihnen versichern, dass man früher tatsächlich schwere und ausladende Röhrenmonitore auf den Schreibtisch stellt. TFTs waren zum einen zu teuer, um eine wirkliche Alternative zu sein, zum anderen nur bis zu einer bestimmten Größe überhaupt erhältlich. Eine weitere Schwäche, mit der diese Bildschirmtechnik prinzipbedingt auch heute noch zu kämpfen hat, ist die höhere Latenz, die Spielern schnell den Spaß verderben kann. Eine Investition wollte also gut überlegt sein. Eine Entscheidungshilfe gaben wir mit dem Praxistest: 17" Flachbildschirme, Teil 2.

Fazit: Iiyama und Hercules vorn

Der Hercules ProphetView 920 und der Iiyama AS4332UT setzen sich vom Testfeld durch ihre Bildqualität, Design und das gute Preis-/Leistungsverhältnis ab. Nehmen wir die Geräte des ersten Tests hinzu, so reihen sich Hercules und Iiyama neben den Solarism LM1711 und Philips 170B2M im vorderen Feld ein.

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