Corsair: DDR3-Speicher mit 2250 MHz
Von Corsair gibt es ab 8. Dezember neuen DDR3-Arbeitsspeicher, die der Hersteller Dominator GTX tauft. Diese Speichermodule sind speziell für leistungshungrige Gamer und extreme Overclocker entwickelt worden.
Die Corsair »Dominator GTX-Module« werden laut Hersteller in mehreren Arbeitsschritten per Hand selektiert und sind daher nur in limitierter Auflage erhältlich. Die Module werden auf leistungsstarken Intel X58- und P55-Plattformen getestet, um sicherzustellen, dass sie die Leistungsanforderungen von 2250 MHz und kurzen Latenzzeiten von 8-8-8-24 bei 1,65 Volt erfüllen.
Die Dominator-GTX-Reihe basiert auf der aufwändigen Kühltechnik "DHX+", verbaut sind zum Beispiel extra große Kühllamellen für eine verbesserte Wärmeableitung. Erhältlich ist der Speicher als Einzelmodul, aber auch in Dual-Channel- oder Triple-Channel-Ausführungen (im Set).
Die GTX-Dominatoren erreichen nicht nur auf Intel-Plattformen hohe Frequenzen sondern erzielen auch auf Hauptplatinen mit AM3-Sockel (AMD Phenom II) bis zu 1800 MHz CL6. AMD-Fans erhalten somit auch ein attraktives Produkt für extreme Übertaktung.
Die folgende Tabelle (Quelle: Corsair) gibt die Nennleistung auf verschiedenen DDR3-Plattformen an:
| Corsair Dominator GTX – Leistungsmerkmale nach DDR3-Plattform | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| 1 DIMM | 2 DIMMs | 3 DIMMs | 4 DIMMs | 6 DIMMs | |
| Intel X58 (LGA1366) Maximal 6 DIMMs | DDR3-2250 CL8 (8-8-8-24 1,65 V) | N/A | DDR3-2133 CL8 (8-8-8-24 1,65 V) | N/A | DDR3-1800 CL6 (6-6-6-18 1,65 V) |
| Intel P55 (LGA 1156) Maximal 4 DIMMs | DDR3-2250 CL8 (8-8-8-24 1,65 V) | DDR3-2250 CL8 (8-8-8-24 1,65 V) | N/A | DDR3-2133 CL8 (8-8-8-24 1,65 V) | N/A |
| AMD 790FX (AM3) Maximal 4 DIMMs | DDR3-1800 CL6 (6-6-6-18 1,65 V) | DDR3-1800 CL6 (6-6-6-18 1,65 V) | N/A | DDR3-1750 CL6 (6-6-6-18 1,65 V) | N/A |
| 1. Der Corsair GTX wird auf Intel P55 Lynnfield-Plattformen getestet, um die Spezifikation DDR3-2250 8-8-8-24 zu erfüllen. | |||||
| 2. Die Leistungsmerkmale nach Plattform beruhen auf Leistungs- und Qualifikationstests auf ausgewählten Testkonfigurationen. | |||||
| 3. Die Nennleistung kann nicht für jede Hauptplatine und für jede Plattform garantiert werden. | |||||
| 4. Die in der Tabelle angegebene Corsair GTX Leistung auf Intel X58 Chipset-Plattformen kann variieren. | |||||
| 5. Die Nennleistung auf allen Plattformen kann nur mit einem Corsair Airflow-Lüfter erreicht werden | |||||
Den 2250 MHz schnellen DDR-3-Speicher gibt es ab 8. Dezember im Online-Shop von Corsair. Die exakte Preisangabe gibt es leider auch erst zu diesem Termin.
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"Dominator-GTX mit DHX+, von Hand selektiert, speziell für leistungshungrige Gamer und extreme Overclocker"
...
Perfekt an die Zielgruppe angepasst
Als DDR3 2133 mit ordentlichen Timings waere der Speicher schon interessant. Dieses Taktgschwurbel ala 23472,2332MHz kann man nicht wirklich ernst nehmen. Das ist wirklich was fuer Kiddies.
Für die Hausfrau mit dem Heatspreader im Wäscheklammerdesign.
Ohne KRÄFTIGEN Kühler wird das doch eh nichts...

Dafür muß ich nur mal auf meine 6x 4GB ECC REG Module packen und mir die Flossen verbrennen... DDR3 wird schon recht unverschämt heiß. Zumindest, wenn die Speicherchips sogar schon doppelreihig ung doppelseitig verbaut sind.
Ohne KRÄFTIGEN Kühler wird das doch eh nichts...Dafür muß ich nur mal auf meine 6x 4GB ECC REG Module packen und mir die Flossen verbrennen... DDR3 wird schon recht unverschämt heiß. Zumindest, wenn die Speicherchips sogar schon doppelreihig ung doppelseitig verbaut sind.
[citation]5. Die Nennleistung auf allen Plattformen kann nur mit einem Corsair Airflow-Lüfter erreicht werden[/citation]
Sachen die die Welt braucht
Reine Enthusiasten geschichte
Und das Tri kit bei den Aktuellen Preisen dann zu 400€ oder was?
ist ja echte Handarbeit
Corsair ist echt tief gesunken ... Frage mich was dieser ... "Kühler" ... genau bringt, wäre mal interessant die Riegel ohne das Teil zu messen - wüsste nicht wie die zur Kühlleistung beitragen sollen.
Toll und den Speed kann man echt nur auf OC Wettbewerben nutzen als Gamer oder High Performer ist die Tatsache das es mal wieder nur mit "1 DIMM" möglich ist diese Geschwindigkeit zu erreichen totaler unfug und schlichtweg blödsinn.
Mal abgesehen das die Timings voll mist sind....
Da hat Adata wohl zur Zeit das Beste. Da geht sogar Commandrate 1 + niedrige Timings, und das merkt man...
@fffcmad:
Alles Käse. 1333er RAM und gut. Das zeigen auch alle Benchmarks der letzten Monate. Unterschiede sind ehr homöopathisch und in synthetischen Benchmarks, bei "gewöhnlichen" Anwendungen aber zu vernachlässigen.
Viele Leute hätten weniger Probleme und würden somit insgesamt viel Zeit und Ärger sparen, wenn sie sich an RAMs halten würden, die die JEDEC-Spezifikationen erfüllen.
Der Rest ist ehr für Overclocker und Leute, die auch an Homöopathie glauben.
Ich bin selbst mal darauf reingefallen und habe, zwar qualitativ hochwertige, aber vollkommen überteuerte RAMs gekauft. 4GB DDR1 ECC REG mit niedrigen Latenzen.
Was hat es im Endeffekt gebracht: Fast nichts. Ungefähr jede andere Veränderung am System (Beispiel: CPU eine Stufe schneller) hätte mehr Geschwindigkeitsgewinn gebracht.
Die RAMs haben damals über 400 Euro pro GB gekostet.
Zwei Monate Später habe ich mal Benchmarks mit jemandem verglichen, der standard-RAMs, also ohne niedrige Latenzen, hatte, aber dafür eine 200MHz schnellere CPU. Effekt: Sein System war auch bei synthetischen RAM-Tests schneller, dafür hat sein Hauptspeicher höchstens die Hälfte gekostet.
Man sollte sich dreimal überlegen, ob man für soetwas auch nur einen Euro mehr ausgibt. Bei mehr als 10% Aufpreis lohnt es bereits nicht mehr. SPÜRBAR ist davon eh nichts. Es geht nur um +- 5% Leistung - MAXIMUM. Im Schnitt ehr weniger und, das ist halt auch wichtig, teilweise auch negative Effekte.
@Ghostrider

zu DDR1 zeiten ist der "memory-controller" aber auch im chipset.
sprich mainboardabhängig.
Wenn dass nicht gleich ist bringt sich so ein vergleich relativ wenig.
Aber es ist meistens so, dass die letzen highend produkte meistens knapp das doppelte für ~10% "synthetisch gemessene" Leistung bringt.
Enthusiasmus ist halt nur einer gewissenen Gruppe von leuten vorbehalten
mfg
außerdem sind REG module generell einen "tick" langsamer
@babbage:
"REG Module generell einen tick langsamer" - Tja, das mag in der Theorie so sein, die meisten Benchmarks sagten etwas anderes. Hinzu kam der Vorteil von NUMA: Eine fast exakt verdoppelte Speicherbandbreite (natürlich auf Kosten der Latenz, falls benötigt). Da Windows aber "NUMA-aware" ist, also Speicherzuweisungen sinnvoll gestalten kann und dies auch tut, ist das kein weiter nennenswertes Problem, da es nur selten auftritt. Normalerweise können die CPUs getrennt auf ihre Speicherbereiche zugreifen. Beide gleichzeitig, wie sie es belieben.
Selbst wenn die Pufferung der REG Module 0,5 bis 1 Takt verbraucht, so ist auch das nur in Ausnahmefällen nachzumessen. Eigentlich sogar nur bei der reinen Zugriffszeit des ersten Zugriffs. NUR DORT. Danach, also beim Transfer, sprich: der Bandbreite, sind REG-Module kein bisschen langsamer. Werden gleich 100 Anfragen losgejagt, dann ist das mit der Verzögerung auch so eine Sache für sich. Ganz doof sind die Hersteller ja auch nicht und können das optimieren, so daß sich Wartezeiten mit z.B. Transferzeiten überlappen und somit nicht mehr ins Gewicht fallen.
Man könnte sogar soweit gehen und behaupten, daß durch die sauberen Signale der gepufferten Module weniger Fehler auftreten und soit auch weniger Wiederholungen bei der Übertragung nötig sind, wodurch Zeit gespart wird.
Eigentlich muß man aber einfach sagen, daß die Leistung durch ECC REG Module nicht spürbar beeinflusst wird. Sie bieten zusätzlichen ECC-Schutz ohne Nachteil.
Die dritte oder gar vierte Nachkommastelle, mehr ändert es in der Verwendung nicht, interessiert dabei einfach nicht.
Man muß auch mal etwas von dem Benchmarkwahnsinn wegkommen und der falschen oder zumindest "fehlerhaften" Auslegung der Zahlen.
Wenn der eine Speicher 11345MB/s schafft und der anderen 11387MB/s, dann ist das einfach nur egal und taugt höchstens für einen näckischen Witz: "Tja, Dein Rechner ist halt total lahm!
Selbst wenn man 11345 zu 12000 hätte, wäre es noch eine Abweichung, die keine nennenswerten Auswirkungen zeigt. Entscheidend dabei ist vor allem auch, daß die Abweichungen in allen Tests STARK schwanken. In einem Test hinten, liegt der gleiche Speicher im nächsten Test plötzlich vorne.
So ist es dann auch in der tatsächlichen Verwendung: Hier 3% weniger, dafür dort 3% flotter.
Insgesamt vielleicht total egal, machen einige ein riesen Faß auf, wenn ein super-OC-low-latency-Command-Rate-1T-Speicher in "einigen" Benchmarks etwas besser abschneidet.
Wären es wenigstens in allen Tests 5% mehr, dann könnte man gewisse Mehrkosten noch begründen, aber so ist es ja leider nicht.
Zudem bekommt man ja meistens noch die (gut kompensierten) Probleme, daß man sich fern ab der Spezifikationen bewegt, was dann auch die Einbrüche in manchen Tests begründen könnte: Die anderen Komponenten sind nunmal auch dafür optimiert Daten in einem bestimmten "Rhytmus" zu bekommen.
Wenn alles synchron läuft, dann kann der Transfer unter Umständen eben auch schneller ablaufen, als wenn alles irgendwie hochgetaktet ist, dafür aber kein Takt zum anderen passt und somit wait-states eingeschoben werden müssen, die den ganzen schönen theoretischen Gewinn gleich wieder zu nichte machen.
FRÜHER (TM) hat man auf Mainboards im BIOS primär versucht Wait-States so weit zu drücken, wie möglich, da das in allen Fällen Vorteile brachte, sofern das System noch stabil blieb. Klar: Wer nicht wartet, kann arbeiten.
Heute wird so viel so blind und mit fürchterlichem Halbwissen "kaputt optimiert".
Das erinnert an alte VIA-Chipsätze (KT-133 bis KT-400): In Benchmarks irgendwie schnell, aber das System lief irgendwie hakelig, ruckelig und auch instabil. (Gut, KT-133 bis 333A hatten alle, wie VIA beim erscheinen des 400ers dann nach Jahren auch mal zugegeben hat, massive Bugs in den PCI-Bussen...) Aber dennoch: Kurzsichtig auf Maximalleistungen optimiert gibt es manchmal auch negative Nebeneffekte, die das Gesamtsystem eigentlich langsamer machen können.
Die Zeiten der schrottigen VIA-Chipsätze sind Gottlob vorbei, aber selbst beim heutigen "jeder kann den PC tunen" Gefummel, sollte man sich irgendwann etwas von Benchmarks lösen und zumindest versuchen über 2 Wochen seine super-high-End-Einstellung zu verwenden, "Merkwürdigkeiten" (auch einzelne Ruckler, Abstürze, etc) notieren und dann über einen ebenso langen Zeitraum die höchsten noch spezifizierten Einstellungen verwenden und die Aufzeichnungen vergleichen.
Wichtig und extrem schwierig dabei ist, daß man nicht bereits vorher eine feste Meinung gebildet hat.
In der Vergangenheit habe ich mir auch schonmal über rund 1,5 Jahre eingeredet, daß meine Registry-Tuning-Maßnahmen für XP super wären. Dabei hatte ich schon nur ausgewählte Optionen verändert, die zumindest sinnvoll klangen und nicht total sinnfrei waren.
Erst nach all dieser Zeit, als eine Neuinstalaltion fällig war, habe ich es mal nachgemessen. Eigentlich, weil ich auch anderen zeigen wollte, wie toll das ist und wieviel es bringt.
Tja, dabei kam dann raus, daß der gefühlte Geschwindigkeitsgewinn das exakte Gegenteil war: Das System war nachgemessen langsamer mit den Tuningmaßnahmen.
Auch Jahre später grasierten immernoch einige dieser und auch deutlich schlimmere "Tuning-Tipps" im Netz und in Zeitschriften.
Einige, naja: viele, User glauben immernoch daran, daß es etwas bringen würde.
Was dieser Exkurs sagen soll: Wenn man der festen Überzeugung ist, daß eine Veränderung, die man durchführt, positive Effekte hat, dann spürt man diese, egal ob sie vorhanden sind oder nicht.
Das trifft nicht nur bei Registry-Tunings zu, sondern ebenso bei "besonders schnellen RAMs". Dahinter steckt einfache Psychologie: Man hat etwas gelesen, das wurde von mehreren bestätigt -> Können ja nicht alle blödsinn erzählen.
Man hat etwas teures, besonders gutes gekauft -> das muß auch gut sein.
Die eigene Entscheidung muß richtig sein -> der Effekt muß vorhanden sein, da man etwas gutes gekauft und eingebaut hat. Man hat Arbeit investiert und der Lohn IST der schnellere Rechner. Egal ob er schneller geworden ist oder nicht. Auch wenn es am Rande oder gar unterhalb der MEssgenauigkeit ist: Man SPÜRT es sogar!
Oftmals ist das leider Selbstbetrug, da es eben keine 30% Geschwindigkeitszunahme gibt, also etwas, was man dadurch merkt, daß eine Aufgabe nun 10s schneller fertig ist. Es ist ehr homöpathisch: Ja, da ist bestimmt etwas, was hilft, und darum ist es gut.
Mein Rat bei all dem, auch wenn es schwer fällt, ist immer: Versuchen Abstand zum Gerät zu bekommen. Eben nicht blind den Marketingversprechen unterliegen und der bereits gebildeten eigenen Meinung, sondern sich bewußt sagen: Moment, ich messe das mal alles nach und vergleiche unter reproduzierbaren Bedingungen die unterschiedlichen Komponenten in einer repräsentativen Auswahl von Tests.
-> Also einige Benchmarks und vor allem auch Anwendungen, die man regelmäßig/häufig verwendet.
Wenn man die Benchmarks gut gewählt hat, und nicht nur die rausgepickt hat, die schon in Testberichten das zeigen, was man gerne sehen möchte, so wird man feststellen, daß es hier und da tatsächlich MESSbare Vorteile gibt, an anderen Stellen aber keine und daß aus den Benchmarks bei kleinen Vorteilen in der Anwendung herzlich wenig übrig bleibt.
Solche Anschaffungen sollte man dann ernsthaft als Hobby einsortieren. Aber doch bitte nicht mit einer letztenendes nicht vorhandenen Leistung argumentieren!
Ich wollte damals die beste Hardware in dem System haben, die man kaufen konnte. Dazu gehörten auch DIESE speziellen RAMs, die mir zuvor von AMD selbst auf einem damals noch nicht verfügbaren AMD Quad-CPU-Server gezeigt wurden. Da war für mich klar: Wenn AMD die auf einem Vorführserver verwendet, können die nicht schlecht sein.
Die RAMs sind inzwischen gute 6 Jahre alt und funktionieren nach wie vor perfekt. Nunja, wenn RAM einmal fehlerfrei läuft, dann bleibt es ja auch i.d.R. so.
Und dennoch musste ich halt einsehen, daß bei fast identischer Hardware mit zwei Opterons, die eine Geschwindigkeitsstufe schneller waren, langsamerer Hauptspeicher schlichtweg die höhere Leistung bot. Die Speichercontroller liefen dann eben auch schneller; auch wenn der RAM weiterhin mit dem gleichen Takt angesprochen wurde, so war der Durchsatz einfach etwas höher. Der Unterschied war auch größer als das, was ich mit den LL-Modulen als Vorteil gegenüber den "normalen" hatte.
In diesem Sinne tat es mir natürlich etwas leid um das investierte Geld, auch wenn die Entscheidung zu dem Zeitpunkt richtig erschien.
Heute kaufe ich mir lieber schnelle Hardware ohne besonders hohen "Hardwarenarren-Bonus". Anstelle mir doppel so teuren Hauptspeicher anzuschaffen, der VIELLEICHT 5% schneller läuft, wenn ich viel Glück habe, ansonsten im Schnitt vielleicht 1-2%, würde ich heute ehr die doppelte Speichermenge kaufe. EINMAL richtiges Swappen vernichtet nämlich mehr Zeit, als jeder hochgezüchtete Speicher rausreißen kann.
Oder man könnte das Geld in eine schnellere Systemplatte investieren, was ebenfalls höhere Auswirkungen auf die Systemgeschwindigkeit hat, oder, oder, oder.
AUSSER wenn man natürlich Schüler ist und seine Freunde beeindrucken will: Stylishe rote Kühlrippen auf den RAMs, irre Taktungen, tolle Synthetische Benchmarks... Tja, dann braucht man eben kein besonders solides, verlässliches und in jeder Situation leistungsfähiges System, sondern eben so eine Benchmarkschleuder, die "hinreichend lange" stabil läuft, damit Benchmarks erfolgreich abgeschlossen werden.
Für die ist dann auch besonderer Speicher interessant, der blinkt, hupt, bunt angemalt ist, etc.
Das Gesamtkonzept machts. Auch wenn der flinkere RAm nur 5% ausmacht. Das Commandrate 1 und gute Timings schon etwas ausmachen, zeigt dieser Test hier:

http://www.guru3d.com/article/adat [...] -2-review/
Zum Schluss hast du natuerlich Recht, Ghost. Es ist preis-leistungstechnisch schwierig, bis schlecht. Aber wenn man das Geld ueber hat, oder aus seinem System alles raus holen will (Und da ist der SPeicher nur ein Teil des Ganzen): Who cares
Verzeih mir, aber der Test ist total für die Füße, da nicht-OC i5 mit 1333er RAM verglichen wird mit OC i5 mit OC RAM.

Bei der Erklärung unter dem Graphen zu Resident Evil 5 mit aktiviertem "XMP" wird mir ganz übel. Die setzen mal eben den gewöhnlichen Turbo-Modus mit einem erhöhten Grundtakt gleich. Das kommt hinten und vorne nicht hin.
Der Letzte Benchmark zeigt genau das, was ich sage:
ALLES auf standard, also auch standard CPU-Takt: 19421 Punkte CPU-Test bei 3Dmark Vantage. XMP-Profile, also RAM auf 2200 und auch die CPU gleichzeitig übel übertaktet = 20295 Punkte.
Mein Taschenrechner sagt dazu: 104,5%
Also: RAM irre weit übertaktet, jenseits der CPU-Spezifikationen (Intel hat mehrfach gewarnt an i7er CPUs RAM mit höheren Spannungen zu betreiben), dazu auch noch die CPU übertaktet und BEIDES zusammen reicht gerade mal für 4,5%.
Wieviel wäre wohl von den 4,5% übrig, wenn die CPU auf standardtakt lief? Ich würde vermuten 0,5%.
Soviel zum ach-so-tollen Gewinn.
Da bleibt NICHTS von übrig.
Was aber der Test eindrucksvoll zeigt ist: Ein i7 macht durch gewöhnlichen Tripple-Channel-Speicher solch ein OC-System platt, ohne die Spezifikationen zu überschreiten.
Also zurück zu meiner Aussage: Lieber gleich anständige Hardware kaufen, als soviel Geld in zweifelhafte Tuningmaßnahmen zu stecken.
DAS ist ausnahmsweise mal tatsächlich mit Autos zu vergleichen: Es gibt Leute, die kaufen sich einen Kleinwagen und stecken dann 20000 Euro in lächerliches Tuning (Spoiler, Bodykit, gezogene Heckklappe, getönte scheiben, Kotflügel, Breitreifen, Felgen, etc.), was nichts daran ändert, daß sie immernoch einen popeligen Kleinwagen mit kleinem Motor fahren.
Hätten sie das Geld verwendet um gleich ein anständiges Auto zu kaufen, wäre es schneller UND sorgenfreier. Es hätte ein besseres Fahrwert, bessere Bremsen, einen stärkeren Motor, mehr Komfort, etc, sähe dabei aber nichtmal so peinlich aus.
GENAU SO sehe ich auch den Bericht, den Du verlinkt hast: Ein guter i7 ist dem i5 mit super-duper-OC-Speicher und prollo-Spoiler - äh, Kühlrippen - voraus. Ganz einfach, ab Werk. Ohne die CPU zu gefährden mit 1,7V, wie die es teilweise verwendet haben.
Deren Tests verschlimmern die ganze Sache nur sogar, da ich von "bis zu 5%" Gewinnen sprach. Die erreichen gerade mal 5%, wenn sie neben schnellem Speicher auch noch die CPU massiv übertakten. Traurige Bilanz, für solch einen Aufwand.
Ging leider bei der i5 CPU nicht anders. Da steht da aber auch in dem Artikel
Jo, ist nur doof, daß man damit nichts vergleichen kann. Der Artikel besagt im Endeffekt also nur: "Jo, der Speicher funktioniert."