Samsung entwickelt eigene ARM-Server-CPUs

Samsung gehört nicht nur bei Smartphones und Tablets zu den großen Herstellern, auch die hauseigenen ARM-SoCs der Exynos-Baureihe können zumeist mit einer hohen Leistungsfähigkeit punkten. Offenbar spielen die Koreaner nun mit dem Gedanken ihre Kompetenzen künftig auch im Server-Bereich unter Beweis zu stellen.

Ab 2014 wird Samsung als einer der wichtigen Partner von ARM auf der neuen Cortex-A15-Reihe, die dann mit einer 64-Bit-Architektur aufwartet. Zwar will sich der Hersteller noch nicht in die Karten blicken lassen, wie die neue Architektur in seinen Exynos-Chips umgesetzt werden soll. Allerdings verdeutlich Dean McCarron, Chef-Analyst von Mercury Research, dass sich der Einstieg in den Business-Bereich durchaus lohnen könnte, denn schon jetzt kommen eine Vielzahl von Komponenten aus den Samsung-Fertigungsstätten. Künftig könnten diese zu komplexen Server-Plattformen zusammengefügt werden, mit denen sich zudem deutlich höhere Gewinne erzielen ließen als mit Chips für Smartphones und Tablets.

Dieser Analysten-Einschätzung scheint Samsung schon vorwegzugreifen: Samsung konnte Ende März diesen Jahres Pat Patla, von AMD für sich gewinnen, der dort maßgeblich an der Entwicklung der Opteron-Serverprozessoren beteilitgt war und sich nun in Texas mit ARM-Chips für Server beschäftigt.

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1 Kommentar
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  • auf jeden Fall eine spannende Entwicklung, die den Markt gehörig aufmischen könnte :D
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