Cray enthüllt seinen neuen Cascade-Supercomputer XC30

Obwohl der Supercomputer erst jetzt offiziell gelauncht wurde, verkauft Cray diese Systeme bereits seit 2010. Nach Aussage des Unternehmens gibt es bereits Bestellungen für sechs Cascade-Supercomputer, die ein Volumen von 100 Millionen US-Dollar haben.

Neben IBMs BlueGene/Q-Design ist Crays Cascade die zweite große Architektur, die bis zu 100 Petaflops skalieren können soll. Das System mit dem kommerziellen Namen XC30 nutzt Prozessoren aus Intels Xeon-E5-2600-Serie und unterstützt laut Cray theoretisch mehr als eine Million Kerne. Künftige Versionen der XC-Architektur werden zudem mit Intels Xeon-Phi-Koprozessoren und Nvidias Teasla-GPUs verfügbar sein, die die Gleitkomma-Performance des Systems aufbohren sollen.

Laut Cray kann der XC30 mit bis zu 384 Xeon-E5-2600-Prozessoren bestückt werden, was bis zu 3072 Kernen und einer initialen Spitzenleistung von 66 Teraflops entspricht – pro Kabinett, wohlgemerkt. Jeder Knoten kann 32 bis 128 GByte Arbeitsspeicher haben, der mit einer Speicherbandbreite von 117 GByte/s angebunden ist. Laut Cray wiegt ein einzelnes voll bestücktes Kabinett einschließlich seiner Flüssigkühlung knapp über 1,55 Tonnen und hat einen Strombedarf von 88 Kilowatt.

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2 Kommentare
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  • kmueho
    Das Ding erzeugt "fast" soviel Hitze, wie die Atombombenexplosionen, die darauf simuliert werden. Aber immerhin strahlt es weniger...
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  • Brat
    da kennt sich aber einer aus, schon mal in so einem "super-pc-gebäude" gewesen ?

    ( keine ironie, war zweimal beim u.s.m. von 2007-2009, der SuperPC hies irgendwas mit "T...", aber sehr beeindruckend, wenn sozusagen ein Server die größe eines mehr-stöckigen Gebäudes einnimmt :D )
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