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Fazit

Crucial m4 mit 64, 128, 256 und 512 GB im Performance-Vergleich
Von , Andrew Ku

Zwar liefert das m4-Laufwerk mit 512 GB in unseren Benchmarks leicht bessere Performance als das Modell mit 256 GB, doch insgesamt ist der Unterschied zu klein um ausschlaggebend zu sein – es sei denn, man benötigt den zusätzlichen (schnellen) Speicherplatz. In vielen Fällen bietet auch die 128 GB große Variante von Crucials m4 bessere Performance als die gleiche SSD mit 256 GB. Aus diesem Grund empfehlen wir einmal mehr 128 GB als sinnvolle Größe. Das Laufwerk ist nicht nur angenehm schnell, es ist auch groß genug, um neben dem Betriebssystem auch etliche Programme aufnehmen zu können. Beim 64-GB-Modell muss man schon drei Mal überlegen, ob eine Anwendung wirklich des knappen Speicherplatzes würdig ist oder nicht doch besser auf der Magnetscheibe landen sollte. Manche stören sich nicht am begrenzten Speicherplatz, doch auf Dauer kann es ganz schön nerven, immer an die Kapazitätsgrenzen zu stoßen.

Mit einem Straßenpreis ab etwa 160 Euro ist die m4 mit 128 GB auch noch preiswert genug, dass man sie um eine brauchbare 1 oder 2 TB Festplatte für die eigenen Dateien ergänzen kann, ohne das Budget allzu arg zu strapazieren. Möglich, dass man dafür statt eines Core i7-2600K zu einem 70 Euro preiswerteren Core i5-2500K greifen muss, aber den Kompromiss ist es aus unserer Sicht definitiv wert.

Leider dürfte diese Entscheidung dem Notebook-Anwender etwas schwerer fallen, denn dort muss man oft genug entscheiden, ob die schnelle SSD oder die große Festplatte den einzigen Laufwerksplatz belegen darf. Die Einführung von mSATA sollte dieses Problem allerdings mittelfristig lösen und es anspruchsvollen Nutzern erlauben, die Vorteile von SSDs mit denen der herkömmlichen Festplatte zu kombinieren.

Dass SSDs nach wie vor teuer sind, ist eine Binsenweisheit. Das gilt nicht nur pro Gigabyte gerechnet, auch wenn die beiden großen m4-Modelle pro Gigabyte gerechnet am preiswertesten ist. Die Preise fallen zwar dank besserer Herstellungstechnik stetig, liegen aber derzeit bei der m4-Familie zwischen 1,22 und 1,35 Euro pro Gigabyte. Derweil rechnet man bei Festplatten in Euro pro Terabyte. Speicher mit rotierender Magnetscheibe kosten also bis zu 30 Mal weniger als SSDs. Dabei verringert sich die Zeit, die eine Crucial m4 mit 64 GB für eine gewisse Aufgabe benötigt, verglichen mit einer Seagate Momentus 5400.6 (500 GB) nur um den Faktor fünf. Die Performance skaliert also definitiv nicht mit dem Preis.

Man kann es aber auch so betrachten: Wer doppelt so viel ausgibt und anstelle des Einstiegsmodells die Variante mit 128 GB wählt, bekommt doppelt so viel Platz für wichtige Anwendungen und Dateien. Das zugehörige Performance-Plus ist dann ein willkommener Bonus. Eigentlich ist das aber nicht die Art Situation, über die wir uns wirklich Gedanken machen. Vielmehr wollten wir heute zeigen, auf wie viel Performance man verzichten muss, wenn man sich für ein m4-Laufwerk mit 64 GB entscheidet, weil es „groß genug“ ist.

An sich spricht nichts gegen eine 64-GB-SSD. In vielen Fällen wird sie deutlich schneller sein als eine Festplatte. Größere SSDs können im Vergleich nur mit inkrementellen Verbesserungen aufwarten. Man darf aber nicht vergessen, dass man bei der 128-GB-Variante nicht nur die doppelte Kapazität bekommt – sondern eben auch einen merklichen Performance-Schub. Genau aus diesem Grund ist ein Laufwerk mit 120/128 GB derzeit aus unserer Sicht die beste Wahl.

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  • Anonymous , 8. August 2011 09:57
    Jetzt hat man wenigstens mal eine kleine Übersicht obwohl das Feld sehr eng zusammen liegt!
  • Anonymous , 8. August 2011 10:02
    thx. eigentlich überrascht mich der unterschied zwischen den einzelnen platten doch, wenn man sich überlegt, dass die hersteller dem kunden davon gar nichts sagen. da lohnt wirklich die investition in eine größere ssd >120GB im vergleich zu 64GB
  • nice_article@guest , 8. August 2011 11:00
    ein wirklich sehr informativer bericht. hätte nicht gedacht, dass die 64 GB Version derart niedrigere Leistung bringt. etwas schade ist aber die entscheidung der redaktion. eine schneller drehende Festplatte wäre in meinen augen etwas aussagekräftiger, denn wer entscheidet sich für eine primäre Festplatte mit nur 5400 Umdrehungen, die nebenbei bemerkt schon etwas veraltet ist.
  • benkraft , 8. August 2011 14:29
    @nice_article - Eigentlich ging es darum, wie die Performance innerhalb der Familie ausfällt.
    Die Festplatte ist da nur Mitläufer, sozusagen. Sie ist ein Referenzwert und stellt die Ausgangssituation dar, von der aus viele Nutzer möglicherweise auf eine SSD umsteigen.
  • shadowzed , 8. August 2011 15:09
    naja die hersteller sagen schon welche schneller ist und welche nicht!! siehe bessere schreib und leseperformance.... gibts bei ner 64BG einfach net! bei denn 128 modellen gibts aber eine auswahl wo der der hersteller angibt was die eine mehr kann(mit etwas höherem preis natürlich)
  • nice_article1@guest , 8. August 2011 15:57
    @ benkraf
    das ist mir schon bewusst - ich finde nur die wahl des hdd-models etwas ungünstig, denn wenn ich mir heute überlege, ich eine hdd odr ssd als systemplatte kaufe, will ich ja den vergleich zwischen einer aktuellen ssd sowie hdd. Beim Fazit wurde ja gesagt, dass derzeit eine HDD 30 mal weniger kostet als eine SDD, leider ist aber der Leistungsvergleich nicht gegeben/möglich, da die leistung der aktuelle HDD, deren Preis ja als Vergleichsmaßstab verwendet wird, nicht angegeben werden.
  • Crass Spektakel , 11. August 2011 06:16
    Die 60GB-Variante habe ich seit einem Monat als Cache-SSD im Einsatz, vorgeschalten vor zwei 500GB Platten im RAID1. Bei mir sind die linearen Lesewerte sogar etwas höher, die Schreibwerte aber etwas niedriger.

    Ein kurzer Test hat keinen meßbaren Unterschied zwischen "SSD pur" und "SSD Cache" ergeben. Was man aber sehr spürt: Den recht grossen Cache von 128MB. Solande Schreibzugriffe da reinpassen sind sie mit 300MB/s weg, egal wie gräßlich fragmentiert. Andere SSDs bekommen das nicht so gut hin.
  • flitschbirne@guest , 11. August 2011 11:02
    ich hab die 64gb variante in einem htpc als system platte. ich bereue den kauf nicht. merklich schneller als eine normale festplatte ist sie allemale. ich brauche einfach keine 128gb für ein win7 system mit ein paar multimedia programmen. für die 60€ mehr sehe ich das nicht ein...
  • TNC-Flipstar , 12. August 2011 00:14
    Schöner Test. :) 

    Ich hab schon eine Weile die 128GB Variante der M4 und damit sehr zufrieden, von der Performence reicht mir das, ist schon n netter Unterschied zu den normalen HDDs, zumindest für OS+Programme.

    Hab auch mal ein Video vom bootvorgang gemacht, das schon ne andere Welt mit der passenden Hardware.

    Hat sich auf jeden Fall gelohnt, somit konnte ich auch mal die alte ratter Raptor mit 10000 U/min. ersetzen, was ein herliche Ruhe jetzt. :) 

    http://www.youtube.com/watch?v=rt5NpUuUihY
  • mareike , 13. August 2011 02:06
    Wenn die Ram Speicherpreise weiter so fallen brauch ich nen Board mit 8 Ramslots und keine SSD.

    ;) 

    Mal im Unernst, bald kostet das GB Ram weniger als das GB SSD.
  • Tyranus , 30. September 2011 02:28
    Die Ergebnisse zwischen 128GB und 256GB m3 widersprechen einem anderen hauseigenem Test:
    http://www.tomshardware.de/samsung-830-ssd-toggle-mode,testberichte-240878-5.html
    DA KANN WAS NICHT STIMMEN!!!!!!!!!
  • benkraft , 30. September 2011 18:18
    @Tyranus - Kannst du es bitte ein wenig mehr eingrenzen? Ist es ein generelles Phänomen oder nur in einem Benchmark?
    Ich vermute, dass es an der Firmware liegen könnte....
  • derwolf92 , 30. September 2011 19:08
    @Tyranus
    1elf

    @THG Wieso 10 Wörter? 10 Wörter 10Wörter
  • Tyranus , 5. Oktober 2011 05:43
    Crucial M4 256GB vs 128GB Rang Problem:
    Also hier auf der Seite "Random-Read Performance mit 4 KB: Durchsatz"
    http://www.tomshardware.de/Crucial-m4-ssd-Performance-Vergleich-Kapazitat,testberichte-240849-4.html schneidet die 256er angeblich schlechter ab als die 64er wegen der 8KB Block Adressierung (8-GB-Pages ist nur ein Vertipper vom Redakteur).
    Bei dem folgendem hauseigenen Test aber:
    http://www.tomshardware.de/samsung-830-ssd-toggle-mode,testberichte-240878-5.html schneidet Sie ieder in der richtigen Reihenfolge ab. Einer Test von beiden kann NICHT STIMMEN. Im Samsung Test kommt die 256er M4 auf 214 MB und ist die zweitschnellste nach der 512er M4 und hier kommt Sie nur auf 72.6. Die anderen Platten stimmen in beiden Test ueberein, nur die 256er M4 nicht.