D-Link Boxee Box (DSM-380): Media-Center fürs Wohnzimmer
D-Link hat seinen lange erwarteten und extravagant gestylten Mediaplayer Boxee Box für den deutschen Markt vorgestellt. Der Player zeichnet sich vor allem durch sein einprägsames Würfel-Design, aber auch durch eine grundsolide Ausstattung, Kompatibilität zu allen wichtigen Formaten und seine Konzeption als offene Plattform aus.
Neben im lokalen Netz oder auf angeschlossenen Massenspeichern vorhandenen Medien soll die Boxee Box auch Filme, TV-Sendungen, Videos und Musik aus dem Internet streamen können. Anwender können laut Hersteller zudem im Web surfen, auf soziale Netzwerke zugreifen, ihre Medienbibliothek organisieren und Apps nutzen.
Das Media-Centerwird übrigens mit einer Fernbedienung mit – zumindest laut D-Link – vollwertiger Tastatur auf der Rückseite ausgeliefert – auch mal was neues.
Technische Daten D-Link Boxee Box (DSM-380):
- Prozessor: Intel Atom CE4100
- Kommunikation: LAN (10/100 MBit/s), WLAN (IEEE 802.11 n/g/b)
- WLAN-Sicherheit: WEP, WPA und WPA2
- Anschlüsse: 2x USB 2.0, HMDI 1.3, optische und analoge Audioausgänge
- Unterstützte Audio-Formate (Auswahl): MP3, WAV, WMA, AAC
- Unterstützte Video-Formate (Auswahl): FLV/On2, H.264 AVC, VC-1, MPEG-1/2/4, DivX 3 – 6
- Unterstützte Bildformate: JPEG, PNG, GIF, BMP, TIFF
- Unterstützte Auflösungen: 720p/1080p bei 30fps, 720i/1080i bei 60fps
- Speicherkarten: SD und SDHC, bis zu 32 GByte
- Abmessungen Boxee Box: 11,5 x 11,5 x 11,6 cm
- Abmessungen Fernbedienung mit Tastatur: 14,6 x 4,3 x 1,4 cm
Die Boxee Box soll ab Ende November mit regionalen Inhalten und englischer Benutzeroberfläche für 229 Euro verfügbar sein. Sie wird zunächst über das Internet (Amazon, Cyberport & Notebooksbilliger) vertrieben und soll ab Anfang 2011 auch in den Fachhandel kommen.
- Kartellrecht: EU-Kommision leitet Verfahren gegen Google ein
- Fokussiertes Sonnenlicht schmilzt Stahl & Gestein
- Acers neue Tablets vs. Apple & Samsung
- Erste Notebooks mit Sandy-Bridge-CPU entdeckt
- Dell stellt neues Ultraflach-Vostro vor
- LCD-Preise ziehen leicht an
- Google Earth 6: Mehr 3D-grün und StreetView
- Microsoft verkauft 2,5 Millionen Kinects
- Microsoft-Konzept beschreibt Technik für physisch erfassbare Touchscreen-Tasten
- Adobe zeigt Flash mit Hardware-Beschleunigung
- Neues CompactFlash-Interface mit bis zu 500 MB/s
- Google Chrome 9 Beta startbereit
- Notebookcheck geht spielen: mySN XMG U700 ULTRA
- Toshiba bringt HDD mit Selbstverschlüsselung
- Lenovo IdeaPad U260: Schlankes 12,5"-Notebook
- 'Infinity Blade' bringt die Unreal Engine 3 auf iOS-Geräte
- 3D Mark 11 verspätet
- Internet Explorer verliert weiterhin Marktanteile





Das Teil wäre einen Test wert!
Die Fernbedienung/Tastatur klingt ganz vielversprechend. Unbedingt mal testen das Teil.
http://www.anandtech.com/show/4029 [...] box-review
Mein Fazit: Formatkompatibilität (mal wieder) Mangelhaft und ohne Möglichkeit eine interne Festplatte einzubauen sowieso uninteressant.
Kein Gigabit-Lan. Zum Streamen von HD-Material damit nicht geeignet->unbrauchbar.
Wer braucht doch eine eigene Festplatte. Die Zielgruppe des Geräts hat längst ein NAS im Besenkammer stehen.
Ich frage mich immer, warum die Hersteller von allen diesen Boxen nicht schaffen einen Vertrag mit einem Video-On-Demand Anbieter abzuschließen. Maxdome oder Apple oder wen auch immer auch dem Markt gibt.
Dadurch wäre die Akzeptanz von Frauen viel höher und durch Investitionen von Filmanbieter mindestens kosten-neutral.
Warum sollte ich mir noch eins von diesen Krüppel-NAS irgendwo hinstellen das nur rummsurrt, Strom verschwendet und langsam (oder unverhältnismäßig Teuer) ist? Von der Gefahr eines Datentotalausfalls wenn das Mainboard abraucht mal ganz abgesehen... 2,5" Platte in die Kiste und gut ist.
@jo-82 Zentralisierung heißt das Zauberwort. Soll ich in jedem Abspielgerät im Haushalt alle Filme und Alben draufkopiert haben? Wäre ja mehr als Blödsinn! Es wird sicherlich Leute geben für die es reicht.
@frame: der erste lacher für heute, danke
@rodion: die möglichkeit Video-On-Demand zu nutzen ist doch gegeben wenn du mit der box ins inet kannst. eine bindung an einen bestimmten anbieter finde ich ehr kundenunfreundlich. außerdem ist jede dorf-videothek aktueller als die im netz.
@jo-82: wenn das board eines nas abraucht heisst das nicht das die daten weg sind. ist das gleich wie wenn das board dieser box abraucht... es gibt durchaus vernünftige nas-systeme, die leise sind und vernünftige energieoptionen besitzen und schnell sind. günstig noch dazu / ansonsten eigenbau. und bevor man in die box ne platte setzt wäre eine externe platte (per usb zb ) sinnvoller wenn man kein nas hat /will
Kein Video-On-Demand funktioniert mit einfachem "ins Internet gehen". Es geht rein technisch nicht. Sie brauchen etwas wie Flash, HTML5 oder MediaPlayer.
Schlimmer noch dem iTunes, Maxdome und co. reicht nicht mal das. Sie alle brauchen extra Tools, Plug-ins und Add-Ons. Ohne Einzelanpassung wird es auf einem internetfähigen Box nie funktionieren!
Als Ergebnis bleibt dem Box Besitzer nur torrent oder raubkopierte DVDs. Es ist zwar nett, aber irgendwie nicht ganz so richtig...