High End: SACD-Player mit Röhrenverstärker

Dieses Rezept verfolgen einige Hersteller im Bereich Highend-Audio: Man kombiniere einen hochwertigen CD-Player samt Wandlereinheiten mit einer kräftigen Röhrenendstufe und packe alles in ein hübsches Gehäuse. Beim D10 von T+A handelt es sich um einen SACD-Player (Super-Audio-Compact Disc von Philips und Sony entwickelt), der allerdings nur Stereo-SACDs, nicht jedoch Mehrkanal-SACDs abspielen kann. Beim Marketing schlägt T+A recht ungewöhnliche Töne an und spricht von "Das Klangergebnis ist unglaublich, der Schallplatte mindestens ebenbürtig! Gleich acht der anerkannt besten Burr Brown- D/A-Wandler kommen zum Einsatz." Hier sollte sich jeder Hifi-Fan sein eigenes (Klang-) Bild machen.

Dagegen steht die hohe Qualität bei der Ausführung und Verarbeitung außer Frage, schließlich ist T+A eine feste Größe in diesem seit Jahren gut funktionierenden Nischen-Markt. Der D10 setzt auf Aluminium und hochwertiges Spezialacryl, welches vor allem optisch ordentlich etwas her macht. Das mit 12 kg recht hohe Eigengewicht des Players sorgt dafür, dass das SACD-Laufwerk entkoppelt im Toploader-Mechanismus arbeitet. Die Komponenten des Toploaders werden aus massiven Alublöcken gefräst, beziehungsweise gedreht.

Die effektive Systemdynamik gibt T+A mit 98 dB bei der CD und 100 dB bei der SACD an. Auch der Geräuschspannungsabstand und die Kanaltrennung werden mit 100 dB beziffert. Den D10 gibt es sowohl in Alu silber als auch in Titan.

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5 Kommentare
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  • Da fragt man sich doch, wie die es geschafft haben den Ton so schlecht hinzubekommen. Wer halbwegs über technischen Sachverstand verfügt, weiß warum eine Schallplatte schon dem billigsten 0815 CD Player nicht das Wasser reichen kann.

    Mir erschließt sich also nicht, wozu ein Gerät bauen, welches den Klang verschlechtert.
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  • wer einmal vor einer halbwegs guten analogkette gesessen hat und musik (keinen chartramsch) gehört hat kennt den unterschied oder hat ein angeschlagenes gehör.
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  • DenkenMir erschließt sich also nicht, wozu ein Gerät bauen, welches den Klang verschlechtert.
    Ich verstehe das eher als Werbespruch. Audiophilen wirst du nie den Charme von Vinyl ausreden können. Ob ein dermaßen schäbbiger Alublock vergleichbar Charme versprüht sei mal so dahin gestellt. Zumal er ja auch noch weit hinter den technischen Möglichkeiten der SACD herhinkt. Aber gut, in einem
    Artikelgut funktionierenden Nischen-Markt
    mögem andere Gesetze gelten, als bei normal denkenden Käufern...
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