Thecus und Qnap: NAS-Geräte mit Pineview Atom

Qnap:  Vier Geräte mit VMware Zertifizierung

Qnap TS-459 Pro - Quelle: QnapQnap TS-459 Pro - Quelle: QnapSo schicken nicht nur Qnap sondern auch Thecus neue NAS-Geräte ins Rennen, die auf den neuen Intel Atom D510 Dual-Core Prozessor setzen. In die Geräte von Qnap mit den Bezeichnungen TS-259 Pro,  TS-459 Pro, TS-659 Pro und TS-589 Pro können, wie es der Produktname erahnen lässt, je nach Modell zwischen zwei und acht 2,5" oder 3,5" Festplatten eingebaut werden. Wie erwähnt setzt Qnap in allen Modellen Intel Atom D510 Dual-Core Prozessoren mit 1.66 GHz Taktrate ein. Weiterhin sind alle Geräte mit 1 GB DDR2 RAM ausgestattet und verfügen über 512 MB Flash-Speicher.

An Protokollen unterstützen die Turbo NAS-Modelle unter anderem iSCSI, CIFS/SMB, DFS (Distributed File System), NFS, FTP, HTTP, HTTPS, SNMP, IPv4 sowie IPv6. Auf einen iTunes und UPnP-fähigen Mediaserver sowie auf Apple TimeMachine Unterstützung muss ebenfalls nicht verzichtet werden. Der integrierte Webserver unterstützt neben den Standardprotokollen HTTP und HTTPS auch das WebDAV-Protokoll und ein integrierter MySQL-Server rundet das Angebot ab. Als Besonderheit ist zu nennen, dass alle Geräte VMware Ready zertifiziert und mit VMwares vSphere4 (ESX / ESXi 4.0) Virtualisierungs-Plattform kompatibel sind. An Schnittstellen bieten alle Geräte zwei Gigabit Ethernet- und zwei eSATA-Anschlüsse sowie fünf USB-Ports. Die Leistungsaufnahme der Geräte unter Last liegt laut Qnap zwischen 22 Watt (TS-259 Pro) und 59 Watt (TS-859 Pro).

Thecus: N4200 mit bis zu vier Festplatten

Thecus N4200 - Quelle: ThecusThecus N4200 - Quelle: ThecusEbenso wie die Geräte von Qnap kommen auch im neuen Thecus N4200 sowohl ein Intel Atom D510 Dual-Core Prozessor sowie 1 GB DDR2 RAM zum Einsatz. Zur Betriebssicherheit setzt Thecus beim Flash-Speicher auf ein Dual-DOM so, dass auch bei Ausfall eines Flash-Speichers der Betrieb gewährleistet ist. Als weiteres Sicherheitsfeature setzt Thecus auf ein BBM (Battery Backup Module), das bei einem plötzlichen Stromausfall dafür sorgen soll, dass noch nicht gespeicherte Daten auf die Festplatten geschrieben werden.

An Schnittstellen bietet das N4200 sechs USB-2.0-Anschlüsse, zwei Gigabit Ethernet-Schnittstellen sowie zwei eSATA-Ports. Das NAS-Gerät unterstützt die Protokolle HTTP, FTP, SMB / CIFS, iSCSI, NFS v3 sowie AFP. Weiterhin stehen Anwendern ein iTunes- und UPnP-Mediaserver sowie ein Downloadmodul zur Verfügung, das neben HTTP und FTP noch Bittorrent und eMule unterstützt. Auf einen integrierten Web- und MySQL-Server muss hier ebenfalls nicht verzichtet werden.

Sowohl die Qnap Geräte der Turbo-NAS-Serie als auch das Thecus N4200 sollen ab Januar im Handel verfügbar sein. Verkaufspreise zu den einzelnen Geräten sind uns noch nicht bekannt.

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