DDR3-Königsklasse: Großes Tempo, kleine Wirkung
Inhaltsverzeichnis
- 1. Premium-Speicher: Sinnfreie Statusobjekte oder Turbolader für den High-E...
- 2. Grundlagen zu DDR3-Arbeitsspeicher
- 3. Corsair XMS3 CM3X1024-1600C7DHX (DDR3-1600)
- 4. Crucial Ballistix BL2KIT 12864BA1608 (DDR3-1600)
- 5. Patriot PDC32G1600LLK (DDR3-1600)
- 6. Chaintech Apogee AU1G733-18GP001 (DDR3-1800)
- 7. Corsair Dominator CM3X1024-1800C7DIN (DDR3-1800)
DDR3-Speichertechnologie hat vor einem halben Jahr dazu angesetzt, die nur wenige Jahre alte DDR2-Technologie abzulösen. Während die JEDEC (Joint Electronic Device Engineering Council) Geschwindigkeiten zwischen DDR3-800 und DDR3-1600 spezifiziert hat, haben die Anbieter von Arbeitsspeicher die angestrebte Spitzengeschwindigkeit bereits um 20% übertroffen – und damit ist noch lange nicht Schluss. Während DDR3 bei 1066- und 1333-Geschwindigkeiten noch immer viel mehr kostet als DDR2-800 und damit weiterhin zu teuer für den Massenmarkt ist, bieten alle Verkäufer für den High-End-Markt mittlerweile DDR3-1600-Produkte. Einige haben bereits DDR3-2000 Teile angekündigt. Nach wir kürzlich einem Blick auf DDR2- und DDR3-High-End-Speicher geworfen haben und unsere Kollegen in den USA gleichzeitig zehn DDR-1333-Kits angeschaut haben wird es Zeit, auch die absoluten DDR3-Spitzenangebote ganz genau unter die Lupe zu nehmen..
Seit man Overclocking als eine Art Volkssport betrachten kann, ist auch High-End-Arbeitsspeicher immer erfolgreicher geworden. Während AMD und Intel schon früh die Prozessor-Multiplikatoren eingeschränkt haben, um zu verhindern, dass Anwender einen Prozessor schneller betreiben als vorgesehen, haben die Motherboard-Hersteller als Reaktion mit Optionen zur Erhöhung des Systemtakts reagiert. Eine Steigerung der Bus-Geschwindigkeit gleicht der Vergrößerung der zweiten Variablen, die notwendig ist, um die Taktrate des Prozessors zu bestimmen: Bustakt mal Multiplikator ergibt die Taktrate. Somit umgeht ein Overclocking des Front Side Bus effektiv die Overclocking-Beschränkung, während es als Nebeneffekt noch eine höhere Bus-Bandbreite oben drauf gibt. Desweiteren wird der Hauptspeicher erst einmal im gleichen Verhältnis beschleunigt. Der Speichertakt hängt bei Intel-Systemen direkt vom System-Bus ab, während er bei AMD-Prozessoren vom Prozessor-Takt abgeleitet wird. Unterstützt der Arbeitsspeicher hohe Taktgeschwindigkeiten, so unterstützt dies zum einen das Erreichen möglichst hoher Systemtaktraten, während zum anderen auch die verfügbare Speicherbandbreite ansteigt. In Kombination kann sich das positiv auf die Gesamtleistung auswirken. Die Betonung liegt dabei bewusst auf „kann“, denn in vielen Fällen ist das Ergebnis den Aufwand nicht wert.
Dank Energiesparmechanismen wie der Cool’n’Quiet-Technologie von AMD oder Enhanced SpeedStep von Intel können alle aktuellen Prozessoren nicht nur mit ihrem standardmäßigen Multiplikator betrieben werden, sondern auch mit kleineren Werten, da die Stromsparfunktionen ebenfalls auf diese Einstellmöglichkeit zurückgreifen, um die Prozessorgeschwindigkeit zu verringern. Somit kann der Front Side Bus gesteigert werden, während der Prozessor-Multiplikator gleichzeitig verringert wird, um die daraus resultierende CPU-Taktrate auf einem vernünftigen Niveau zu halten. In der Folge ist es möglich, eine gute Kombination aus schnellem System-Bus, Speichergeschwindigkeit und Kern-Taktrate des Prozessors auszuwählen, die zuverlässig maximale Performance liefert.
Der Speichermarkt im High-End-Bereich steuert langsam aber sicher auf Grenzen zu, da der Einfluss von sehr schnellem Arbeitsspeicher im Vergleich zu herkömmlichen RAM-Produkten auf modernen Systemen immer weiter abnimmt (sehen Sie dazu diesen Artikel). Das bedeutet, dass ein extrem übertaktetes System mit DDR3-1800 nur marginal schneller arbeitet als mit DDR3-1333. Die Hauptursache dafür liegt in der besonders effizienten Cache-Architektur der heutigen Prozessoren: Je besser die Cache-Hierarchie des Prozessors, desto weniger Einfluss hat die Speichergeschwindigkeit – so lange ausreichend Bandbreite zur Verfügung steht.
Gleichzeitig ist Spitzenspeicher in jeder Hinsicht kostspielig: Hohe Speichertaktraten können nur durch drastisch erhöhte Betriebsspannung erreicht werden. Das wiederum erfordert eine sorgfältige Auswahl der Speicher-Chips, die von den Herstellern Elpidia, Hynix, Micron, Qimonda und Samsung angeboten werden. Die daraus entstehenden Speichermodule können schon durch die notwendige Selektion erheblich teurer werden als DIMMs der breiten Masse. Einige Speicheranbieter kaufen komplette Speicher-Wafer und schneiden diese selbst zu, wählen die entsprechenden Chips aus und verpacken die einzelnen Dice selbst. Andere kaufen wiederum einen im Voraus ausgewählten Arbeitsspeicher oder sogar ganze Speichermodule, die nur noch mit dem eigenen Logo beklebt werden. In diesem Test finden Sie sieben Produkte, die zur handselektierten Crème de la Crème gehören.

ist es eigentlich nur bei mir so, dass die Seitenauswahl beim Firefox3b2 nicht funktioniert?
ist bei mir auch so. es scheinen generell einige javascript-basierten funktionen im fx3b2 nicht mehr zu funktionieren. so zb. auch auf der startseite der news überblick (hover bei 1-5 links).
vielleicht könnt ihr euch dem mal annehmen?
wär mal nicht schlecht, auf anderen seiten sind mit eigentlich bisher noch keine probleme aufgefallen...
und ist schon nervig, seit langer zeit ist eigentlich das "kleine blaue e" in meinem schnellstart verstaubt.
Wieso habt ihr wenns um die Königsklasse geht den OCZ RAM denn nicht mit reingenommen, der hätt den Test locker gewonnen. Mit dem 1600er RAM sind bei schon 1,9V Timings von 7-6-5-15 moglich!!
Vielleicht sogar noch mehr (z.B. CL6 bei U>1,9V !!)das ist aber bisher leider ungetestet...
@THG: Bitte korregiert die Tippfehler auf Seite 4!
Seite 5: "Standardspannung von 1,8V" - der STANDARD schreibt bei DDR3 aber 1,5V vor.
@Jamod: Wegen Vollständigkeit wäre es nett gewesen, andererseits war OCZ noch nie besser als Corsair. Es gibt soviele weitere Hersteller... alle kann man nie abdecken.
@THG
Der Speichertakt hängt bei Phenom-System nicht mehr vom CPU-Takt ab sondern ebenfalls vom Referenztakt! Mein Phenom-System mit Asus M3A setzt (auch ungerade) Mutliplikatoren zum Referenztakt, um den Speichertakt zu bestimmen. so läuft hier aktuell der Speicher im Verhältnis von 3:8 zum Referenztakt! Egal ob ich die CPU unter- oder übertakte! Der speichertakt bleibt konstant!
Der Test ist nicht representativ, da der CPUtackt zusaetzlich veraendert wurde. Ich bin mir nicht sicher, aber heut zutage sollte es moeglich sein, die Speichergeschwindigkeit unabhaengig vom FSB einzustellen, bei den nForce-chipsaetzen ist dies schon seit dem NF2 moeglich.
so ist das kein vergleich ... der CPU-tackt muss konstant bleiben und nur der speicher variiert ... hier veraendern sich mindestens zwei variablen, somit sind die ergenisse unbrauchbar
@ickemir

auf Seite 13 im 2ten Absatzt wird erklärt warum der CPU-Takt (ja TAKT mit K nicht mit CK) mitangehoben wird.
Auch war in diesem Test nicht die Frage "Welcher Ram ist der Beste?" sondern eher "Wieviel Performance gibts mehr, wenn wir mit OC-Speicher übertakten?"
Hast du den Test überhaupt gelesen, oder dir nur die Bilder angeschaut?
@THG
und wieder wird bestätigt was viele schon lange wussten, OC Speicher zahlt sich so gut wie nie aus. Guter Speicher darfs dann aber schon sein
greez
Wiedermal ein ungleicher bzw. nicht folständiger Test. Wer mal das Ende der Nahrungskette sehen mag wo der Patriot Viper Fin PC3 12800 7-7-7-18 (OC: 8-7-7-20 962fsb 2.04v)den Mushkin HP3 10666 DDR3 2 x 1 GB 6-7-6-18 und den OCZ Reaper X HPC DDR3 10666 2 x 1GB 6-5-5-20 mit 20FPS mehr verblasen hat sollte mal hier schauen
http://www.overclockersclub.com/re [...] _fin_ddr3/
@M4: Und das soll was beweisen?
Du solltest Dir nochmal den Artikel genauer durchlesen. Zum Glück wurde nämlich auch mal erwähnt, daß die Ergebnisse mit verschiedenen Taktraten kaum miteinander zu vergleichen sind, da die CPU-Frequenzen ebenfalls anders ausfallen. Deine Mehrleistung ist also nicht wirklich auf den Speicher sondern auf die Gesamtübertaktung zurückzuführen.
Außerdem schreibt mal "vollständig" mit v und doppel l.
Man muß nicht nur Testberichte auswendiglernen, man sollte auch verstehen, was getestet wird.
Dieser Test ist mal wieder einer der besseren auf Tomshardware. Nicht perfekt, aber welcher Test ist das schon. Zumindest wurde auf die Schwächen des Tests eingegangen und diese Erklärt.
Letztendlich ist auf jeden Fall zu erkennen, daß "super teurer Speicher" kaum etwas bringt. Dafür muß man allerdings die Ergebnisse richtig verstehen und zumindest die Übertaktung der CPU in seine Überlegungen mit einbeziehen.
ok gut und schön, danke fürs review, aber:
wieviel wird euch gezahlt, dass ihr euch nach wie vor weigert, die weitaus kostengünstigere, und potentiell weitaus schnellere alternative dual channel mal ausführlich zu testen. bzw. überhaupt mal zu testen
was ich übrigens sehen will:
den e2140er artikel nochmal und zwar mit dual channel ddr 800 (immer das doppelte vom quad-pumped FSB, somit bleibt der fsb-datendurchsatz und ram-durchsatz gleich)
und das ganze gegen einen gleichgetakteten core2 mit 4 oder 6mb cache oder gar quadcore, jeweils mit ddr3
und keine synthetischen benchmarks, die nichts aussagen, nur real world performance
@Stoneeh:
Es gab doch schonmal einen dementsprechenden Test... Gar nicht sooo lange her, da wurde zumindest mit DDR2 dual-channel gegen single-channel getestet.
Zumal ich auch gar nicht so recht erkennen kann, was Du da testen willst. DDR2 gegen DDR3? Gab's schon mehrfach und im Fazit kam raus, daß DDR3 "kaum" Vorteile bringt.
Willst Du testen, was eine CPU mit wenig Cache im Vergleich zu einer mit viel Cache bringt? Das fehlte im letzten Test.
Allerdings vergleicht man dann ganz andere CPU-Klassen. Weder Leistung noch Preis sind wirklich vergleichbar. Ob ein solcher Vergleich besonders aussagekräftig für den Alltag wäre, steht auf einem ganz anderen Blatt. Ehr nein.
Hi,
also heist das soviel wie =
Chipsatz X38 + 4x 1 GB DDR 1333 sind nun im High End Bereich gut! Meine Kaufentscheidung ist nämlich noch sehr stark am wanken ?????
@L1o...:
Wieso 4x 1GB? Nimm lieber 2*2GB.
Hi ich nochmals,
ja ok auch gut 2x 2 GB oder wie auch immer sollte wenn man sich überlegt eh einen neuen Rechner mit etwas mehr Dampf unter der Haube zu kaufen nun auf X38 & DDR2 zurück greifen oder nicht ????? weil immerhin so eine Investition sollte doch gut durchdacht sein........
Danke
Grüße aus Nünrberg
Das kann man so oder so sehen. Bei Anandtech habe ich nun erst wieder gelesen, daß die Systeme mit X38/X48 doch irgendwie besser laufen würden mit DDR3.
Der Preis ist da das entscheidende. Überlege nur mal, wie teuer DDR3-1600 ist.
(DDR3-1600 und DDR2-800 laufen beide mit einer physikalischen Taktfrequenz von 200MHz. Daher dieser Vergleich.)
Es ist schwer zu sagen, was das Optimum darstellt. Wenn Geld keine Rolle spielt, dann würde ich vermutlich Corsair Dominator DDR3-1600 und ein Board mit X48 einkaufen. Das ist dann auch noch für die kommenden Quadcores optimal. (zumindest, bis Intel mal wieder irgendeine Kleinigkeit an den CPUs ändert und man ein neues Board braucht - ist bei Intel ja so üblich.)
also ich versteh die welt nicht alle mekern nur wie teuer immer der neue RAM ist das ist schon seit 20 jahren der fall das neue RAM module sehr teuer sind
ok,
naja geld spielt schon eine rolle daher überlege ich ja genau wie und in was ich investieren sollte neuer ram ok klar das der teuer ist verständlich aber eigentlich kann man sagen x38 + DDR3 ist eigentlich nicht falsch so zu sagen aber wiederrum sind doch die CL-Steppings noch sehr hoch!!! daher überlege ich mir eigentlich eben noch DDR2 zu nutzen ????? macht das sinn ???? oder wenn dann doch gleich auf DDR3 ????
Danke