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Günstiges DDR3-RAM für Intels P55: Sechs 4GB Kits im Vergleich

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Die meisten unserer Leser werden schon von sogenanntem „Performance-Speicher“ gehört haben, aber vielen dürfte nicht klar sein, dass die meisten dieser Module die beworbene Höchstgeschwindigkeit erst im übertakteten Zustand erreichen. Normaler DDR3-Speicher nutzt eine Spannung von 1,50 Volt. Speicher-Riegel, die mit höheren Spannungen betrieben werden müssen, tragen unter ihren Kühlkörpern also eigentlich Standard-Module, die eigentlich für geringere Taktraten gedacht sind. Wenn man also für Performance-RAM tiefer in die Tasche greifen muss, liegt das daran, dass man im Prinzip eine Garantie des Herstellers bezahlt, dass das RAM auch bei höheren Taktraten als den spezifizierten noch laufen wird.

Solche Leistungsgarantien sind natürlich auch etwas wert, doch jemanden (oder in diesem Fall eine Firma) in Form eines Aufpreises dafür zu bezahlen, eine bessere Übertaktbarkeit zu ermitteln, kann bei einem auf ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis getrimmtes Mittelklasse-System schnell das Budget strapazieren. Bei CPUs zahlen viele Enthusiasten auch nicht für die schnellsten Prozessoren sondern suchen sich ein preiswerteres Modell, von dem sie sich erhoffen, die Performance durch Takterhöhungen selbst steigern zu können. Dabei gibt es eben keine Garantien, aber das Risiko ist auch nicht sonderlich hoch. Warum sollte man bei Speicher also nicht ähnlich verfahren?

Leider ist es beim RAM nicht so einfach wie bei den CPUs, das richtige Modell zu finden, da es einfach viel mehr Speichermodule und Hersteller gibt und die Auswahl dementsprechend viel größer ist. Es gibt zwar auch die eingefleischten Enthusiasten, die eine Liste mit den besten Speicherbausteinen pflegen, doch die meisten Speicherhersteller geben für ihre Produkte nicht an, welche Bausteine sie verwenden – zumal sich das auch von einer Woche zur nächsten je nach Preisen und Verfügbarkeit ändern kann. Zusätzlich wird die gezielte Auswahl dadurch erschwert, dass Hersteller oft eine Baureihe grundlegend verändern, ohne den Produktnamen zu ändern. Die einzige Möglichkeit, den preiswertesten und gleichzeitig übertaktungsfreudigsten Arbeitsspeicher zu, scheint also zu sein, alles durchzutesten.

Das stellt uns vor ein kleines Problem: Einerseits kann man kaum alle verfügbaren Speicherkits durchtesten – und selbst wenn, wären einige der Ergebnisse schon in der nächsten Woche hinfällig -, andererseits kann jede Auswahl immer nur als Momentaufnahme gelten, die vieles außen vor lässt und keineswegs repräsentativ sein kann. Wir haben in Zusammenarbeit mit unseren amerikanischen Kollegen von Tom’s Hardware US sechs preiswerte Speicherkits bis 80 Euro von verschiedenen Herstellern zusammengetragen, um zu testen, wie viel Spielraum sie beim Takt noch nach oben haben.

Noch eine Anmerkung zu den Preisen: Der Speichermarkt ist momentan alles andere als ruhig; die Preise fluktuieren ständig und schlagen mal nach oben, mal nach unten aus, wobei die Tendenz eher Richtung Preissteigerung zeigt. Insofern sollten die im Text angegebenen Preise als Richtwerte gesehen werden, die zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell waren.

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quix 07/12/2009 14:44
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-0+
titan1981 07/12/2009 15:01
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-0+

ich habe die selben RAM bausteine allerdings CL9 laufen auch ohne probleme mit 1,5V mehr volt würde ich aber nicht geben.

Airy 07/12/2009 15:07
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Ja wär schön, wenn der GeIL Value auch im Test gewesen wär...naja man kann nicht alles haben

rubbelmeister 07/12/2009 18:25
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fehlt noch Ripjaws DDR3 1333 oder 1600. Die liegen ebenfalls in diesem Preisgefüge

Peter13779 08/12/2009 10:53
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Günstig ist hier wohl Definitionssache. Bei mit geht günstig von 10-12 Euro pro Gigabyte. Bis dahin wird es leider wohl noch ein wenig dauern.

benkraft 08/12/2009 10:57
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Peter13779 :
Günstig ist hier wohl Definitionssache. Bei mit geht günstig von 10-12 Euro pro Gigabyte. Bis dahin wird es leider wohl noch ein wenig dauern.


Günstig ! = Billig
Sicher findet man auch RAM in den von dir gewünschten Preislagen. Übertakten sollte man damit aber wohl besser nicht. Und ob damit auch jedes Board klarkommt....?

shaadar 08/12/2009 23:19
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G.Skill bietet auch ein gleich teures schnelleres DIMM 4 GB DDR3-1600 Kit (F3-12800CL9D-4GBNQ) an.

xcender10 09/12/2009 14:27
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-0+

Männer von THG! Wieso wählt Ihr für euren Test solche Exoten aus?
Nimmt doch die Vorschläge von Airy, rubbelmeister und shaadar!

Die Speicher in euren Test sind nicht die gängigsten! Die kauf doch keine Sau!

Peter13779 09/12/2009 16:03
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-0+

10-12 Euro pro GB RAM sind nicht billig sondern günstig. Billig sind 2 Riegel in meinem HTPC. Für diese habe ich 6,99€ pro GB bezahlt!

In meinem Rechner arbeiten übrigens 2x2 GB G.Skill 1100 Mhz Module @ 1230 Mhz. Gekauft wurden diese Module für 45€ also 11,25 € pro GB.

Erst wenn DDR3 in diese Preisregionen kommt, werde ich über einen Plattformwechsel nachdenken. Bis dahin sollten auch die Mainboards mit Sockel 1366 oder eventuell 1156 auch in besseren Preisregionen inklusive USB3 zu finden sein.

Solang hält mein P45 von DFI mit dem E5200 bei 4 Ghz noch ne Weile aus ;-)

miserable one 26/12/2009 05:06
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-1+

wunter mich nen bissl dass die a-data value'S nicht genommen wurden anstatt dieser hier....ich mein in europa respektive deutschland kommt man an genannte wohl leichter ran o.O auch wenn die latenzen minimal schlechter sind...

BlackX 27/12/2009 18:14
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-0+

RAM und Übertakten kann ich nur von Abraten!

mcrobmai 12/01/2010 06:51
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Finde ich mittlerweile auch. Macht man die ersten paar Jahre mit, bis man einsieht dass sich das Verhältnis Leistundssteigerung/Risiko nur bedingt lohnt, finde ich. Solange ich nix wircklich merke (also gefühlte Leistung und nicht gemessene)lass ich die Finger von.

drno 13/01/2010 09:25
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Der Test ist objektiv, die getesteten Rams sind weder überteuert, noch sind sie Exoten und in die Info's, die hier gegeben werden, sind sehr wertvoll. Es besteht kein Grund zu unsachlicher Kritik.

Enay 20/01/2010 03:13
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-0+

Also ich fand den Test auch ok. da hat drno recht. auch wenn ich keinen schimmer habe was die gemessenen werte aussagen und ich auch keine lust habe mich zu informieren. gefühlt werden die sowieso nicht und bei einem normalen pc nehme ich das günstigste markenram und sicher nicht eines was 15€ mehr kostet für eine leistung die der user ohnehin nie merkt und kaum messen kann.

wenn ich mir aber angucke wieviel unterschiedliche DDR3 ramriegel es gibt müsste man 50 testen. was natürlich keiner macht.

ein wichtiger punkt ist aber die kompatibilität zu mainboards. da ich in letzter zeit nach passenden DDR3 für ein 1156er gesucht habe was auch etwas besser sein sollte konnte ich da bei OCZ, Corsair und Crucial einiges negative lesen. ok, kann man den schwarzen peter auch auf die boards schieben. aber bei ddr1 und 2 erinnere ich mich, dass sie da einen besseren ruf hatten. jetzt habe ich den eindruck das g.skill im moment vorne liegt.

TGH1978 03/03/2010 17:33
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schöner Test - denke mir aber das Kingston und Corsair eigentlich auch sehr weit verbreitet sind und zum Vergleich dazu sehr interessant wären - zumindest die jeweiligen Value Modelle liegen noch in der selben Preisklasse...

a97584 24/03/2010 10:01
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-0+

mich würde interessieren welche von den kits auch mit weniger spannung gut laufen...

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