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DRAM-Hersteller fahren ihre Produktion wieder hoch

Von , Douglas Perry - Quelle: Digitimes | B 0 kommentare

Wie es aussieht, hat der Markt für DRAM-Speicher seinen Tiefpunkt durchlaufen und auch die Preise haben anscheinend begonnen, sich zu stabilisieren.

Berichten zufolge haben die Speicherhersteller praktisch sofort reagiert und ihre Produktion wieder hochgefahren. Die größten Speicherhersteller hatten im vierten Quartal des letzten Jahres ihre Produktion deutlich zurückgefahren, um den dramatischen Preisverfall einzudämmen.

Laut der Digitimes haben DRAM-Hersteller ihren Ausstoß im ersten Quartal 2012 nun um 100.000 Wafer erhöht und nähern sich damit einer Balance aus Angebot und Nachfrage an. Vorhersagen von Marktforschern zufolge wird die Nachfrage in diesem Quartal um 30 Prozent ansteigen. Laut der Digitimes sind die durchschnittlichen Verkaufspreise für vier GByte große DDR3-DRAM-Module seite dem vierten Quartal um sechs Prozent auf 18 US-Dollar gestiegen. Zwei GByte große DDR3-DRAMs werden ebenfalls zu höheren Preisen verkauft als noch im vierten Quartal 2011.

Der Speicherhersteller Elpida bleibt eine ungewisse Variable im DRAM-Markt und könnte in der näheren Zukunft einen großen Einfluss auf die DRAM-Preise haben. Das Unternehmen gab kürzlich bekannt, dass es seine Verbindlichkeiten nicht neu verhandeln oder umschulden konnte. Dies wiederum führte zu der Spekulation, dass das Unternehmen nun zu einem Firmenzusammenschluss mit Micron gezwungen sein könnte. Elpida hat aber noch bis zum 22. März 2012 Zeit um eine Lösung zu finden, mit der sich der Schuldenberg von rund vier Milliarden US-Dollar adressieren lässt.

Analysten wie Hans Mosesmann von Raymond James sagten voraus, dass Elpida eine "deutlich verringerte" Fähigkeit zur Produktion von DRAM-Modulen haben wird, was die Preise weiter in die Höhe treiben würde.

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