Volle Lager: Preise für DRAM sinken

Die Wirtschaftskrise auf der einen Seite und Windows 8 auf der anderen Seite, das Ende Oktober erscheinen und von einer Vielzahl neuer Geräte begleitet werden soll, sorgen dafür, dass sich derzeit das Interesse an neuer Hardware zurückhält. Und das sorgt z.T. für volle Lager - vor allem bei den Herstellern von DRAM-Chips.

Bei manchen Herstellern soll der Lagerstand dem Bedarf von fünf bis sechs Monaten entsprechen, berichtet Digitimes unter Berfufung auf nicht näher genannte Hersteller. Durchschnittlich liegen mittlerweile DRAM-Speicher für einen Zeitraum von zwei bis drei Monaten auf Halde, zuvor waren es noch vier bis sechs Wochen. Verstärkt werden die Überkapazitäten noch dadurch, dass auch die OEM-Einkäufer auf hohen Lagerbeständen sitzen, die sie angelegt hatten, um einem Engpass durch eine lange befürchtete Elpida-Pleite zu entgehen. Damit dürften die Bestände auch nach dem dritten Quartal, einem der umsatzstärksten, gut gefüllt bleiben. Elpida und Rexchip haben ihre Produktion bereits um 25 bis 30% gesenkt, andere, wie Samsung und Hynix versuchen ihre Anlagen für andere Chips zu nutzen.

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7 Kommentare
    Dein Kommentar
  • tkoerbs
    Ich merk noch nichts davon.
    Bsp: 4GB-Modul DDR3: Nach wie vor ab ca. 4€/GB, da hat sich lange nichts getan
    Nur bei den 8GB Modulen merk man was: Die nähern sich langsam diesem Preis an
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  • robberlin
    Und das findest jetzt teuer oder wie? 4GB für 16 Euro ^^
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  • drake008
    Dann wird DDR1 und DDR2 endlich wieder richtig günstig. Hurra
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