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Auch Musicload verzichtet auf DRM

von - quelle: Tom's Hardware DE

Musicload zieht nach: Nach Apple wird auch das Musik-Downloadportal der Telekom künftig auf Kopierschutzmaßnahmen verzichten.

Sein komplettes Angebot an MP3-Musiktiteln will Musicload ab April dieses Jahres ohne DRM anbieten. Dies teilte die Telekom-Tochter heute mit (PDF). Musicload hat »mit allen führenden Plattenfirmen Vereinbarungen über das Angebot von MP3-Songs getroffen«. Bislang bietet Musicload bereits rund drei Millionen Songs ohne DRM an, insgesamt werden ab April etwa 6,5 Millionen Titel ohne Kopierschutzmechanismen zu Preisen ab 79 Cent bereit stehen.

»Unser Ziel war es immer, als einer der ersten Anbieter im deutschsprachigen Raum die komplette Umstellung auf das MP3-Format zu realisieren«, erklärt Musicload-Vizepräsident Joachim Franz. »Wir erwarten, dass von der vollständigen Abschaffung des DRM ein starker Impuls für den digitalen Musikmarkt ausgehen wird«, so Franz.

Erst kürzlich kündigte auch Apple an, DRM bei iTunes abzuschaffen (siehe »iTunes ohne DRM«). Die Musikindustrie hält sich bezüglich des Trends zum Verzicht auf Kopierschutzmechanismen noch sehr bedeckt: »Ob der weitgehende Verzicht auf eingeschränkte Kopiermöglichkeiten wirklich ein zusätzlicher Turbo für den schnell wachsenden Online-Markt ist, werden wir erst in einigen Monaten wissen«, zitiert FAZ.net Stefan Michalk, den stellvertretenden Geschäftsführer des Bundesverbands Musikindustrie.

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InVisual 08/01/2009 13:58
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nur mal so ne frage - jetzt weil kein drm mehr ist.
ich kauf mir 100 mp3-songs - und 2 jahre später kommt der böse anwalt und behauptet die sind alle illegal - wie beweise ich denn, das ich diese dateien bezahlt habe? muss ich da 15 jahre lang einen mp3-rechnungsordner führen?

anonymous 08/01/2009 14:23
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gute Frage - würde mich auch mal interessieren.
Aus dem Bauch raus würde ich sagen, daß die Beweislast beim Staat liegt, das ein Vergehen vorliegt. Wenn ich die mp3 von einer CD gerippt haben, die ich mir ausgeliehen oder mal in meinem Besitz hatte und dann wieder verkauft/verschenkt/what ever, kann ich ja auch nicht beweisen, daß es legale mp3 sind, oder?! Hab schon von Stories gehört, daß jemand in eine normale Verkehrskontrolle geraten ist und die Cops ne Woche später bei ihm vor der Tür standen, weil er gebrannte CDs im Auto hatte.

lrlr 08/01/2009 14:25
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der anwalt kommt mal hauptsächlich nur dann, wenn du die mp3 weitergibst (tauschbörsen usw.)

anonymous 08/01/2009 16:11
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ja aber lassen wirs mal so sein das er welche kauft und welche so gezogen hat. wie ists dann? oder er kaufte welche und zog filme und gevadder staat steht dann vor der tür.

h4xx0r 08/01/2009 16:50
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Die sollen mal auf ein ordentliches Format umstellen. Was Apple, Musicload und konsorten für ne qualitative Scheisse da verkaufen ist unter aller sau für jeden der die Musik nicht nur über den Handylautsprecher hören will.

johannes_franke 08/01/2009 17:51
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h4xx0r :
Die sollen mal auf ein ordentliches Format umstellen. Was Apple, Musicload und konsorten für ne qualitative Scheisse da verkaufen ist unter aller sau für jeden der die Musik nicht nur über den Handylautsprecher hören will.


Jawoll! CD-Qualität kann man für den Preis schon verlangen, immerhin kann man viele der Titel auch in Form von kompletten CDs bei Amazon für weniger Geld bekommen. Vielleicht sollten die Anbieter die Titel in mehreren Qualitäten anbieten. FLAC, ALAC oder MP3 mit mindestens 224 kbps für "full price", Handy-Pieps-Qualität für die Hälfte, und für die High-Ender vielleicht noch Full-Size-WAV für das doppelte ;o)

anonymous 08/01/2009 17:59
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Die legal erworbenen MP3s können mit einem digtalen Wasserzeichen versehen sein, die eine Zuordnung der Datei zu dem entsprechenden Account ermöglichen. Ein Nachweis, dass du die Datei legal erworben hast ist also leicht möglich. Wenn deine Datei dann aber auf irgendwelchen Taschbörsen landet könntest du ein Problem haben ;-)

anonymous 08/01/2009 20:30
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Vor allem ist man als Beschuldigter nicht in der Beweislast. Der Staatsanwalt müsste schon beweisen können, dass Du etwas illegales getan hast. Außerdem kommt er ja auch nicht nach zwei Jahren und beschuldigt Dich irgendwo in einem Laden etwas gestohlen zu haben und verlangt den Kassenzettel.

Aber ich vermute auch, dass es sowieso digitale Wasserzeichen geben wird und damit das Thema erledigt ist.

a97584 11/01/2009 11:02
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wobei ein digitales wasserzeichen durch de- und encodieren doch einfach verschwinden würde oder?

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