Tom's Timeline - Vor 5 und 10 Jahren: Dauerärgernis DRM, Frühe-Flash-Laufwerke, RAID und ein potenter Mini-PC

Vor 5 Jahren

Erste Flash-LaufwerkeErste Flash-LaufwerkeHeute sind SSDs aus der PC-Landschaft nicht mehr wegzudenken, doch vor fünf Jahren waren sie neue und vor allem teure Exoten. Verglichen mit heutigen Modellen sind sowohl Kapazität als auch Geschwindigkeit nur ein kleines Schmunzeln wert, das Potential der neuen Laufwerksgattung zeichnete sich aber schon damals ab. Dank des NAND-Speichers sind SSDs Lautlos ohne Mechanik: Flash-Festplatten im Vergleich.

Fazit: Dringend zu empfehlen – aber nur für Desktops

Die Leseleistung dieses Produkts liegt irgendwo zwischen hoch und beeindruckend – je nach Anwendung. Kein anderes Laufwerk in einem 2,5”-Formfaktor bietet höhere Übertragungsraten, geschweige denn bessere minimale Übertragungsraten oder gar schnellere Zugriffszeiten. Zusätzlich wird die Flash SSD bei Notebooks für eine minimal längere Akku-Laufzeit sorgen, da der Energiebedarf teils bei nur einem Bruchteil von dem herkömmlicher 2,5”-Festplatten liegt.

Allein die Zeitersparnis beim Hochfahren von Windows und anderen Anwendungen ist für Enthusiasten Grund genug, für ein Notebook bald ein solches Laufwerk zuzulegen. Wer das notwendige Kleingeld locker machen kann hat in Anbetracht des Leistungs-Plus kaum eine andere Wahl, als sich gleich für eine SSD zu entscheiden.Der Leistungs-Sprung ist bemerkenswerter ist als bei vielen anderen Hardware-Upgrades. Allen anderen Anwendern empfehlen wir jedoch, mit dem Kauf zu warten, bis Flash-SSD-Produkt erschwinglich werden, da Sie für 400 Euro für die SanDisk SSD 5000 mit 32 GB schon zumindest eine 3,5“-Festplatte mit 1 TB anschaffen könnten.

 

Dauerärgernis DRMDauerärgernis DRMDas Thema DRM ist ein Daueraufreger - die Kunden fühlen sich dadurch geknebelt, weil sie ihre legal erworbenen Inhalte dennoch nicht immer frei nutzen können, während die Hersteller oft Sicherungsmaßnahmen bestehen, um illegalen Kopien und damit finanziellen Verlusten einen Riegel vorzuschieben. Vor fünf Jahren war uns das einen Artikel wert. Darin klärten wir die Hintergründe von DRM, zeigten einige Stolperfallen und deren Lösung und warfen einen Blick auf diverse legale (und illegale) Anti-DRM-Tools. Wer sehen möchte, was sich in den letzten fünf Jahren getan hat, kann hier in Nostalgie schwelgen: DRM-Kopierschutz: Techniken und Abhilfe.

  

Micro-ATX-Boards mit G33-ChipsatzMicro-ATX-Boards mit G33-ChipsatzKlein ist auch fein. Nicht immer braucht man ein ATX-Mainboard, und will man einen kleinen Rechner bauen, ist mindestens micro-ATX Pflicht. Gerade bei Boards mit integrierter Grafik gibt es da eine breite Auswahl - was die Kaufentscheidung aber nicht unbedingt vereinfacht. Für Systeme mit Core-2-CPU war beispielsweise Intels G33-Chipsatz eine interessante Option. Drei Kandidaten stellten sich dem Test: MicroATX-Boards mit integrierter Grafik.

Fazit: Der Testsieger benötigt am meisten Energie

Zwar sollte Ihr Hauptaugenmerk beim Kauf eines Motherboards nach wie vor auf den funktionellen Eigenschaften liegen, allerdings wird der Stromverbrauch von Komponenten und Systemen wichtiger. Dabei wiederholen AMD und Intel ständig die Bedeutung von “Leistung pro Watt” fast so intensiv, wie dies vor wenigen Jahren nur hinsichtlich Leistung der Fall war. Wie dieser Test gezeigt hat, gibt es selbst bei Motherboards, die man nur als sehr ähnlich bezeichnen kann, noch immer deutliche Unterschiede. Der Stromverbrauch unserer Testsysteme variierte im Ruhezustand um 12 W bzw. 15%, was in etwa dem Effizienz-Unterschied zwischen einem durchschnittlichen und einem hochwertigen Netzteil entspricht.

Das leistungsstärkste Motherboard dieses Tests ist eindeutig das G33T-M2 von ECS, gefolgt von MSI. Leider hat das Board von Gigabyte am meisten Strom verschlungen, bietet allerdings auch die besten Eigenschaften. Ob Sie jetzt unbedingt einen seriellen Anschluss (ECS), Firewire Controller (MSI, Gigabyte) oder einen UltraATA-Port für optische Laufwerke (MSI, Gigabyte) benötigen, sollten Sie von Ihren Anforderungen abhängig machen. Allerdings halten wir einen DVI-Anschluss wie auch HDMI (Gigabyte) für besonders wichtig - gerade für HTPC Lösungen, bei denen Sie vielleicht mit dem Gedanken spielen, Ihren Plasma-Fernseher an den HTPC anzuschließen. Sollten Sie einen TFT-Monitor via D-Sub an einen Rechner anschließen wollen, machen Sie sich auf verlustbehaftete Bildqualität gefasst. Was also die Eigenschaften angeht, ist das GA-G33M-SH2 von Gigabyte der klare Sieger dieses Tests – wenn auch nicht gerade als Stromsparer.

Vor 10 Jahren

IDE RAIDIDE RAIDPraxisartikel und die Klärung von Grundlagen war bei Tom's schon immer zentraler Bestandteil der Berichterstattung. Vor 10 Jahren war RAID noch eine exotische Wahl, die nicht nur deshalb Enthusiasten vorbehalten blieb, weil man in der Regel eine zusätzliche Controller-Karte benötigte - außerdem musste man sich mit Konfiguration, Build und anderen Dingen herumschlagen. So kam es zu unserem IDE-Kurs, Teil 3: RAID in der Praxis. Das die höhere Geschwindigkeit auch aus anderen Gründen nicht unproblematisch war, zeigt ein Auszug aus unserem Fazit:

An dieser Stelle müssen wir IDE-RAID jedoch auch einen kleinen Dämpfer verpassen: Neben den Kosten sind weitere Nachteile der erhöhte Administrationsumfang sowie die größere Wärme- und Geräuschentwicklung allein durch die Anzahl der Festplatten.

Darüber hinaus hat IDE derzeit mit einigen Handicaps zu kämpfen: Die Laufwerke sind nicht für den Dauerbetrieb konzipiert (wichtig bei Server-Anwendungen) und die ATA-Verkabelung ist vor allem bei Verwendung mehrerer Laufwerke ausgesprochen lästig. Sie sorgt im Gehäuse sowohl für Hitzestaus als auch für versperrte Sicht ins Innere. Doch Serial ATA ist schon auf dem Weg, um das lästige 40-adrige Kabel endlich in den wohl verdienten Ruhestand schicken.

  

Mini-PC, Maxi-PowerMini-PC, Maxi-Power 2002 legten wir ein besonderes Augenmerk auf die neue Gattung der Mini-PCs. Shuttle war hier Vorreiter, und auch in diesem Artikel stammte das kleine System von diesem Hersteller. Dabei gab es einige Abweichungen von vorigen Kandidaten, denn es kam ein SiS-Chipsatz zum Einsatz, und das Mainboard konnte sogar mit einem AGP-Steckplatz aufwarten. Wir waren vom Power-Zwerg, in den wir einen Pentium 4 mit 2,53 GHz steckten, sehr angetan - Alle Achtung: Mini-PC für maximalen Einsatz.

Fazit: Mit "Mini" in eine Maxi-Zukunft

Die Leistung des ultrakompakten PC-Systems kann sich sehen lassen: Ausgestattet im THG-Labor mit Zutaten wie Intel P4/2533, GeForce4 Ti 4600 und DDR333-Speicher kann es der Shuttle-Rechner durchaus mit performanten Big-Tower-Maschinen aufnehmen. Rechner der Discount-Klasse haben sowieso keine Chance. Hinzu gesellt sich eine angenehme Geräuschkulisse infolge aktiv geregelter Heat-Pipe-Kühlung, die bei den antiquierten "Blechmonstern" kaum ab Werk anzutreffen ist. Zudem ist eine stetige Entwicklung zu beobachten, wie unsere vergangenen Tests Abschied vom Kübel-PC: Mini-Rechner als Trendsetter oder Im Eigenbau: Mini-PC fürs Büro zeigen.

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  • Anonymous
    ach ich liebe diese rubrik,man erinnert sich als hätte mans gestern gelesen
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