Download the Tom's Hardware App aus dem AppStore
Die Referenz für aktuelle News aus dem Technologiebereich
Ja Nein

Weitere Schlappe für Vista

von - quelle: Tom's Hardware

Die Liste prominenter Vista-Verweigerer wird länger: Nach Intel und General Motors wird auch Daimler auf das neueste Windows verzichten — und auch auf Office 2007.

Schon wieder erteilt ein Weltkonzern Microsofts Windows Vista eine Absage. Daimler bleibt vorerst bei Windows XP und wird auch den Sprung auf Office 2007 nicht mitmachen. Laut deutschen Medienberichten teilte Daimler in einem Rundschreiben mit, dass nicht auf die aktuellsten Software-Versionen aus Redmond migriert wird.

Daimler hält aber weiter zu Microsoft: Vista und Office 2007 werden einfach übersprungen, schon jetzt legt man sich auf Windows 7 und die nächste Bürosuite mit Codenamen Office 14 fest. Die Mitarbeiter sollen darüber informiert worden sein, dass diese Produkte als nächster weltweiter Standard vorgesehen sind.

Schon Chipgigant Intel begründete letzte Woche seine Absage an Windows Vista damit, dass derzeit kein Grund dafür bestehe, die Hardware seiner 80.000 Systeme so aufzurüsten, damit Vista flüssig läuft (siehe »Intel gibt Vista einen Korb«). Ein Zugeständnis von Daimler dürfte Microsoft aber milde stimmen: Die Office-Alternativ-Programme sowie Such-Applikationen, die Google für Unternehmen im Programm hat, werden bei Daimler auch nicht Einzug halten. Bislang bleibt man bei Microsofts Enterprise Search.

Verlinken:
27
Kommentare
X
Abschicken

Kommentare
Kommentar absenden
Soso 30/06/2008 12:20
Anzeigen
www_zeeshan_de 30/06/2008 12:28
Ausblenden
--2+

Sachen gibts.

Lord Nelson 30/06/2008 12:31
Ausblenden
-1+

Von einem verweigerten unnötigen Betriebssystemwechsel auf rückständige Autoherstellung zu schließen, finde ich SEHR gewagt...
Dass in Sachen Autos allerdings wirklich mehr in die Zukunft geschaut werden sollte, da muss ich dir recht geben.

skylang 30/06/2008 12:43
Ausblenden
-0+

In der Industrie wird sowieso nur gewechselt, wenn es nicht anders geht. Die würden doch immer noch mit Parallelen und Seriellen Schnittstellen arbeiten ( was welche ja noch tun ) wenn USB nicht so wichtig und einfach wäre. Umstellung braucht Zeit und Zeit ist Geld.

DeppSeinKlon 30/06/2008 12:50
Ausblenden
-0+

USB?

also ich hab gehört die neusten fertigungsmaschinen (von Simens) kommen mit Ethernet xD

tux-job 30/06/2008 12:53
Ausblenden
-0+

@zeeshan -> IMO

anonymous 30/06/2008 13:05
Ausblenden
-1+

"Soso": Schreibst du immer so einen Blech?
Es gibt eigentlich keinen Grund Vista in Unternehmen einzusetzen. Auch wir werden uns mit XP-Versionen eindecken. Die Produktivität würde, bei beibehaltung der Hardware, auf einigen Systemen sinken.
Dazu kommt, dass es Vista ja nicht für lau gibt...
Office 2007 werden wir auch auf 2003 downgraden.

"Scheint mir so als ob die sich lieber ihr eigenes Grab schaufeln möchten, egal in welcher Hinsicht (PCs/Autos)."
Deiner Logik nach, müsste Intel ja auch allem hitnerher hinken, sie verzichten ja auch auf Vista.

Privat sehe ich auch keinen Grund für einen Umstieg, ich habe Vista von meinem Notebook entfernt und XP aufgespielt. Ich kaufe keine Leistung um mein Betriebssystem zu befriedigen sondern um sie zu nutzen.
Leider wird der Treibersupport für XP (bei Notebooks) langsam eng.

Gruß
- Nagilum

anonymous 30/06/2008 13:07
Ausblenden
-0+

"Umstellung braucht Zeit und Zeit ist Geld."
Die Umstellung muss auch einen Vorteil bringen. Wenn USB keinen (messbaren/realen) Geschwindigkeitsvorteil bringt und die Ansteuerung nicht günstiger/einfacher wird, warum?
Davon ab lassen sich die seriellen Kabel über lange Strecken legen, USB ist da nicht so flexibel.

Gruß

Soso 30/06/2008 13:49
Ausblenden
--1+

@Nagilum
>"Es gibt eigentlich keinen Grund Vista in Unternehmen einzusetzen. Auch wir werden uns mit XP-Versionen eindecken."
Ich würde nicht direkt sagen, dass es keine Grund gäbe auf Vista umzusteigen. Vista liegt in Punkto Sicherheit ganz klar vor XP, vor allem die 64Bit Edition die es Viren, Trojaner usw. schwer macht sich ins System einzuloggen. Und ich denke Sicherheit wird wohl nicht "kein Grund" sein auf Vista umzusteigen. Ich verstehe, dass sich Unternehmen dagegen sträuben, aber auf Grund des Geldes Sicherheit, Stabilität und das Geld aufs Spiel zu setzen sehe ich nicht ein. Obwohl ein richtig konfiguriertes XP sicherlich auch mithalten kann, aber welches Unternehmen hat wirklich richtig konfigurierte Systeme?

Zu Office 2007 muss ich sagen:
Hast du dir wirklich die Programme richtig angeschaut?
2007 ist im Vergleich zu 2003 wahnsinn.
Manche Funktionen sind extrem vereinfacht worden und die ganzen zusätzliche Features sind auch nicht ohne. Was mich aber auch am Anfang gestört hat war dieses Ribbon Menü, ich fand das alte besser, aber nach ein oder zwei Wochen gewöhnt man sich dran. Das Format *.docx finde ich auch nicht gerade perfekt, aber man kann ja auch das *.doc Format verwenden d.h. 2007 ist abwärtskompatibel, man kann genauso gut 2003er files damit öffnen.

>"Deiner Logik nach, müsste Intel ja auch allem hitnerher hinken, sie verzichten ja auch auf Vista."
Das stimmt auch, als ein weltweit führendes Unternehmen müssten sie eigentlich immer einen Schritt vor der Konkurenz sein und nicht einen nach hinten machen. Immerhin denke ich kann sich das Intel aus der Portokasse leisten kann, sich Upgrades für seine PCs zu leisten oder gar selbst herstellen. Früher oder später müssen sie ohnehin umstellen wenn sie auf Windows 7 setzen wollen. Aber mir scheint als ob Intel unbedingt an "moors law" festhalten wollen, auch wenn sie viel leistungsstärkere Hardware herstellen können.

xeikon 30/06/2008 14:23
Ausblenden
-1+

@Soso: Du hast schon richtig Ahnung von IT Systemen in Unternehmen oder ?
Also ich behaupte jetzt einfach mal frech das unser Unternehmen definitiv richtig konfigurierte Systeme hat und für uns der Umstieg auf Vista einfach verschwendete Zeit wäre.
Ne komplette gleichzeitige Umstellung auf Office 2007 wäre genauso sinnfrei, ich denke da einfach an die Einarbeitungszeit die so mancher Mitarbeiter brauchen würde um damit genauso produktiv zu sein wie mit Office XP oder 2003, da entsteht uns mehr Schaden durch verlorene Zeit als durch eventuelle Viren ...

Synti1980 30/06/2008 14:26
Ausblenden
-0+

Find ich echt super! Ich hoffe, es werden noch weitere große Firmen folgen! Da ich selbst beruflich einen Laptop nutze (mit WinXP!!!), sträuben sich mir schon die Nackenhaare, wenn ich irgendwann mal wechseln muss. Egal welches OS. Ich benötige kein neues OS!!! Bin mal gespannt, was passiert, wenn der Nachfolger von Vista raus kommt...

hrahn 30/06/2008 14:44
Ausblenden
-1+

Die Sicherheit des OS ist in Firmen (fast) egal, wenn ein Angriff bis auf die Workstations durchgeht, dann ist im Vorfeld von der Administration bereits alles verpennt worden. Da darf einfach nix ankommen, wir haben in meiner alten Firma zum Test mal einen Rechner mit XP ohne jegliches Service-Pack aufgesetzt. Nach einem Jahr intensiver Nutzung (inkl. Internet): nix, nada, keine Viren, kein Trojaner. Alles vorher gefiltert und abgefangen worden - wobei durch diese Maßnahmen der I-Net-Zugang auch beschränkt wird. Aber man soll auf der Arbeit ja nicht sinnlos rumsurfen.

Und die 64Bit-Version von XP wird von Dir, soso, komplett totgeschwiegen. Dabei ist sie stabil, zuverlässig, es gibt ausreichend Treiber für die gängigste Hardware und die Kompatibilität ist sehr hoch.
Ein wunderbares OS was leider zu verspätet kam, um wirklich Eindruck zu machen.

Deine Äußerungen über Office2007 lassen mich allerdings inzwischen vermuten, dass Du eine einfache Microsoft-Werbemarionette bist. Hast Du mal einfachen Sachbearbeitern im Firmenumfeld zugesehen, wenn sie ihre Dokumente bearbeiten? Für einige stellte bereits der Umstieg von Office 2000 auf 2003 eine fast unüberwindbare Hürde, verbunden mit zahllosen Anrufen beim User-Helpdesk, dar weil sie einfach gewohnte Menüs nicht mehr an der alten Position finden.
Wen dann ein solcher (durchaus tüchtiger) Mitarbeiter mit Office2007 konfrontiert wird hat er total verloren.
Davon abgesehen müssten die alten Formate als Standard-Speicherformat voreingestellt werden (aus Kompatibilitätsgründen).
Es ist schon zum Kotzen, wenn man erstmal das Kompatibilitätspack nachinstallieren muss, weil Kunden von ihren Privatnotebooks mal schnell eine Datei weiterleiten - und diese dann auf .docx endet.

seeigel 30/06/2008 14:58
Ausblenden
-0+

Zitat :

Vista liegt in Punkto Sicherheit ganz klar vor XP, vor allem die 64Bit Edition die es Viren, Trojaner usw. schwer macht sich ins System einzuloggen.


Dann warte mal bis eine entsprechend menge Vista64-Maschinen vorhanden sind das sie für Viren usw interessant werden .
Der sicherste Schutz für ein BS ist nicht die eingebaute Sicherheit sondern die Nichtverbreitung im Netz . Wer würde sich schon mühe machen Viren ,Trojaner usw für ein BS schreiben von den es weltweit vielleicht 10.000 gibt (nur um ein Zahl zu nennen?

Soso 30/06/2008 15:02
Ausblenden
-0+

@hrahn
Also da muss ich dir schon Recht geben, es wäre auch noch eine Alternative auf XP64 umzusatteln. Man muss es auch aus der Programmierer Sicht sehen, wenn man für n verschiedene Betriebssysteme x mal das Programm kompilieren und anpassen muss(wenn wir jetzt Java außen vor lassen), ist das auch nicht gerade produktiv. Und da Vista auch die Basis für zukünftige OS stellt, ist eine Anfreundung sicher nicht von nachteil.

Zu Office2007 muss ich sagen, das stimmt schon was du sagst. Aber wenn sich ein Mitarbeiter auf so ein Programm nicht einstellen kann, dann hat er vor einem PC nichts verloren. Immerhin ist die Logik immer gleich Funktionen ändern sich nicht einfach so, wenn es der Hersteller nicht will und er will seine Kunden sicher nicht vergraulen(denke ich :D).

seeigel 30/06/2008 15:31
Ausblenden
-0+

Wenn der Mitarbeiter seither zufriedenstellend gearbeitet hat dann kann es nicht am Mitarbeiter liegen . Es dürfte im übrigen genug Firmen geben denn es reicht wenn Mitarbeiter ihre Arbeit erledigen und sich um sonst nichts kümmern.
Sollte es nicht so sein das ein PC einem die Arbeit erleichtert und man nicht der Diener des PCs ist.

michael21 30/06/2008 15:37
Ausblenden
-0+

Also eine Umstellung auf Vista ist so eine Sache für neue PC's wieso nicht aber für alte muss das nicht sein (zumindest von Xp).

Zum Thema Office kann ich nur sagen. Euch ist schon klar das Office 2007 ein Riesenerfolg ist und auch bei den leuten gut angekommt? Ich arbeite in einer IT Firma die auch Schulungen anbietet, und die kleinen Sachbearbeiter kommen schnell mit Office 2007 klar (und finden auch mehr Funktionen). Da Reicht meist ein kleiner Workshop. Die die bei Office 2007 immer umjammern und sich nicht zurecht finden sind die eingeschleischten Nutzer die voller Vorurteile gegenüber dem System sind.

Und an die Ribbons sollte man sich gewöhnen, die werden in Windows 7 kommen. Auch andere Software nutzt bereits die Ribbons technik (und das ist eine Spezialsoftware für Firmen). Auch bietet Office gerade für Excel einige gute Verbesserungen wie die Teilsumme oder Verschachtelte WENN Funktionen.

hrahn 30/06/2008 15:53
Ausblenden
-0+

@Soso:
Es gibt sehr viele Mitarbeiter in großen Unternehmen die teilweise schon mehr als 20 Jahre in derselben Firma arbeiten und bis vor 10 Jahren noch überhaupt nichts mit oder am Computer erledigten, weil es eh alles in gedruckter / geschriebener Form weitergereicht wurde.
Ist auch heute noch so, die Leute wollen lieber in Akten blättern können und die bei sich liegen haben, anstatt erst ein Programm aufzurufen, in einer Datenbank nach dem richtigen Datensatz zu suchen und sich dann die gescannten oder elektronisch erstellten Dokumente auf den Bildschirm zu holen. Vor allem das parallele Vergleichen in mehreren Schriftstücken wird so ohne Multimonitorumgebung zur Qual. Und bezahl die mal für jeden User!

Nicht jeder arbeitet im IT-Umfeld, sogar die wenigsten, die Office nutzen, tun das.
Denk mal an Banken, Versicherungen, Krankenhäuser, Rechnungsprüfer etc... das sind alles Bereiche die vor 10-15 Jahren noch komplett ohne jegliche bzw. mit minimaler EDV auskamen.
Heute? Undenkbar, lass mal ne Bank 24 Stunden ohne Computer dastehen. Die können dichtmachen.
Aber die alten, erfahrenen Mitarbeiter wurden von der Technikwelle total überrollt. Was mich vor allem stört ist der Trend, Technik um jeden Preis überall einzusetzen, egal ob es wirklich Sinn macht - hauptsache, man gibt sich modern.

Dabei können viele Dinge wesentlich besser und schneller "per Hand" erledigt werden, nur sind sie dann nicht erfassbar, quantifizierbar und somit untauglich für Monitoringprozesse, QM und Sparmaßnahmen. Erkennt ja ohne Computer auch keiner mehr, wo man eventuell was einsparen könnte.

hrahn 30/06/2008 15:58
Ausblenden
-0+

@Michael:
Wenn diese Bedienung Standard wird, dann kannst Du davon ausgehen, das es für die internen IT-Abteilungen vieler Firmen zum reinen Desaster ausartet.
Die Leute, die Du schulst, sind diejenigen, die auch ein Interesse an den Schulungen haben bzw. sich einen Vorteil davon versprechen.

Wirklich intensiv nutzen müssen das aber ganz andere Leute. Und wenn die nicht ihre gewohnte Arbeitsumgebung vorfinden rattert die Produktivität in den Keller. Was meinst Du, warum in einigen Firmen unter XP immer noch Dos-Programme laufen? Weil die Leute die Bedienung eben seit 20 Jahren im Schlaf kennen und die Software all das tut, was sie tun muss.

Warum das Rad neu erfinden, wenn es doch gut funktioniert?

Was mir in der Hinsicht fehlt ist eine Art reines "Core-Office", welches an die WIRKLICHEN Bedürfnisse der Firmen angepasst ist und aufs nötigste abgespeckt wurde. Das würde schnell und vor allem stabil laufen, etwas, was MS Office nicht wirklich tut (wobei da die Konkurrenz nicht besser ist).
Vor allem wären Einstellungstools für den Admin klasse, mit denen er z.B. Keyboard-Shortcuts global freigeben oder sperren kann, von einem zentralen Server aus. Wie oft musste ich zum User ausrücken und das Office wieder geradebiegen, weil der beim Tippen irgendwelche Tasten gedrückt hielt und sich dadurch die Menüs oder Dokumente zerschossen hatte...

michael21 30/06/2008 16:54
Ausblenden
-1+

Die Sache ist ja wir schulen gerade Leute die sich nicht Großartig damit auskennen. Wenn zB. eine Firma MS Office 2007 einführt werden meist alle Anwender eine Schulung unterzogen (die die es nicht tun bereuen es). Und da lässt sich halt das oben genannte Szenario feststellen.

Und klar ist es immer eine Umgewöhnung aber man darf sich nicht völlig dem Fortschritt verschließen. Und in Zukunft wird es nicht mehr um Funktionsvergrößerung gehen, denn die Programme sind so voll. Das Augenmerk liegt darin die Benutzung einfacher und intuitiver zu gestalten. Und in diesem Punkt muss ich MS ein riesen Lob aussprechen, denn das ist ihnen mit Oficce 2007 gelungen.

Diesel_im_Blut 30/06/2008 17:11
Ausblenden
-0+

Ich kann das mit Vista noch einigermaßen verstehen. Da ist aber MS nicht ganz unschuldig. Es gibt Programme, die einfach noch nicht auf Vista laufen. CAD Software beispielsweise. Die neusten Versionen werden das vielleicht tun, aber 2 Jahre alte noch nicht. Und nicht jede Firma kauft jedes Jahr die neuste Version von ProE oder Unigrafix, würde ich auch nicht.
Für mich als Privatanwender ist Vista ein schönes Betriebssystem. Wollte es nicht mehr gegen XP tauschen.

Office 2007 hingegen finde ist Klasse. mir gefällt die neue Bedienung. Aber vielleicht hätte hier MS auch hingehen sollen, und noch die alte Office Bedienung zur Auswahl stellen sollen. Einfach ein weiterer Ribbon, am Ende, und schon hat man die alte Office Bedienung. Somit könnte jeder seine Favorisierte Oberfläche nutzen.

hrahn 30/06/2008 17:14
Ausblenden
-0+

ja, schult ihr denn mal so kurz 1000-5000 Mitarbeiter? Das sind die Größenordnungen, von denen ich jetzt grad ausgehe.
Da wird in der Regel keiner geschult, es gibt eine Mitteilung an die Mitarbeiter falls sich in Programm X die Funktion Y geändert hat oder eine neue hinzugekommen ist und das wars.
So hab ichs in der Realität bisher erlebt, auf Schulungen wurden allenfalls mal Abteilungsleiter geschickt, die dann hinterher ihr Abteilungspersonal selber weiter schulen sollten - parallel zum normalen Arbeitsbetrieb.
Bevor da was neu eingeführt wird überlegt man sich das ganz genau - und dann kommt ne Neuentwicklung meist auf einen Schlag. Oder es wird für das Meiste eh proprietäre Software eingesetzt, die dann Zug um Zug später durch neue Lösungen ersetzt wird (d.h. die Funktionalität von Einzelkomponenten wird nach und nach auf ein anderes, neures Programm übertragen, eine Zeit lang kann parallel mit beiden gearbeitet werden, dann wird das alte abgeschaltet).

Verpflichtende Schulungen für alle Mitarbeiter (die ja bei einer größeren Umstellung notwendig wären) habe ich bisher nicht erlebt. Der Kostenfaktor wäre auch derart immens (nicht nur der reine Schulungspreis, auch der Arbeitsausfall durch Nichtanwesenheit), dass kaum eine Firma sowas machen kann.

seeigel 30/06/2008 17:53
Ausblenden
-0+

Ich habe mal von der Fa aus einen Excelkurs gemacht und erst hinterher erfahren das das mein Privatvergnügen war. Kein Fahrgeld keine bezahlten Stunden . Bahn sollte ich in der Fa lernen . Das war vor 2 Jahren . Bis heute kann ich es nicht und habe auch keinerlei Interesse mehr es zu lernen. Unser E-Mailprogramm wechselt immer mal wieder . das einzige mit dem ich halbwegs umgehen kann ist Thunderbird aber das soll ich nicht verwenden damit mir Termine in den Terminkalender geschickt werden können. Wenn sie es meinen arbeite ich hat damit so gut oder schlecht es geht. Ob jemand was lernen will oder nicht hat die Fa in der Hand . Je nachdem man mit dem Mitarbeitern umgeht ist man lernwillig oder wartet nur noch auf die Rente

KatSeiko 30/06/2008 18:06
Ausblenden
-0+

Also es gibt meines Wissens nach keine professionellen Programme, die unter XP laufen und unter Vista x32 nicht. Die einzige Hürde ist halt, dass bei Vista die 16bit-Ausführung abgeschafft wurde, was viele Uralt-Programme jetzt ausmustert. Dass viele XP-Programme stur Admin-Rechte verlangen, mag ebenfalls ein Faktor sein, was aber allenfalls eine schlechte Programmierung beweist - schon unter XP haben viele Angestellte als "Benutzer" oder "Hauptbenutzer" gearbeitet, und was da nicht funktionierte, war keinen Cent wert.

Ich hoffe nun nur noch, dass Microsoft einen Fehler nicht wiederholt: Die nächste Version von Windows darf es nur noch als 64bit-Version geben. Die Dualität ist es, die die meisten großen Firmen abschreckt, nicht die Abfrage nach Systemaufgaben (was bei Firmen wegfallen wird, weil dieser bereich für "normale" Mitarbeiter gesperrt bleiben wird).

Ich werde mich jedenfalls nicht wieder zu XP bewegen lassen. Im Vergleich zu Vista ist es einfach weniger sicher, und in keiner CAD-Anwendung kann ich die 16 GB RAM wirklich nutzen... (Mein Beileid an jeden CAD-Nutzer unter XP - ihr müsst Stunden warten, während bei mir die vollen 15 GB, die nicht vom System verwendet werden, voll zur Verfügung stehen!)

pivo 30/06/2008 19:35
Ausblenden
-0+

Wir haben z.B. noch sehr viele W2K-Maschinen, die v.a. im Bereich SAP genutzt werden.
Warum sollte man die umstellen?
SAP läuft deswegen wedr besser noch schöner.
W2K lässt sich nämlich auf äußerst sparsamen P-III-Maschinen mit kleinen Festplatten betreiben.
Die Bootzeit speilt dabei keine Rolle, denn gebootet wird i.d.R. nur nach einem Stromausfall.

Also warum der PC- und SW-Industrie unnötiges Geld hinterherwerfen, das anderswo weitaus sinnvoller investiert werden kann?

Voyager 30/06/2008 21:11
Ausblenden
-0+

Diese Ankündigungen auf Windows 7 umzusteigen sind aber alle nur Scheinheilig und gehören eher in das Reich Vistabashing weils gerade so in Mode ist. ! Der Grund ist Windows 7 wird auf Vista basieren und 2010 ist Vista auch eine stabile und „weitestgehend fehlerbereinigte“ Arbeitsumgebung von daher ist das sowieso klüger bei einer späteren IT-Umstellung immernoch auf Vista anstatt auf Windows 7 zu setzen.
Diese Ankündigungen seitens der Großfirmen hier halte ich nur für reines schlagzeilenträchtiges Getuhe sonst nichts , Microsoft eins auszuwischen angesichts der kürzlichen Verfahren scheint da die treibende Kraft zu sein.

hanswurst86 30/06/2008 23:10
Ausblenden
-0+

Serielle , Parallele Schnittstellen sowohl auch Ethernet haben in Produktiven Anlagen eine immer noch viel höhere Verbreitung als USB o.ä.

Der Grund dafür ist ganz einfach, Plattform unabhängig, Störungsunempfindlicher, Billiger.

Und nun zum Thema, bei uns in der Firma haben gerade mal ca.50% der Rechner WinXP, der Rest WinNT, Win9x, Win2k oder Unix

DerAffemitderWaffe 01/07/2008 06:22
Ausblenden
--1+

bei einem Weltkonzern wo die umrüstung gleich mit etlichen Millionen verbunden ist kann ich es nur zu gut verstehen. Ich benütze Vista seit RC1 und muss ehrlkich sagen ich hab noch nie seither runter gewechselt auf XP. Auch mit Office 2007 komm ich gut klar. Privat is einfach Top und m,it aktueller hardware ist es eine Lüge das XP besser ist. Allein schon der nichtsupport für DX10. ich hab ne DX 10 Grafikkarte warum soll ich die efekte und dank DX 10 etwas bessere Leistung für bessere Optik verzichten. Und ja Stabilität man XP war echt schrott ^^

Beste Angebote

Newsletters


OK