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Dark Rock Pro 2 im Test: Schwarzer Brocken für Overclocker und Co.

Dark Rock Pro 2 im Test: Schwarzer Brocken für Overclocker und Co.
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Top-Modell, Flaggschiff, spezifiziert für 220 Watt TDP – be quiet! spart beim seinem neuen Highend-Kühler Dark Rock Pro 2 wahrlich nicht mit Superlativen. Zu Recht? Irrwitzig groß ist er jedenfalls schon mal.

„be quiet! hat wieder ein neues Netzteil geschickt“, so die erste Reaktion, als der Bote das große Paket ablieferte. Umso erstaunter waren wir nach dem Öffnen des Kartons: Darin befand sich der jüngste Spross aus der Dark-Rock-Kühlerserie von be quiet!. Um genau zu sein handelt es sich um deren Top-Modell Dark Rock Pro 2 mit zwei Towern und ebenso vielen Lüftern. Und der ist tatsächlich ähnlich groß wie ein aktuelles ATX-Netzteil. In Sachen Volumen übertrifft der Kühler mit seinen 135 x 198 x 147 Millimetern die meisten Netzteile sogar noch.

Die schiere Größe des Kühlers passt aber zu den Erwartungen, die schon allein die Verpackung beim Käufer weckt. Und be quiet! schürt diese Erwartungshaltung mit Schlagworten wie „Highend“, „No Compromise“ und „Silence and Performance“. Aus unserer Sicht noch interessanter ist jedoch der unscheinbare Aufdruck 220W TDP“. be quiet! gibt damit den Dark Rock Pro 2 offiziell für Prozessoren frei, die bis zu 220 Watt Abwärme produzieren. In einem Forum weist ein User darauf hin, dass das auch jeder Boxed-Kühler tun würde – allerdings würde die CPU das wohl nicht überleben bzw. unter Last stark throtteln. Darauf antwortet ein Mitarbeiter von be quiet! sinngemäß: Stimmt, aber der Rock Dark Pro 2 erfüllt diese Aufgabe zuverlässig.

Beim Preis hält sich be quiet! ebenso wenig zurück wie beim Einsatz von Superlativen zur Beschreibung des eigenen Top-Modells. Die unverbindliche Preisempfehlung für den Dark Rock Pro 2 beträgt 74 Euro. Zum Testzeitpunkt war er auch im Internet noch nicht günstiger zu bekommen.


Es gibt 16 Kommentare.
Weitere Kommentare
  • 1
    pescA , 25. Mai 2012 09:25
    Schöner Test! Absolute Monster, die Teile. Und wie so oft frage ich mich, ob nicht bald Beschwerden kommen, weil Mainboards nicht auf 1 KG Kühler ausgelegt sind...

    Ein bischen Eye-Candy aus dem Luxx:
    http://www.hardwareluxx.de/index.php/news/hardware/prozessoren/22590-16-kerne-performance-check-mit-asus-z9pe-d8-ws.html
  • 0
    anonymous@guest , 18. Juni 2012 12:01
    seit dem es die wakü kits gibt(bei mir ein H100 am werkeln) sehe ich keinen grund mehr diese schweren dinger zu verbauen und mein motherboard unnötig zu belasten.
    wer beim motherboard nicht gespart hat muss sich um die mosfets auch keine gedanken machen.
    notfalls eben den fan in der seitenklappe höher drehen lassen.
    bisher keine probleme damit...alles stabil,geräuscharm und kühl ;) 
  • 0
    Berserkus , 6. Juni 2012 22:15
    arutha87
    Und zur Marketing-Strategie: Mal ehrlich, wer muss schon 220 Watt an einem Prozessor wegkühlen?


    Naja, ich wette das Bulldozernutzer da schon sehr nahe rann kommen werden. :p 
    Ich muss das wissen, ich hab einen ^^