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Onnto Datatale RS-M4QO

Desktop-Storage: Drei RAID-Speicherboxen im Test
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Technische Geräte müssen nicht immer hässlich sein und können zuweilen durch ihr Aussehen auch von ihrem eigentlichen Bestimmungszweck ablenken. So ging es uns zumindest mit dem Onnto Datatale RS-M4QO, das uns bei der ersten Betrachtung eher an einen Mini-Kühlschrank als an ein Speichergerät erinnerte - was ja aber nicht zwangsläufig etwas schlecht sein muss. Durch sein schnörkelloses Erscheinungsbild sollte das Datatale RS-M4QO auch auf einem Schreibtisch eine gute Figur abgeben. Dass der Vergleich mit einem Mini-Kühlschrank nicht allzu weit hergeholt ist, zeigt sich bei einem näheren Blick auf das 21 x 14 x 21 cm (L x B x H) messende Gehäuse. Dies ist komplett aus Kunststoff gefertigt und wird lediglich der Optik halber von Aluminium ummantelt, wobei hier die Rückseite ausgespart wurde. Das relativ geringe Gewicht von 2,3 kg (ohne Festplatten) ist damit schnell erklärt.

Anschlüsse an der Rückseite

An der Gehäuserückseite des etwa 320 Euro teuren DAS-Geräts finden sich neben einem Ein- / Ausschalter und dem Stromanschluss für das externe Netzteil noch zwei FireWire 800 und eine FireWire 400 Schnittstelle. Auf einen USB 2.0 sowie eSATA-Anschluss wurde ebenfalls nicht verzichtet und damit die Anschlussvielfalt komplettiert. An der oberen Gehäusekante zieren Luftauslässe das Gehäuse. Am Auffälligsten dürften jedoch die ebenfalls an der Rückseite angebrachten Gruppen von DIP-Schaltern sein, mit denen sich zum einen die Anzahl der eingebauten Festplatten und zum anderen die verschiedenen unterstützten RAID-Modi einstellen lassen. Anwender können hierbei bei der maximalen Ausstattung des Gehäuses mit vier Festplatten auf die RAID-Modi 0, 1, 5 und 10 zurückgreifen. An der Frontseite informieren sechs Status-LEDs, die an der oberen Gehäusekante eingelassen wurden, über den Betriebszustand des Geräts beziehungsweise der Festplatten und des RAID-Status.

Festplatteneinschübe

Festplatten werden im Onnto Datatale RS-M4QO noch in der Horizontalen sondern in der Vertikalen betrieben. Um Zugang zu den Laufwerksschächten zu erhalten, muss dementsprechende der "Deckel" abgenommen werden. Dieser muss lediglich nach hinten geschoben werden, will man ihn zu öffnen. Auf der Innenseite der Abdeckung ist ein Diagramm angebracht, das die verschiedenen Stellungen der DIP-Schalter an der Gehäuse Rückseite erklärt.

Bei der Befestigung der Festplatten setzt Onnto auf eine einfache Befestigungsart. Die Festplatten werden nicht in Laufwerkskäfige geschraubt sondern lediglich mit speziellen, im Lieferumfang beigelegten Schrauben, an einem Bügel aus Aluminium befestigt. Dieser dient einerseits als Griff sowie als Führung beim Einsetzen der Festplatten. Apropos Festplatten: Das Onnto Datatale RS-M4QO wird in der Regel als Leergehäuse geliefert weshalb zum oben genannten Anschaffungspreis von etwa 320 Euro noch weitere Kosten für die jeweiligen Festplatten hinzu kommen, wobei auch Gesamtkapazitäten größer 2 Terabyte keine Probleme für das DAS-Gehäuse darstellen.

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