Fazit
Wird die Speicherkapazität des Computers knapp, kann auf das umständliche Einbauen einer Festplatte verzichtet werden. Dank der eSATA-Schnittstelle sind auch bei externen Geräte vergleichbare Datenübertragungsraten möglich, wie sie mit internen Lösungen zu erreichen sind. Zudem bieten viele Hersteller Speicherboxen an, die mehr als eine zusätzliche Festplatte zur Verfügung stellen und zudem noch einen RAID-Controller integriert haben. Dies kommt vor allem dem Erhalt der gespeicherten Daten beim Ausfall einer Festplatte im RAID-Verbund zugute - vorausgesetzt man verwendet einen entsprechenden RAID-Modus wie RAID-1 oder RAID-5.
Flexible Anschlussmöglichkeiten
Die RAID-Funktionalität wird bei den getesteten Geräten durch den relativ weit verbreiteten Oxford OXUFS936 Controller-Chip erzielt. Dieser macht es zudem auch möglich, dass Anwender die getesteten DAS-Geräte höchst flexibel nutzen können, da die Verbindung mit einem Computer sowohl über USB-2.0 als auch per FireWire oder eSATA hergestellt werden kann.
Gleicher Chip - unterschiedliche Leistung
Obwohl alle Geräte mit einem Controllerchip des gleichen Typs ausgestattet sind, lassen sich Unterschiede bei der Leistung feststellen. Ein großer Faktor, der die Leistungsfähigkeit beeinflusst, ist sicherlich bei den verbauten Festplatten zu sehen, weshalb unsere Testergebnisse nur für das jeweilige Test-Szenario ihre Gültigkeit besitzen. Da alle Geräte als Leergehäuse verfügbar sind, haben anspruchsvolle Anwender hier die Möglichkeit, durch die Wahl entsprechender Festplatten auf die Leistungsfähigkeit Einfluss zu nehmen.
Onnto Datatale RS-M4QO
Hinsichtlich der Optik und des Handlings kann das Onnto Datatale RS-M4QO überzeugen. Das aus Kunststoff gefertigte Gehäuse ist sehr gut verarbeitet und gefällt durch die Ummantelung mit einer Aluminiumhülle. Zudem gefällt uns das schnörkellose, geradlinige Design. Ebenfalls gefallen hat uns das einfache Konzept der Festplattenhalterungen, die lediglich aus einem Aluminiumbügel bestehen, die Festplatten aber sicher an Ort und Stelle halten.
Other World Computing Mercury Elite-AL Pro QX2
Das Gehäuse des OWC Mercury Elite-AL Pro QX2 besteht komplett aus Aluminium und hinterlässt einen sehr massiven Eindruck, der allein durch die im Vergleich instabil wirkende Frontabdeckung etwas geschmälert wird. Mit den neuen RAID-Konfigurationsoptionen sind diese umfangreich ausgefallen, weshalb hier für jeden Anwender etwas dabei sein dürfte, das seinen Bedürfnissen entspricht. Die Datenübertragungsraten im RAID-5-Modus in Zusammenhang mit einer eSATA-Verbindung sind für die herrschenden Verhältnisse gut bis sehr gut.
Newertech Guardian Maximus Elite
Das Guardian Maximus Elite wird als Datensicherungs-Lösung beworben, wobei auch auf die Vorteile einer redundanten Datenhaltung eingegangen wird. Da hier zwei Festplatten zum Einsatz kommen und Wert auf die Werbeaussagen gelegt wird, ist es nachvollziehbar, dass das Gerät lediglich nur den RAID-1-Modus unterstützt. Ein wenig unverständlich ist jedoch, dass Anwendern nicht die Möglichkeit eingeräumt wird, die Festplatten selbst zu wechseln - sollte das Gerät bereits inklusive Festplatten erworben werden. Wie bereits im Test darauf eingegangen, ist es zwar technisch kein Problem das Aluminiumgehäuse aufzuschrauben, jedoch müssen Anwender hierfür den Verlust der Garantie in Kauf nehmen.
Das Newertech Guardian Maximus Elite erinnert mich an mein alten Toaster
"OWC Mercury Elite-AL Pro QX2" scheint baugleich mit dem Hydra vom MacPower zu sein - habe meins von Gravis für 260 Euronen - bin sehr zufrieden, aber es ist nicht leise genug für den Schreibtisch...
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Ich habe das RS-M4QO und würde es nicht wieder kaufen. Es erreicht mit 4x640 GB-Platten von WD zwar traumhafte Schreibraten (unter RAID5 durchschnittlich > 200 MB, angeschlossen an eSata 300). Aber die beiden Lüfter an der Geräteunterseite sind unerträglich laut. Und Ersatzlüfter gibt es in dieser speziellen Größe nicht zu kaufen. Geregelt habe ich sie nicht bekommen (bin kein Tüftler). Eigentlich kann man es nur kurz zum Sicherneinschalten und dann wieder ausschalten. Wie kann man so ein gelungenes Konzept mit solchen Lüftern kombinieren? Echt schade. Naja, wer langsam laufende Platten (= nicht so heiß) einbaut, kann auf die Lüfter auch verzichten.
wo kann man das "OWC Mercury Elite-AL Pro QX2" denn in deutschland bzw. in der EU kaufen? über's ausland zu bestellen ist immer so umständlich...
Es wäre schön, wenn die Testberichte auch einige Infos über die Handhabung (Hot-Swap, Erweiterungsfähigkeit, etc.) enthalten würden.