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Nächste Telekom-Datenpanne

Von - Quelle: Stern | B 12 kommentare
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Schon wieder ein Datenleck bei der Telekom. Einzusehen waren bis letzten Freitag hunderte Datensätze von Telekom-Kunden, die sich dort online angemeldet hatten.

Ein eigener Telekom-Vorstand für den Datenschutz, das Versprechen, besser zum Thema zu informieren und ein externer »Datenschutzrat«: Dies unter anderem sind die Konsequenzen, die die Telekom nach den Datenpannen der letzten Monate ziehen will – und die bislang offensichtlich nicht gefruchtet haben. Wie der Stern berichtet, haben die Mitarbeiter des Magazins erneut ein Datenleck beim Rosa Riesen ausgemacht.

Telekom- Auftragsformular (Bild: Stern)Telekom- Auftragsformular (Bild: Stern)Demnach soll es bis letzten Freitag jedem Internetnutzer vergleichsweise einfach möglich gewesen sein, hunderte von Kundendaten abzurufen. Wer sich nämlich bei der Telekom online als neuer Kunde registrieren will, muss seine Angaben in eine Maske eingeben. Neben dem Namen werden damit unter anderem auch die Anschrift des Kunden und seine öffentlichen wie auch nicht-öffentlichen Telefonnummern erfasst. Nach dem Anmeldevorgang wird ein PDF erzeugt und im Browser angezeigt. Die URL dieser Datei enhält die eigene Auftragsnummer. Wurde diese in der Browser-Adressleiste durch eine andere, höhere oder niedrigere Nummer ersetzt, lud der Browser auch die PDFs anderer Neukunden.

Ein Speichern fremder Auftragsformulare ist somit recht simpel möglich. Stern liegen nach eigenen Angaben knapp 500 Datensätze von Kunden aus ganz Deutschland vor. Täglich sollen sich durchschnittlich etwa 50 Kunden online bei der Telekom anmelden. »Im Minutentakt konnte jeder Interessierte mitverfolgen, wer gerade seinen alten Anschluss gekündigt hatte«, so der Stern.

Die Telekom hat das Datenleck geschlossen, nachdem sie darauf aufmerksam gemacht wurde. Die Rede ist von einem »Arbeitsfehler«. Bei den betroffenen Kunden will sich der Anbieter nun entschuldigen.
Bild: Stern.de

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  • Raver , 27. Januar 2009 19:53
    Nun zerreißt sie doch mal nicht in der Luft!
    Es gibt schließlich dutzende Online-Shops, auch namhafte, die bei der Anmeldung keinerlei Verschlüsselung bieten bzw. auch nicht nach dem Login.
    Sicher wird von den Medien jetzt jede noch so kleine Panne verzeichnet und breitgetreten, doch was hat das bitte noch mit Seriösität zu tun.
    Solange die meisten noch nicht einmal ein Sicherheitsupdate auf Ihrem System installieren können oder den Internetexplorer nicht durch Firefox mit entsprechenden Addons ersetzen, können wir doch eh nicht von "Datensicherheit" sprechen...
  • Anonymous , 27. Januar 2009 21:07
    Schön! Für diejenigen, die immer noch nicht kapiert haben, dass man besser kein Kunde des pinken Ts wird, hat die Telekom jetzt endlich einen hauseigenen Online-Pranger angeschafft. Ist doch löblich! Auf diese Weise erledigen sich das "Problem Datenpanne" und "Saftladen Telekom" dann doch noch in einem Rutsch.
  • JB87 , 27. Januar 2009 21:41
    HansWurst, dein Name sagt genau das aus was du nieder schreibst!!!
  • Alle 12 Kommentare anzeigen.
  • KatSeiko , 27. Januar 2009 22:32
    Im Grunde sind wir doch alle Kunden der Telekom... Durch diese blöde Lücke im Gesetz gehört die "letzte Meile" der Telekom - egal, wer die letzten hundert Meter denn tatsächlich gebaut hat.
  • Anonymous , 27. Januar 2009 23:49
    Da darf ich kurz berichtigen, es gibt inzwischen Firmen, die ihr eigenes Netz aufgebaut haben, inklusive der berühmt, berüchtigten letzten Meile. Wenn es sich in diesem Fall auch nur um regionale Angebote handelt, aber immerhin es gibt sie inzwischen.

    Lassen wir uns überraschen wie man dort mit unseren Daten umgeht ...
  • I-HaTeD2 , 28. Januar 2009 02:02
    JB87HansWurst, dein Name sagt genau das aus was du nieder schreibst!!!


    Sorry aber wenn er irgendwo nun mal recht hat?

    Ich finde es langsam echt Peinlich, nicht nur das die Telekom Qualitativ einfach nicht mehr tragbar ist sondern auch noch nicht ein mal fähig ist ein sicheres System zu schreiben ... Tut mir leid aber das dürfte nicht mal Hobbyentwicklern passieren, sicherlich ist ein kein System perfekt aber das ist einfach nur ein dummer Anfängerfehler der einem professionellen Entwickler niemals passieren darf.
  • ankabo , 28. Januar 2009 07:36
    Ich finde soetwas mehr als peinlich!
    Wenn es irgendeinen Online-Shop passiert, der sich die Software kauft... OK, da gibt es immer mal wieder solche Dinger. Aber bei einem Weltkonzern wie der Telekom?
    Je größer, desto schlimmer ist es.
  • JB87 , 28. Januar 2009 09:36
    I-HaTeD2Sorry aber wenn er irgendwo nun mal recht hat?Ich finde es langsam echt Peinlich, nicht nur das die Telekom Qualitativ einfach nicht mehr tragbar ist sondern auch noch nicht ein mal fähig ist ein sicheres System zu schreiben ... Tut mir leid aber das dürfte nicht mal Hobbyentwicklern passieren, sicherlich ist ein kein System perfekt aber das ist einfach nur ein dummer Anfängerfehler der einem professionellen Entwickler niemals passieren darf.


    Natürlich ist das mehr als peinlich, aber zu meinen das alles schlecht is von der sogenannten "Teledoof" ist absoluter schwachsinn!!
    Außerdem ist für die meisten vorkommnisse nicht die Telekom an sich schuld, sondern einzelne UNFÄHIGE Mitarbeiter!! Aber wie schon gesagt, das kann (sollte aber nicht) jedem passieren!!
  • ianrad , 28. Januar 2009 09:41
    Der Service des Unternehmes lässt wirklich zu wünschen übrig. Da muss sich auf jeden Falle was ändern. Und da können sie sich noch so oft bei ihren Kunden entschuldigen ...

    Wirklich gelitten haben jedoch solche, die gerade arbeitslos sind, dadurch bei MONSTER registriert sind und nun auch bei der T-Com ihre Daten verloren haben ;) 
    Denn doppelt ausgespitzelt hält besser.
  • JB87 , 28. Januar 2009 10:45
    Klar lässt der Service nach aber bei einem Riesenunternehmen ist das eben auch nicht ganz so einfach zu handeln! Je größer das Unternehmen desto größer sind die Probleme, das ist wohl überall so! Und nicht nur bei der Telekom...

    Aber hier geht es auch nicht um den Service ;) 
  • Anonymous , 28. Januar 2009 15:57
    Juhu, auf der Telekom hauen wir doch gerne drauf rum....
    So ein Fehler sollte zwar keinem Unternehmen unterlaufen, andererseits sehe ich bei dieser Datenpanne, dass es ersteinmal Leute geben muss die explizit nach so ner Lücke suchen...
    In dem Fall kritisiere ich auch den Stern, da man dort wohl scheinbar erstmal gewartet hat, dass man "genügend" Datensätze hat, um es dann der Telekom zu melden und selber damit Schlagzeilen machen zu können!
    Aus meiner Sicht hätte man, als seriöse Firma/aber auch als seriöser Bürger, dieses Leck direkt der Telekom melden sollen: Sofern man dies nämlich nicht gemacht hat, müsste dieser Person das Kritisieren dieser Datenlücke untersagt werden - schließlich hat man selber nicht versucht diese möglichst schnell schließen zu lassen.

    Desweiteren behaupte ich mal, dass andere ("große") Unternehmen genauso Sicherheitslücken haben, diese aber entweder noch nicht vom Stern oder anderen Publikmachern entdeckt wurden, oder gerade einfach nicht ins Bild passen. Wäre doch auch schade, wenn man neben dem Bild, der bösen schlechten Telekom, auf einmal noch ganz ganz viele anderen Bilder von anderen Unternehmen hätte.
    Dann wäre ein Beitrag zu einem solchem Thema ja gar nicht mehr interessant genug, ja beinahe ausgelutscht...

    Ich verstehe auch nicht die, die über den Service der Telekom meckern, wir haben schon verschiedene Telefonanbieter erlebt, entweder persönlich oder durch Freunde/Verwandte und komischerweise meinten viele, dass sie, so schnell wie möglich, wieder zur Telekom zurückwollen.
    Beispiel von gutem Service habe ich zum Beispiel bei nem Freund gesehn: alter Router ist kaputt gegangen, Zugangsdaten waren nicht mehr auffindbar... - ein Anruf genügte und neue Zugangsdaten wurden zugeschickt.
  • JB87 , 28. Januar 2009 20:53
    Gast123Juhu, auf der Telekom hauen wir doch gerne drauf rum....So ein Fehler sollte zwar keinem Unternehmen unterlaufen, andererseits sehe ich bei dieser Datenpanne, dass es ersteinmal Leute geben muss die explizit nach so ner Lücke suchen...In dem Fall kritisiere ich auch den Stern, da man dort wohl scheinbar erstmal gewartet hat, dass man "genügend" Datensätze hat, um es dann der Telekom zu melden und selber damit Schlagzeilen machen zu können!Aus meiner Sicht hätte man, als seriöse Firma/aber auch als seriöser Bürger, dieses Leck direkt der Telekom melden sollen: Sofern man dies nämlich nicht gemacht hat, müsste dieser Person das Kritisieren dieser Datenlücke untersagt werden - schließlich hat man selber nicht versucht diese möglichst schnell schließen zu lassen.Desweiteren behaupte ich mal, dass andere ("große") Unternehmen genauso Sicherheitslücken haben, diese aber entweder noch nicht vom Stern oder anderen Publikmachern entdeckt wurden, oder gerade einfach nicht ins Bild passen. Wäre doch auch schade, wenn man neben dem Bild, der bösen schlechten Telekom, auf einmal noch ganz ganz viele anderen Bilder von anderen Unternehmen hätte.Dann wäre ein Beitrag zu einem solchem Thema ja gar nicht mehr interessant genug, ja beinahe ausgelutscht...Ich verstehe auch nicht die, die über den Service der Telekom meckern, wir haben schon verschiedene Telefonanbieter erlebt, entweder persönlich oder durch Freunde/Verwandte und komischerweise meinten viele, dass sie, so schnell wie möglich, wieder zur Telekom zurückwollen.Beispiel von gutem Service habe ich zum Beispiel bei nem Freund gesehn: alter Router ist kaputt gegangen, Zugangsdaten waren nicht mehr auffindbar... - ein Anruf genügte und neue Zugangsdaten wurden zugeschickt.


    Seh ich genauso ;)