Dead Space 3 - Horror für schwache Grafikkarten!

Für die einen ist es ein grafisch öder Konsolen-Abklatsch, für die anderen die Rettung. Wer Horror mag und sich auch sonst in Bescheidenheit übt, der kann mit schwacher oder alter Hardware sogar glücklich werden. Wir wollen heute die Untergrenze ausloten.

Da sage mal einer, aktuelle Spiele seien nichts für schwache Rechner. So wie die einen klecksige Matschtexturen als Folge liebloser Konsolen-Ports hassen, sind die anderen im Gegenzug immer wieder glücklich, wenn ein einigermaßen gutes Spieleerlebnis mit moderaten Anforderungen daher kommt. Nimmt man aktuell Dead Space 3 als klassischen Vertreter der Grafikkartenkuschel-Fraktion, dann bliebe eigentlich nur noch die Frage zu klären, wie weit man sich auf der VGA-Nahrungskette hinab begeben kann, um dann nicht doch irgendwann vom bösen Pixelmonster gefressen zu werden.

Aus diesem Grund habe ich mit der A10-5700 eine APU von AMD getestet, neben deren integrierter Grafik ich auf dem gleichen Board zur besseren Vergleichbarkeit noch diverse angestaubte Schätze aus dem Archiv getestet habe. Damit die Parität gewahrt bleibt, durfte auch noch die iGP HD4000 in Intels Core i7-3770K ran, der aber diesmal mit dem Originaltakt lief. Überhaupt, es wurde nichts übertaktet, sondern in handelsüblicher Form verwendet. Ich teste einmal die Minimalauflösung von 1024 x 768 Pixeln und einmal die FullHD-Auflösung mit 1920 x 1080 Pixeln, jedoch beides immer mit niedrigsten Grafikoptionen. Da die Performance mit der Anzahl der zu bedienenden Bildschirmpixel recht gut skaliert, können sich die Zwischengrößen recht simpel ableiten lassen.

Euch erwarten jetzt 17 Grafikkarten älteren Datums bzw. kleinerer Leistungsklassen, dazu eine integrierte APU-Grafikeinheit und Intels iGP HD4000. Viel Spaß beim Horror, denn man ja will schließlich auch sehen, wann man hops geht und dies nicht nur ruckelnd in Teilschritten erahnen.