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Fazit - Einzelkritik und Kaufempfehlung

Vier im Netz: Netbooks bis 10 Zoll im Vergleich
Von

Einzelkritik

ASUS EeePC 1000HASUS EeePC 1000H

Der ASUS EeePC 1000H ist sehr schick, jedoch außen und innen in spiegelndes Klavierlackfinisch gehüllt. Einerseits ist es sehr anfällig für Fingerabdrücke, andererseits stören die Spiegelungen und sind der Ergonomie abträglich. Der Rahmen ist glücklicherweise matt. Die Verarbeitung liegt auf extrem hohem Niveau. Selten fühlen sich Notebooks, egal welcher Klasse, so solide an. Die Akkulaufzeit von gut fünf Stunden ermöglicht auch längere Einsätze abseits des Stromnetzes. Dank hellem und entspiegeltem Display taugt er auch zur Arbeit unter freiem Himmel. Als einziges Gerät im Test verfügt er bereits über Draft-n WLAN. Laut Liste ist es dafür aber auch das teuerste der hier verglichenen Modelle. Konkurrenz bekommt es vom N10E aus eigenem Haus, das noch länger läuft und einen ExpressCard/34-Slot mitbringt, dafür aber auch mehr wiegt und einen höheren Preis hat.

Dell Inspiron Mini 9Dell Inspiron Mini 9

Dells Inspiron Mini 9 empfiehlt sich, wenn es auf kleine Abmessungen und geringes Gewicht ankommt. Außerdem ist es dank seiner lüfterlosen Konstruktion flüsterleise. Bei der Verarbeitung leistet es sich keine Schwächen. Aufgrund des spiegelnden und dunklen Displays sollte es aber bevorzugt in geschlossenen Räumen zum Einsatz kommen. Bei der Laufzeit offenbart es jedoch eine SchwächeEs bietet die kürzeste Laufzeit im Testfeld. Die Tastatur ist durch das vom Standard abweichende Layout gewöhnungsbedürftig. Wer auf ein leises Netbook nicht verzichten will aber ein größeres Display braucht, mit der gebotenen Leistung auskommt und sich nicht an Windows Vista als Betriebssystem stört, der sollte sich den großen Bruder Inspiron Mini 12 anschauen.

Lenovo Ideapad S10eLenovo Ideapad S10e

Lenovos Ideapad S10e ist kein schlechter Einstieg in die Netbook-Welt. Das Design hebt sich wohltuend vom Mainstream ab, doch werden sich manche am billig wirkenden weißen Hartplastik stören. Es ist insgesamt gut verarbeitet, nur der Deckel ist zu weich. Die knapp über fünf Stunden Akkulaufzeit können sich sehen lassen und sorgen für hohe Mobilität. Alleinstellungsmerkmal in diesem Feld ist der ExpressCard/34 -Einschub, mit dem man das S10e UMTS-tauglich machen kann. Leider wurde dafür ein USB-Port geopfert, so dass es hier nur zwei Stück gibt. Aktuelle BIOS-Versionen bringen mit QuickStart ein Mini-Betriebssystem mit, das sich schon vor Windows starten lässt und im Notfall zur Kommunikation oder Fehlerdiagnose dienen kann. Die ThinkVantage-Tools der großen Modelle leisten auch hier sehr gute Arbeit.  Durch die Kante vor der Tastatur und das kleine Trackpad ist es auch nicht wirklich ergonomisch. Das spiegelnde und dunkle Display schränken die Outdoor-Tauglichkeit stark ein, und die unregelmäßig aufjaulenden Lüfter trüben das ansonsten gute Bild.

Samsung NC10Samsung NC10

Samsungs NC10 kann in allen Belangen punkten. Es stellt mit seinen knapp siebeneinhalb Stunden Batterielaufzeit einen neuen Rekord in diesem Segment auf, ist exzellent verarbeitet und verfügt über sehr gute Tools. Das matte Display ist hell, auch aus großen Winkeln gut ablesbar und stellt Farben sehr angenehm dar. Auch unter Last bleibt das Netbook noch leise. Die SilverNano-Beschichtung der Tastatur soll antibakteriell wirken. Das schmale Touchpad versteht einige Multi-Touch Gesten. Andere Sonderausstattungen, die über den Netbook-Standard hinausgehen, bringt das NC10 aber nicht mit. Preislich liegt es im Mittelfeld.

Kaufempfehlungen

Kauftipp: Samsung NC10 / ASUS EeePC 1000HKauftipp: Samsung NC10 / ASUS EeePC 1000H


Der ASUS EeePC 1000H punktet mit seinem kontrastreichen Display, der guten Laufzeit, der schnellen WLAN Karte, einer sehr guten Tastatur und der hervorragenden Verarbeitung. Dafür bekommt es den Tom's Hardware Kauftipp.

Auch Samsungs NC10 verdient sich einen Kauftipp und überzeugt die Tester mit ausgefeilten Tools, guter Ergonomie, sehr guter Verarbeitung, einem farblich ausgewogene Display mit großen Blickwinkeln und der flinke Festplatte. Mit einer Laufzeit von fast siebeneinhalb Stunden stellt es außerdem einen neuen Rekord in dieser Klasse auf.

Ausstattungstabelle

Ausstattungstabelle: Zum Vergrößern bitte anklicken.Ausstattungstabelle: Zum Vergrößern bitte anklicken.

Alle 20 Kommentare anzeigen.
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  • Takato , 23. März 2009 10:44
    ihr solltet vllt beim Akku nicht die Kapazität in mAh angeben, da der EeePC z.b. nur mit 7.2V betrieben wird, as MSI Wind aber z.b. mit 11.1V und somit ne höhere Leistung bei gleicher Stromkapazität erzeugt... (5200mAh*11,1V sind mehr als 6600mAh*7.2V)
  • Weltenspinner , 23. März 2009 10:51
    Jap, wäre nett, würdet ihr das in Wh umrechnen. ;) 
  • Anonymous , 23. März 2009 11:20
    Mich würde interessieren wie groß die Akkus bei dem Test waren. Das NC10 gibt es zb mit einem 3 Zellen und einem 6 Zellen Akku, was die Laufzeit und den Preis natürlich erheblich verändert.
    Außerdem würde mich interessieren wieviel Strom dei im Netztbetrieb ziehen.
  • robsn , 23. März 2009 11:32
    was ist denn erheblich bei dir? Bei geizhals sind das etwa 15 euro.

    hier wurde natürlich der 6 Zeller geprüft.

    Das mit den "rekordwerten" stimmt - wenn man nur die betrachtet, die hier getestet wurden. Bezieht man den aktuelleren eee 1000HE mit ein, könnte das ganze schon wieder anders aussehen. Schade, dass der nicht getestet wurde, sondern der "alte" 1000h.
  • Shini , 23. März 2009 12:49
    Ich selber besitze den samsung NC10, meine Freundin den EEEPC 1000H.
    Ich muss sagen, dass beim Asus das Pad so fürn A**** ist. Die Tasten müssen derbst eingedrückt werden damit das Ding überhaupt einen Doppelklick durchführt. Einzige Vorteile des Pads sind die Größe und die Präzision die es beim Bewegen der Maus bietet.
    Nun zur Tastatur, die nun beim Asus mehr als schlecht ist: Die Tasten sind viel zu klein. Selbstverständlich ist das sehr subjektiv. Aber ich bin 201 cm groß und habe dementsprechend große Hände. Längere Tippsessions auf dem Asus sind ne echte Folter.
    Dazu kommen noch die hässlich großen Symbole, die ich trotz anderer DPI-Einstellung nicht kleiner kriege. Es muss eine Neuinstallation druchgeführt werden um die Asusvorgaben zu löschen.
    Und das Samsung beherrscht durchaus Multitouch. Prüft das nochmal! (Ihr solltet dazu schon den Treiber installieren...)

    Sonst ein gelungener Test. Der eine oder andere hätte vielleicht gerne den Acer gesehen aber man kann ja nicht alles haben.
  • benkraft , 23. März 2009 13:00
    ShiniIch selber besitze den samsung NC10, meine Freundin den EEEPC 1000H.Ich muss sagen, dass beim Asus das Pad so fürn A**** ist. Die Tasten müssen derbst eingedrückt werden damit das Ding überhaupt einen Doppelklick durchführt. (...) Und das Samsung beherrscht durchaus Multitouch. Prüft das nochmal! (Ihr solltet dazu schon den Treiber installieren...)Sonst ein gelungener Test. Der eine oder andere hätte vielleicht gerne den Acer gesehen aber man kann ja nicht alles haben.


    Hi, und danke für's Feedback!
    Das Acer Aspire One D150 kommt demnächst - es hat schon lange genug gedauert, dieses Testfeld zusammenzustellen.. Noch länger wollte ich dann doch nicht warten. :)  Aber es wird regelmäßig weitere Netbook-Tests geben.

    Deine Kritik am ASUS kann ich nicht nachvollziehen - bin aber auch ein Stück kleiner als du. :)  Was ich aber sagen kann: Wir hatten zwei Testgeräte hier. Die Tastatur war beim ersten grottenschlecht: Klappern, Durchbiegen, schlechter Widerstand, etc. Es stellte sich heraus, dass es ein Vorserienmodell war. Übrigens dasselbe, das auch die c't getestet hatte, mit genau denselben Kritikpunkten.
    Beim zweiten Sample war die Tastatur allerdings Spitze - wie beschrieben.
    Wenn du also mit dem Gerät Probleme hast, solltest du ein RMA bzw einen Umtausch in Erwägung ziehen. Vielleicht hast du auch eins aus der ersten Produktionsreihe?

    Zum Multi-Touch bei Samsung: Das Gerät wurde wie von Samsung geliefert getestet (also so, wie es auch jeder Käufer nutzen würde). Danke aber für den Hinweis - vielleicht hat sich bei der Vorinstallation ja etwas getan? Ich recherchiere noch mal und schaue, was ich herausfinde
  • Shini , 23. März 2009 13:11
    Ich habe eines der Ersten Samsunggeräte in Deutschland gekauft. Auch meine Freundin hat wohl die erste Asus-Serie erwischt.
    Wie gesagt die Tastaturgeröße ist subjektiv. Das Samsung hatte ich extra wegen der Größeren Tastatur gekauft, weil ich eben viel unterwegs bin und auch viel Tippen muss.
    Zum Samsung kann man sagen, dass es einen größeren 9-Zellen Akku gibt. Leider nicht von Samsung. Aber mit dem sind 12 Stunden Laufzeit drin (ich habe ihn selber). Kostet leider 85 Euro.^^
    Vielleicht könnte man beim Lenovo noch erwähnen, dass es 512 MB RAM Oboard hat und nen 512er Riegel drin hat. Maximal können nur 1,5 GB eingebaut werden.
  • CyberAce , 23. März 2009 15:02
    Ich empfehle wie der Test die Asus Netbooks. Asus ist halt der Pionier in diesem Bereich und die Geräte sind irgendiwe einen Tick besser, außerdem gibt es bei den Asus Netbooks am meisten Zubehör und im Netz diverse Zusatzprogramme zum Übter/Untertackten, Lüfter einstellen ...

    Desweiteren finden Bastler in Foren gute Anleitungen um die Asus Geräte zu einem Navi umzubauen oder ein Touchdisplay einzubauen...

    Deswegen ASUS.
  • muggy83 , 23. März 2009 15:10
    Naja dann hatte ich ja den richtigen Riecher, als ich mir das NC-10 bei dt. Marktstart geholt habe. *Schulterklopf*

    Das einzige, was mich daran ein wenig stört ist das Lüftergeräusch. Wenn er denn mal läuft, ist er schon mehr als deutlich hörbar. Das finde ich ein wenig enttäuschend, da andere Hersteller gar lüfterlose Modelle entwickeln können.

    Ansonsten aber wirklich ein TOP Gerät!
  • Shini , 23. März 2009 15:12
    CyberAceIch empfehle wie der Test die Asus Netbooks. Asus ist halt der Pionier in diesem Bereich und die Geräte sind irgendiwe einen Tick besser, außerdem gibt es bei den Asus Netbooks am meisten Zubehör und im Netz diverse Zusatzprogramme zum Übter/Untertackten, Lüfter einstellen ...Desweiteren finden Bastler in Foren gute Anleitungen um die Asus Geräte zu einem Navi umzubauen oder ein Touchdisplay einzubauen...Deswegen ASUS.



    Ich weis ja nicht, wenn ichn Navi will kauf ich ein Navi. Wenn ichn Netbook mit Touchdisplay haben will kauf kauf ich das Asus T70.
    Und sowas wie ÜbertaKten ist eh nicht im Sinne eines Netbooks. Du musst auch nach dem gehen was du brauchst und was du nicht brauchst. Wenn ichn Auto brauch kauf ich doch keinen LKW..
  • fruechtetee , 23. März 2009 17:05
    Wow: 7 1/2 Stunden ist viel :D 
    Hat jemand einen 15,6" Stromsparwunder mit genug Leistung für Filme und nen kleines Game (CoD4 oder so...)
  • Anonymous , 24. März 2009 10:07
    Schöner Test, aber ich hätte noch ein paar Worte zum Betriebssystem schön gefunden.

    Bei Dell zum Beispiel gibts auf Wahl Ubuntu vorinstalliert. Alleine das finde ich einen riesigen Pluspunkt. Bei den anderen weiß ich das nicht.
  • benkraft , 24. März 2009 10:44
    Stimmt, beim Dell kann man sich auch für eine preiswertere Variante mit Linux entscheiden. Gleichzeitig ist man dann aber gezwungen, mit einer kleineren 8-GB-SSD vorlieb zu nehmen.
    Den ASUS EeePC 1000H gibt es auch mit (Ubuntu)Linux, der Preisunterschied ist dabei allerdings vernachlässigbar.
    Das Lenovo Ideapad ist ebenfalls mit einem Linux erhältlich, hier dann mit Suse Linux Enterprise 10.
    Samsungs NC10 gibt es zumindest derzeit nur mit Windows XP.

    EDIT: Ich hab das jetzt auch im Artikel eingepflegt, im Bereich "Ausstattung, Software". Danke noch mal für den Hinweis!
  • Anonymous , 24. März 2009 14:09
    ich darf anmerken, dass mein 1000H eine 160gb platte verbaut hat, nicht wie im test erwaehnt 80gb :) 
  • benkraft , 24. März 2009 14:38
    Deshalb findet sich im Text auch die Anmerkung, dass sich alle Angaben auf die jeweiligen Testgeräte beziehen. Es ist nicht unüblich, dass Firmen die Ausstattung im Laufe des Produktzyklus anpassen. Unser Testmodell war jedenfalls noch mit einer 80 GB Festplatte ausgestattet, und zwar mit einer Seagate Momentus ST980811A. :) 
  • daniel lehmann , 24. März 2009 18:24
    @benkraft: Vielen Dank für die Anpassungen zwecks Linux. Aber ich seh da auf der Dell Seite was anderes:
    - Beim 12 Zoll Inspiron gibts 40, 60 und 80 GB zur Wahl.
    - Beim 9 Zoll kann man den RAM mit Ubuntu auf 2 GB upgraden (mit Windows XP nichts) und die SSD ist von 4 GB bis zu 64 GB erhältlich (http://configure.euro.dell.com/dellstore/config.aspx?oc=n03m0901&c=de&l=de&s=dhs&cs=dedhs1&kc=topic~emea)


    Danke und Grüße
  • benkraft , 24. März 2009 19:21
    Interessant - da hast du Recht. Ich war dem ersten Linux-Link gefolgt, bei dem die Konfiguration so ist, wie ich sie im Text beschrieb. Der zweite Link, der zu deiner Konfiguration führt, bietet dem Käufer in der Tat mehr Optionen.

    Ich werde den Text entsprechend ändern - danke für den Hinweis!
  • Schugy , 26. März 2009 19:03
    Mein Geraet ist leider fernab des Mainstreams, aber ich wuesste schon gern, wie sich mein Raon Digital Everun Note D60H gegen die hier getesteten Geraete behauptet. Selbst habe ich Ubuntu 8.1 drauf und kann daher Eure Benchmarks nicht selbst nachvollziehen. In Sachen Abmessungen und Gewicht gewinnt es sicher deutlich, dafuer ist die Ausdauer ohne zusaetzlich ansteckbaren Akku mit dem kleinen 3,7V 5200mAh Energiespeicher auf ca. 2 Stunden bei aktivem WLAN begrenzt. Mit 2 Akkus hoeherer Kapazitaet waeren ca. 5-6 Stunden drin.
  • Anonymous , 30. März 2009 13:14
    Hatte erst das Asus 1000H und war damit recht zufrieden. Habe mir nun aber das Samsung NC10 mit integriertem GPRS / HSDPA zugelegt. (gibt es von ASUS leider noch nicht) Von der Grösse und der Akkulaufzeit her überzeugt mich das Samsung ganz klar mehr, dafür ist das Touchpad viel zu klein (Aber die Tasten besser).
    Wirklich gestört hat mich aber folgendes beim Samsung:
    Die Harddisk kann nur ausgetauscht werden wenn das gesammte Gerät auseinandergeschraubt wird (was bei mir nicht mal möglich war, da einige Schrauben viel zu fest angezogen waren und die Kreuzkerbe ausfranste bevor sich die Schrauben lösen wollten)! Beim ASUS reicht es eine einzige Schraube zu lösen um an die HD zu gelangen. -> Bravo ASUS: So kann man sich ganz leicht selbst zu einem späteren Zeitpunkt eine günstige SSD einbauen!
  • Blackmarket , 18. Mai 2009 15:34
    Ich hab auch den Eee 1000H und ich muss sagen das Touchpad ist das beste das ich je benutzt habe. Absolut präzise und Multitouch funktioniert wunderbar. Die Tastatur ist ordentlich