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Dell Latitude E6400 - Langläufer mit Rucksack

Dell Latitude E6400 - Langläufer mit Rucksack
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Ganz Business - das Latitude E6400 gibt sich dezent und seriös.Ganz Business - das Latitude E6400 gibt sich dezent und seriös.Kurz nachdem Intel seine aktuelle Montevina Chipsatzplattform für den Mobilbereich vorgestellt hatte, zeigte Dell seine neue Latitude Reihe und versprach Laufzeiten von bis zu 19 Stunden. Für Businesskunden ist das natürlich neben der Verarbeitung das Argument schlechthin. Nichts ist peinlicher, als wenn mitten in der Präsentation beim Kunden der Akku gewechselt werden muss oder, noch schlimmer, der Saft ganz ausgeht.

Laufzeit und Gewicht

Der große 84-Wh-Akku wird unter das Notebookgeschnallt.Der große 84-Wh-Akku wird unter das Notebookgeschnallt.Dell betont, dass das Latitude E6400 trotz seiner langen Ausdauer auch noch tragbar bleiben soll. Die Aussage ist allerdings mal wieder ein klassisches "Ja, aber" Szenario, denn die wirklich hervorragenden Laufzeiten erreicht man nur zusammen mit dem optionalen 84-Wh-Zusatzakku. Schnallt man diesen aber unter, kommt man schon ohne Netzteil auf über drei Kilo. Lässt man den zusätzlichen Energiespeicher daheim, speckt das Latitude auf etwa 2, 3 kg ab, und die Laufzeiten bewegen sich im konventionellen, wenn auch guten Rahmen. Netzteil und Stromkabel bringen nochmal etwa 375 g auf die Waage.

Akkulaufzeit (in Minuten)
SzenarioStandardakkuStandardakku +
Zusatzakku
Battery Eater Reader*279681
Battery Eater Recharge98221
DVD Wiedergabe*156390
Volllast (Prime 95) 77192

*Display gedimmt auf 100 cd/m²

Design& Verarbeitung

Willkommen am Arbeitsplatz - das Latitude präsentiert sich schnörkellos und aufgeräumt.Willkommen am Arbeitsplatz - das Latitude präsentiert sich schnörkellos und aufgeräumt.Dass Dell mit dem Latitude E6400 auf die Businessklasse abgesehen hat, zeigt sich bereits im Design überdeutlich. Anleihen beim Thinkpad sind unübersehbar, Schwarz in Schwarz und kantig kommt es daher, ganz auf Funktion getrimmt. Den dünnen metallenen Deckel ziert nur das Firmenlogo von Dell. Auch im Innern setzen sich die Ähnlichkeiten mit dem Vorbild Thinkpad fort : Zusätzlich zum Trackpad gibt es einen Trackpoint mit drei zusätzliche Trackpadtasten. Bei allen Ähnlichkeiten wahrt das Dell dennoch ein eigenes Aussehen und wirkt dem Business Segment angemessen elegant. Schnallt man den Zusatzakku unter, sieht das Latitude aber irgendwie aufgebockt aus. Edel: Das metallene Deckel-Inlay wirkt hochwertig.Edel: Das metallene Deckel-Inlay wirkt hochwertig.Auch bei der Verarbeitung bewegt sich das Dell auf Business-Niveau. Das Chassis ist extrem verwindungssteif, und nichts klappert oder verbiegt sich. Obwohl der Deckel dünn ist, schützt die metallene Oberfläche gut vor Beschädigungen oder zu starkem durchbiegen. Das wechselbare optische Laufwerk ist gut verankert. Der Zusatzakku könnte aber fester sitzen.

Tastatur und Trackpad

Die Beleuchtung der Tastatur lässt sich auch dimmen oder ganz ausschalten. Die Beleuchtung der Tastatur lässt sich auch dimmen oder ganz ausschalten. Die Tastatur ist angenehm, der Hub ist kurz und der Anschlag knackig und nicht zu hart. Die Tastenbeleuchtung sorgt dafür, dass man auch in dunklen Umgebungen problemlos schreiben kann. Empfindliche Ohren werden aber ein leises Morsecode-ähnliches Fiepen heraushören, dass wohl von der Regelelektronik verursacht wird.

Sowohl Tastenabstand als auch das Layout orientieren sich am Standard. Das Trackpad ist ebenfalls ein sehr gutes Arbeitsgerät : präzise, nicht überempfindlich und mit vertikaler und horizontaler Scrollfunktion. Die Tasten sind etwas weich ausgelegt, lösen aber nicht vorschnell aus. Der zusätzliche Trackpoint ist zwischen den Tasten G und H eingelassen und stört nicht, da er nicht hervorsteht. Auch er ist flink und ebenfalls genau. Seine drei Tasten sind ein wenig härter abgestimmt, wobei die dritte die Scollfunktionen in alle Richtungen bereitstellt.

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