Dell hat seiner Studio-Familie ein Prozessorupgrade gegönnt und schickt sie jetzt mit Intels Core-i-Familie und einer Mobility Radeon Grafikkarte ins Rennen. Außerdem stehen neue Designs zur Auswahl. Unsere Eindrücke vom neuen Studio 15 im Kurztest.
Dell hat seiner Studio-Familie ein Prozessorupgrade gegönnt, und die aktuellen Modelle sind allesamt mit Intels neuer Core-i-Familie ausgestattet. Gleichzeitig hat sich auch äußerlich etwas getan. Am Studio-Design mit seiner markanten Keilform hat sich zwar nichts geändert, doch gibt es jetzt neue Styling-Optionen für den Deckel. Bei unserem Testgerät hatte Dell beispielsweise "Horizonte Violett" ausgewählt. Das bringt ein wenig Leben in den oft tristen Notebook-Alltag, ist abwechslungsreicher als ein einfarbiges Deckel-Design und nicht ganz so Fettfinger-empfindlich wie dunkles Hochglanzplastik. Genau das findet sich leider um die Tastatur herum und rahmt auch das Display ein, was zu ablenkenden Spiegelungen führt. Die Handballenauflage ist hingegen in einem Silberton gehalten.
Wie schon bei den zuletzt getesteten Studio-XPS-Notebooks, die praktisch den gleichen Korpus nutzen, fällt die Verarbeitung recht gut aus. Das Chassis ist solide und verwindet sich nur wenig, was wohl auch dem nicht gerade geringen Gewicht von fast 2,9 kg inklusive (aufpreispflichtiger) 85-Wh-Batterie zu verdanken ist. Knistern kann man dem Gehäuse nur entlocken, wenn man seitlich der Tastatur stärker aufdrückt. Das passiert im Alltag nur dann, wenn man das Notebook entsprechend anfasst, um es von einem Ort zum anderen zu tragen, nicht bei der normalen Schreibarbeit. So stört es auch nicht weiter.
Der Deckel ist zwar weich und biegsam, scheint das Display aber gut zu schützen. Druckmuster zeigten sich jedenfalls erst nach sehr starkem punktuellem Druck. Allerdings gibt er, wenn man den Rahmen anfasst, ein leises Knistern von sich, wenn man ihn an den Seiten greift, und beim Öffnen knarzen die Scharniere – dann reibt sich offenbar Plastik an Plastik. Während die Handballenauflage noch ein sehr solides Gefühl vermittelt, schwächelt das Studio 15 speziell an der rechten Seite über dem Einschub des Slot-in Laufwerks.
Die Tastatur wölbt sich beim Tippen mit beherzterem Anschlag speziell zur Mitte hin mit, was aber mehr optisch als funktional oder ergonomisch stört, denn ansonsten tippt es sich mit ihr sehr gut. Die großen Tasten haben einen angenehmen Hub sowie einen ausreichenden Widerstand, der - typisch Dell - manchem aber zu weich ausfallen wird. Die gesamte Tastatur besitzt eine Hintergrundbeleuchtung, die sich in zwei Stufen regeln oder ganz abschalten lässt.
Das Layout entspricht dem Standard, was bedeutet, dass links unten die STRG-Taste liegt und rechts neben ihr die Fn-Taste zu finden ist. Die Pfeiltasten sind ein wenig nordwärts gerutscht, provozieren damit aber keine Scroll-Orgien wie bei anderen getesteten Geräten. Ungewohnt ist, dass die F-Tasten standardmäßig so eingestellt sind, dass sie auch ohne Fn-Taste ihre eigentliche Zweitbelegung nutzen, also beispielsweise die Lautstärke regeln, das Display dimmen, etc. Will man per Tasten-Shortcut ein Fenster schließen, muss man also ALT-Fn-F4 drücken. Im BIOS lässt sich diese Belegung auch umkehren.
Das Trackpad reagiert gleichzeitig leichtfüßig und präzise. Das versehentliche Markieren und Verschieben von Text kam zumindest im Test nicht vor. Es beherrscht vertikales und horizontales Scrollen. Multi-Touch-Gesten sind zwar derzeit in Mode, doch Dells Studio 15 versteht hier nur den Pinch-Zoom, also das Vergrößern und Verkleinern von Texten oder Bildern mit zwei Fingern. Eine Geste für das Blättern lässt sich in den erweiterten Einstellungen auch aktivieren - wohl dem, der weiß, dass es diese Funktion überhaupt gib. Wie die Tastatur fallen auch die Trackpad-Tasten ein wenig weicher aus, ohne aber schwammig zu wirken.

Aber weil du es bist:
http://www.heise.de/newsticker/meldung/WWDC-Mac-OS-X-10-4-Tiger-bruellt-64-bittig-103317.html
Ich bin nicht allein, und seit grob 13 Jahren c't Abonnent.
Ansonsten schau doch einfach mal, was Kollege Google dazu sagt. Soooo selten scheint es nun nicht zu sein, dass man mir einen Neologismus unterschieben oder mich des Plagiats bezichtigen muss.
http://www.google.com/search?ie=UTF-8&oe=UTF-8&sourceid=navclient&gfns=1&q=64-bittig
Das man den internen Grafikkern bei nem Dektop mal brach liegen lässt, ist ja gerade noch so vertretbar (nicht gerade umweltfreundlich aber naja - da schleppt man halt keinen riesen Akku mit sich rum) - aber bei einem Laptop das Potential liegen zu lassen und lieber noch ein halbes kg für den Akku draufzupacken..
Ich sag mal error by design.