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Dell XPS 14 im Test: 14-Zoll-Ultrabook mit Ivy Bridge und GeForce

Dell XPS 14 im Test: 14-Zoll-Ultrabook mit Ivy Bridge und GeForce
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Dieser Tage erscheinen die ersten Vertreter der zweiten Ultrabook-Generation. Sie bringen nicht nur neue Ivy-Bridge-CPUs mit, sondern sind auch mit 14- und 15-Zoll-Displays erhältlich. Dells XPS 14 bringt zudem noch eine GeForce GT 630M mit.

Dell XPS 14Dell XPS 14

Ende Juli hat Dell eine ganze Reihe neue Notebooks vorgestellt. Im Zuge dieses Updates wurden die bestehende Familien nicht nur auf Ivy Bridge umgestellt, sondern auch zwei neue Geräte in der Consumer-Schiene vorgestellt: Dell hat die XPS-Serie um zwei neue Ultrabooks ergänzt. Zu dem bereits getesteten XPS 13 gesellten sich letzte Woche nun noch zwei große Brüder, das XPS 14 und 15. Ersteres stellen wir heute im Einzeltest vor.

Design:

Das XPS 14 darf man als größeren Bruder des bereits erhältlichem XPS 13 verstehen. Gewisse Familienähnlichkeiten sind also klar vorhanden und gewollt. So ist die Außenschale ebenfalls aus einem Stück gefertigt, und auch Material und demzufolge Farbe sind gleich. Jedoch ist das 14-Zoll-Ultrabook, wie auch der große Bruder, nicht ultraflach wie des kleinere 13 Zoll Gerät. Mit den Abmessungen von 20,7 mm (0,81 Zoll) x 335,8 mm (13,2 Zoll) x 233 mm (9,2 Zoll) (HxBxT) entspricht es jedoch den von Intel für diese Gerätegröße vorgegebenen Maßen, mit denen es sich noch Ultrabook nennen darf. Dennoch sind die 2.150g schon eine Ansage - die 13-Zoll-Fraktion bringt zwischen 500 und 1.000g weniger auf die Waage.

Ein paar optische Änderungen fallen dennoch auf. So ist das Dell-Logo auf der Außenseite neuerdings nicht mehr chromglänzend sondern schwarz und poliert. Zeitlos, modern und minimalistisch geht es auch auf den Innenseiten des Ultrabooks weiter. Das Display sitzt wieder hinter einer spiegelnden Glasscheibe und ist umrahmt von einem schwarzen Rand. Der Tastatur- und Trackpadbereich erinnern stark an das Design der Apple Notebooks. Schlichtes Design, keine Auffälligkeiten oder unnötige Spielereien - so findet man es nun auch bei Dells Flachmännern. Die schwarze, beleuchtbare Tastatur ist eingebettet in einem grau-schwarzen Mattlack mit einer gummierten Oberfläche zum angenehmeren Arbeiten. Das Trackpad ist wie Tastatur und Untergrund schwarz gehalten hebt sich damit nur wenig von der Umgebung ab und gliedert sich so angenehm in das Ensemble ein.

Die Unterseite des Ultrabooks ist wieder aus Aluminium gefertigt. Zur besseren Kühlung und mit nettem Anti-Rutsch-Effekt für all die Momente, wo das Gerät auf dem Schoß gebraucht wird, hat Dell eine Silikonbasis in die Bodenplatte gearbeitet. Letztere soll laut Dell abnehmbar sein und so das Aufrüsten ermöglichen. Voraussetzung ist allerdings, dass sich im (gut sortierten) Haushalt ein entsprechend kleiner Torx-Schlüssel findet.

Verarbeitung:

Die verwendeten Aluminiumkomponenten machen Dells Ultrabook sehr stabil. Nicht nur, dass das verwendete Material bruchsicher ist, es ist auch vergleichsweise leicht. Die Verarbeitung des XPS 14 machte beim Test einen guten Eindruck. Aus einem Stück gefertigte Teile wie der Deckel geben dem Display eine sehr gute Festigkeit. Kein Knacken und Knarzen ist zu hören. Auch die Scharniere machen eine gute Figur. Das Display wippt nicht nach und wird sicher in jeder Position gehalten. Die Verwendung einer speziellen Beschichtung auf der Tastatur und Trackpadoberfläche geben der Handballenauflage eine angenehme Anti-Rutsch-Haftung. Zudem schwitzen die Hände auf dieser Oberfläche nicht wie auf etwa Plastik- oder Metallkomponenten.

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  • _revO , 5. Juli 2012 13:29
    Halt eben nur eine 630M und beim neuen XPS 15 nur eine 640M...
  • crazymath , 6. Juli 2012 10:05
    Die XPS-Serie wurde echt geschändet. Schade eigentlich:-/ Aber ist klar, dass man sich nicht selber konkurrieren will. Die Serie stand aber mal für Abhebung von den Standardprodukten und hatte eine deutlich bessere Leistung.

    Für mehr als Multimedia und Office eignet sich das Ding nicht mehr.

    Etwas frech ist auch, dass sich inzwischen auch 14 Zöller Ultrabook nennen wollen.

    Und noch schlimmer ist, dass alle immer bei den Applegeräten kopieren. Auch wenns hier fast 5 Jahre gedauert hat. Und solche Leute sollen sich Designer nennen: Einfach mal alles kopieren.

    Leider ist das im Moment überall so (Auto, Kamera, usw.).
  • benkraft , 6. Juli 2012 13:40
    Zitat :
    Etwas frech ist auch, dass sich inzwischen auch 14 Zöller Ultrabook nennen wollen.


    Mag sein, aber das geschieht mit Intels Segen, denn für diese Größe wurden eigene Eckpunkte für die "Ultrabook" Spezies herausgegeben. Es wird sogar 15-Zoll-Geräte geben (auch von Dell, übrigens).

    Was genau stört dich an diesem Notebook? Warum sollte man außer Multimedia und Office nichts weiter machen können? Oder andersrum - erwartest du von diesem Gerät einfach das Falsche? Es ist ausdrücklich kein Desktop Replacement, es ist ein Langläufer. An welcher Stelle reicht dir die Leistung für eine bestimmte Aufgabe nicht. Ehrliche Frage, denn ich bin nicht ganz sicher, wo ich gerade zu kurz denke... Per Turbo, der hier seeehr lang aktiv bleibt, sind doch immerhin 3,0 GHz auf vier Threads drin.
  • _1u21 , 9. Juli 2012 17:36
    @benkraft:

    Ich kannte die XPS-Serie als High-End-Zocker-Maschinen. Als Alienware noch eigenständig war, musste Dell kontern. Viele, die einen XPS der ersten Generation hatten fühlen sich bei der aktuellen XPS-Generation verarscht.
    In diese Geräte gehört etwas in der äquivalenten Klasse einer Geforce 670 oder Radeon 78xx, aber keine umgelabelte Geforce 540.
    Jetzt bleibt einem nichts anderes über als ein Alienware-Gerät zu kaufen, wenn man anständige mobile Leistung will.
  • robertk@guest , 10. Juli 2012 11:17
    Ja dann kauf doch alienware! Dell hat einen äußerst smarten move gemacht indem sich der Konzern die gaming sparte alienware einverleibt hat und die xps reihe in richtung livestyle verschiebt. Genau dort sind diese Notebooks nämlich absolute Premiumklasse!

    Zeig doch mal nen 14-Zoller mit 15.000 3D marks. Die Oberflächen, Unibody, Premiumsound und 400 nit Display machen das xps zu einem Hammer gerät!Schade nur dass Dell so inkonsequent war und keine 640m mit kepler architektur verbaut - sicher aus kostengründen.
  • _revO , 10. Juli 2012 11:58
    Alienware ist crap und sieht total lächerlich aus
  • _revO , 10. Juli 2012 11:58
    ich will den neuen Dell XPS 15 mit einer 660M !
    Weil das NB sehr gut aussieht und weil Apple zu teuer ist.
  • _1u21 , 10. Juli 2012 22:17
    @robertk:

    Hast du dir mal die Alienwarenotebooks angesehen? Die Dicke wäre kein Problem bei der Leistung, aber es leuchtet wie ein Bordel. Selbst für mich, mit meinen 25 Jahren, ist das einfach nur ein lächerliches Design, womit ich mich _revO anschließe. Bei den ersten XPS konnte man die Beleuchtung abschalten und hatte noch ein seriöes Design. Bei Alienware prangt einfach noch das Logo, was unpassend ist.
  • MortiPCM , 10. September 2012 17:29
    Wir reden unter einem Ultrabook Test gerade über Gamingleistung? Hallo? Noch zweckentfremdeter kann man so ein Gerät doch gar nicht behandeln.
    Ich würde da zugreifen, wenn blos nicht du olle GPU drin wäre, die keiner in so einem Gerät braucht, schon gar nicht wenn ne HD4000 in der CPU steckt.
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