Dell bringt AIO-PC der Vostro-Reihe
Die »Vostro«-Serie des texanischen Herstellers wird um einen All-In-One-PC für den Büroeinsatz ergänzt. Dell verspricht mehr Platz auf dem Schreibtisch, auch der Kabelsalat soll ein Ende haben.
Seine »Vostro«-Rechner hat Dell vor allem für kleine und mittelgroße Unternehmen konzipiert (siehe »Dell schnürt neue PC-Pakete für kleine Unternehmen«). Unter der Bezeichnung Vostro bot Dell bislang vorwiegend Notebooks und vergleichsweise kompakte Desktop-PCs an. Nun gesellt sich ein All-In-One-PC (AIO) hinzu. Dell hebt vor allem die kompakte Bauform hervor: Das Gerät ist 38,7 x 47,8 x 10,4 Zentimeter groß. Tastatur und Maus sind kabellos angebunden.
»Viele Unternehmen erkennen zunehmend die Bedeutung einer platzsparenden PC-Lösung am Arbeitsplatz«, kommentiert Sam Burd, Dells Vizepräsident für den Bereich kleiner und mittelgroßer Unternehmen, »unser neuer All-in-One-PC Vostro ist die erste Lösung auf dem Markt, die es kleinen Unternehmen ermöglicht, eine produktivere Arbeitsumgebung kostengünstig zu realisieren«.
Der Vostro-AIO-PC ist in diversen Ausstattungsvarianten ab Ende August in Deutschland verfügbar. Das Display ist 17 Zoll, 18,5 oder 19 Zoll groß, dargestellt werden 1440 x 900 (17/19 Zoll) beziehungsweise 1366 x 768 Bildpunkte (18,5 Zoll). Die Grafik übernimmt Intels GMA4500HD.
Zur CPU erklärt Dell bislang nur, dass Intels Celeron-, Pentium-Dual-Core-, Core-2-Duo- und die Core-2-Quad-Modelle verbaut werden. Auch bei der Festplatte sind Käufer flexibel: Zwischen 80 und 250 GByte Speicherplatz werden angeboten. Der Arbeitsspeicher ist jedoch maximal 2 GByte groß. Beim Betriebssystem besteht die Wahl zwischen Windows Vista und Ubuntu-Linux. Dem Office-PC, der unter Umständen in bestehende (ältere) Peripherie eingebunden wird, hat der Hersteller neben sechs USB-Anschlüssen auch PS/2-Ports, Serial- und Parallel-Anschlüsse verpasst. Lediglich optional sind die AIO-Vostros mit optischen Lauwerken zur ordern. Die sonstige Ausstattung umfasst unter anderem einen Cardreader, eine Webcam (optional), WLAN nach 802.11b/g-Standard (optional) und natürlich einen Gigabit-Ethernet-Port. Offizielle Euro-Preise sind noch nicht bekannt. In den USA startet die AIO-Serie bei etwa 630 US-Dollar.
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Die Bildunterschrift "Üppig viele Anschlüsse hat der Hersteller verbaut." finde ich ein wenig optimistisch. Ja ok, ein Parallelport ist heute nicht mehr so oft zu finden, aber ansonsten ist das gebotene an sich für PC's recht durchschnittlich.
An sich ein nettes Teil, zumindest vom Design. Nicht so toll, dass man höchstens 2GB RAM einbauen kann. Ob eine Kabellose Tastatur im Büro Sinn macht, stelle ich ein wenig in Frage.
Da es sich um einen normalen Office-PC handelt und nicht um eine CAD-Station sind 2 GB doch wirklich ausreichend. Office, sowie die ein oder andere Internetanwendung sind mit Sicherhit hier nicht als, kritisch zu betrachten. Die kabellose Maus/Tastatur sind in Ordnung (die Akkus könnten nach Feierabend geladen werden) und sollten einen 8-10std. Einsatz/tag verkraften.