Anmelden mit
Registrieren | Anmelden

Fazit und Kaufempfehlung

Dells Ultrabook XPS 13 im Test: Die Referenz, die später kam
Von

Spät ist Dell mit einem eigenen Ultrabook angetreten, doch das Warten auf das XPS 13 hat sich größtenteils gelohnt. Das Design ist extrem schick und zitiert gleichermaßen die Designsprache anderer Dell-Notebooks und die von Apples Ultrabook-Vorbild MacBook Air. Ein nettes Detail ist die Unterschale aus Karbon, die nicht nur der gleichzeitig modernen und zurückhaltenden Optik dient, sondern auch vor unangenehmer Wärme an den Beinen schützt.

An der Performance gibt es nichts auszusetzen, sie liegt exakt im Bereich, den man von einem Core i5-2467M erwarten darf. Richtig Spaß macht die pfeilschnelle Samsung-SSD, die alle bisherigen Ultrabook-Laufwerke nicht nur in den Messungen sondern selbst in der gefühlten Geschwindigkeit klar übertrifft. So schnell starteten Windows und Anwendungen noch nie auf einem von uns getesteten Mobilrechner! Auch die Laufzeiten abseits des Stromnetzen überzeugen durchweg und setzen neue Bestmarken, wobei leider auch das Laden sehr lange dauert.

Ein paar Kritikpunkte gibt es aber auch beim XPS 13. Beispielsweise finden wir nur zwei USB-Ports zu wenig, wobei dieser Kritikpunkt auch auf die Modelle von Asus und Acer zutrifft. Außerdem gehört bei einem Notebook eigentlich auch ein Card-Reader zum guten Ton. Das nicht entspiegelte Display ist Geschmackssache, und die Helligkeit fällt glücklicherweise hoch genug aus, um die meisten Reflexionen zu überstrahlen. Darin erschöpft sich unsere Kritik allerdings schon - abgesehen davon, dass wir uns dieses Ultrabook schon vor Monaten gewünscht hätten. Zum jetzigen Zeitpunkt und gegen bereits etablierte Konkurrenten mit praktisch identischer Technik hat man kurz vor der Einführung von Intels nächster CPU-Generation einen etwas schweren Stand. Und das gilt auch für den Preis.

Mit einem Startpreis von 1149 Euro (plus Versand) in Dells Webshop ist das XPS 13 sicher nicht das preiswerteste Ultrabook. Ein vergleichbar ausgestattetes Satelllite Z830 von Toshiba kostet über 100 Euro weniger und hat ein mattes Display, während Asus' UX31E zum gleichen Preis wie das Dell mit etwas schnellerem Core-i5 2557M, 256 GB großer SSD und WXGA++-Display (1600x900), allerdings schlechterer Webcam zu bekommen ist. Den Preisbrecher gibt Acer mit dem Aspire S3, wobei man für knapp 670 Euro mit einer Kombination aus HDD und SSD-Cache vorlieb nehmen muss.

Allerdings gehören Ultrabooks ohnehin nicht in die Budget-Ecke, und für den höheren Preis bekommt der Käufer ein wirklich ansehnliches Ultrabook, eine noch etwas bessere Verarbeitung, eine konkurrenzlos schnelle SSD und die bislang besten Laufzeiten im Ultrabook-Segment. Wäre das XPS 13 früher erschienen, es wäre die Ultrabook-Referenz gewesen.

Experten im Forum befragen

Zu diesem Thema einen neuen Thread im Forum Artikel erstellen.

Beispiel: Notebook, Festplatte, Speicher

Alle 4 Kommentare anzeigen.
Auf dieser Seiten können keine Kommentare mehr abgegeben werden
Sortieren nach: Neueste zuerst | Älteste zuerst
  • Anonymous , 19. April 2012 09:53
    Vor allem ist das Display im Dell XPS 13 nicht optimal. Nur die Glasscheibe davor spiegelt. Das vereint alle Nachteile von matten und von spiegelnden Displays. Etwas mattere Farben und ständig als Spiegel benutzbar.
  • aarfy , 20. April 2012 11:42
    doll-by-dollständig als Spiegel benutzbar.


    Its no bug its a feature ^^

    btw. was ist ein:

    unauffälligem Hingucker

  • happi312 , 23. April 2012 12:28
    hmm guter Test, aber es wäre allgemein etwas anzumerken:
    das Zenbook UX31 wird mit verschiedenen SSDs verkauft, bei 128GB wird meist eine extrem schnelle A-Data-SSD verbaut, die so ziemlich alles abhängt (auch die aus dem XPS 13-Ultrabook) .. :) 

    dummer Zug von Asus verschiednee SSDs zu verbauen
  • Krampflacher , 9. Mai 2012 16:49
    Wenn die stabile Unterschale auch noch einfach abnehmbar wäre, damit man zB eine neue SSD einbauen kann, wär's noch schöner. Da lobe ich mir das Acer Aspire One 722, da ist mit einer Schraubendrehung alles erreichbar.